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Rente richtig vorbereiten: Tipps für einen sorgenfreien Ruhestand

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Der Ruhestand sollte gut geplant sein, damit er entspannt und nicht enttäuschend verläuft. Ein Überblick über mögliche Vorbereitungen für die Rente.

Wer von einem sorgenfreien Ruhestand träumt, sollte sich rechtzeitig um seine Rente kümmern. Denn mit ein bisschen Planung wird der Lebensabend entspannter. Doch warum ist die Planung des Ruhestands wichtig? Und worauf sollte geachtet werden? Fließt das Geld automatisch aufs Konto? echo24.de gibt einen Überblick.

Vorbereitung für den Ruhestand: Warum ist Rentenplanung so wichtig?

Vorbereitung und Planung bringen mehr Sicherheit für den Ruhestand. Wer genau weiß, wie viel Geld ihm im Ruhestand zusteht und welche Fristen für die Rente wichtig sind, kann entspannt auf seine Finanzen blicken oder Tipps für mehr Rente im Alter anwenden. Ruhestandsplanung hilft, den Lebensabend besser zu planen und Träume zu verwirklichen. Ähnlich wie bei der Urlaubsplanung muss man wissen, wann, was und wie man in Zukunft leben möchte. Aber wie geht das und welche Fristen sind zu beachten?

Sorgenfreie Rente: Was muss vor dem Ruhestand erledigt werden?

Einige Dinge, die für einen sorgenfreien Ruhestand wichtig sein können, müssen bereits vor dem Rentenbeginn erledigt werden. Es gilt also, schon vor der Pensionierung aktiv zu werden und ToDo‘s nicht auf die lange Bank zu schieben. Beispielsweise gibt es einen Renten-Trick für alle unter 45 Jahren, mit dem es im Ruhestand mehr Geld gibt.

  • Rentenbescheid prüfen: Einen aktuellen Rentenbescheid holen und alle Angaben genau prüfen, um Fehler frühzeitig zu erkennen und vor Rentenbeginn zu klären. Schon ein kleines Detail kann beim Rentenbescheid entscheidend sein.
  • Rentenkonto klären: Liegen der Rentenversicherung alle Daten vor, damit ein Rentenantrag gestellt werden kann?
  • Lücken schließen: Gibt es Zeiten, in denen wenig oder gar keine Rentenbeiträge gezahlt wurden? Es gibt Möglichkeiten, diese Lücken zu schließen, dann fällt die Rentenauszahlung entsprechend höher aus.
  • Rentenantrag stellen: Um in Rente gehen zu können, muss ein Rentenantrag gestellt werden. Bei der Rentenantragstellung sind Fristen zu beachten. „IhreVorsorge“ empfiehlt, den Antrag auf Altersrente etwa drei Monate vor dem gewünschten Rentenbeginn zu stellen.
  • Unterlagen für den Rentenantrag ordnen: Für den Rentenantrag werden einige Unterlagen benötigt. Zum Beispiel ein gültiger Personalausweis, Rentenversicherungsnummer, Bankverbindung, Steueridentifikationsnummer, Geburtsurkunden der Kinder oder Familienstammbuch, Nachweise über Berufsausbildungen. Vor der Antragstellung sollte geprüft werden, ob alles vorhanden ist, rät „IhreVorsorge“.
  • Zusatzrente aufbauen: Manchmal kann eine private Rentenversicherung oder andere Anlageformen für den Ruhestand sinnvoll sein. Hier gilt meist: Je früher, desto besser. echo24.de verrät, wie sorgenfrei Kapital fürs Alter aufgebaut wird.
  • Gesundheit sichern: Eine gute Gesundheit ist wichtig, um den Ruhestand zu genießen. Regelmäßige Arztbesuche und Vorsorge können helfen.
  • Freizeit planen: Je nach vorherigem Job und Freizeitgestaltung während des Arbeitslebens, kann einem bei Rentenbeginn ersteinmal die Decke auf den Kopf fallen. Ein paar Freizeitideen und Hobbys schaden nicht.

Wird die Rente nicht beantragt und bewilligt, kommt auch kein Geld auf das Konto. Deshalb sollten vor allem der Rentenantrag und alle finanziellen Aspekte gut durchdacht und geplant werden. Natürlich gibt es auch individuelle Aspekte, die nicht auf jeden zutreffen, aber dennoch vor der Pensionierung geregelt werden sollten. Hier kann eine Rentenberatung durch Experten Abhilfe schaffen. Außerdem gibt es auch Fristen für Rentner und Termine, die im Ruhestand nicht verpasst werden sollten, sonst droht Geld-Verlust im Alter.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Isabella Bellnini

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