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Renten-Erhöhung im Überblick: Tabelle zeigt die Entwicklung der letzten Jahre

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Die Rente steigt 2025 an. Auch in anderen Jahren erhielten Senioren Renten-Erhöhungen. Eine Tabelle zeigt, wie sich die Renten-Anpassungen entwickelt haben.

Rentner in Deutschland können sich freuen. 2025 steht die nächste Renten-Erhöhung an. Doch bevor sich Senioren tatsächlich über mehr Geld auf dem Konto freuen können, müssen sie zunächst ab März mit weniger Geld klarkommen.

Ab Juli greift dann die Renten-Erhöhung von 3,74 Prozent. Damit wird der aktuelle Rentenwert von 39,32 Euro auf 40,79 Euro erhöht. Das erklärt die Deutsche Rentenversicherung. Für 2024 lag die Renten-Erhöhung mit 4,57 Euro noch höher. In der Vergangenheit gab es jedoch auch Jahre, in denen Rentner nicht mehr Geld erhielten. Das war 2004 bis 2006 sowie 2010 der Fall. Auch bei der Erwerbsminderungsrente gibt es 2025 Änderungen.

Tabelle zeigt: So wurde die Rente in den letzten Jahren angepasst

Die Rentenversicherung veröffentlicht, wie sich die Renten-Erhöhungen über die Jahre entwickelt haben. Dabei wird immer wieder zwischen Ost und West unterschieden. In manchen Jahren – 2000, 2007, 2008, 2011 – wurde die Rente einheitlich für das gesamte Land angepasst.

In manchen Jahren wichen die Angleichungen der Rente nur minimal voneinander ab, in anderen war die Erhöhung im Osten Deutschlands deutlich höher. Seit 2023 sind keine spezifischen Anpassungen für die alten Bundesländer im Westen und die neuen Bundesländer im Osten mehr nötig. Denn: „Die Angleichung der Rentenwerte in Ost und West wurde mit der Rentenanpassung 2023 zu 100 Prozent erreicht.“

JahrRentenanpassung in Prozent
20011,91 (West) / 2,11 (Ost)
20031,04 (West) / 1,19 (Ost)
20081,1
20092,41 (West) / 3,38 (Ost)
20130,25 (West) / 3,29 (Ost)
20164,25 (West) / 5,95 (Ost)
20171,9 (West) / 3,59 (Ost)
20210,72 (Ost)
20225,35 (West) / 6,12 (Ost)
20234,39 (West) / 5,86 (Ost)

Mehr Geld im Alter: Nach diesen Faktoren wird die Rente angepasst

Doch wie kommt so eine Renten-Anpassung überhaupt zustande? Festgelegt wird die Erhöhung von der Bundesregierung, manchmal wird aber auch eine Zustimmung aus dem Bundesrat benötigt, erklärt die Deutsche Rentenversicherung. Immer zum 1. Juli des Jahres tritt die Erhöhung dann in Kraft. Angepasst werde der aktuelle Rentenwert, der mit den gesammelten Rentenpunkten multipliziert wird.

Um wie viel Prozent die Rente angehoben wird, ist laut der Rentenversicherung abhängig vom durchschnittlichen Lohn. Dafür werde das Durchschnittsgehalt aus dem Vorjahr herangezogen. „Steigen die Löhne, dann folgen die Renten nach“, erklärt die Deutsche Rentenversicherung.

Denn bis 1. Juli 2025 ist festgeschrieben, dass die Standardrente mindestens 48 Prozent dieses Gehalts beträgt. Die Rentenversicherung bezeichnet das als Mindestsicherungsniveau, umgangssprachlich wird es auch Rentenniveau genannt. Außerdem werden Veränderungen von Beitragssätzen der Sozialversicherungen berücksichtigt.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Wolfilser / IMAGO/Wolfilser / Montage: echo24.de

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