Ausgebüxt: Frau entdeckt hilfloses Pferd im Fluss – Feuerwehr startet Rettungsaktion
VonSina Eberhardt
schließen
In der österreichischen Gemeinde Gurk bemerkt eine Frau ein hilfloses Pferd im Fluss. Schnell ist klar: Bei dem tierischen Notfall kann nur die Feuerwehr helfen.
In der österreichischen Gemeinde Gurk musste die Feuerwehr zu einem tierischen Notfall ausrücken. Denn im Bezirk Sankt Veit an der Glan steckte ein Pferd in großen Schwierigkeiten. Der Friese büxte zuvor von seiner Koppel aus und landete in einem Fluss. Doch damit nicht genug: Die Strömung riss den Vierbeiner rund 700 Meter mit. Schließlich konnte sich das Pferd auf eine kleine Insel im Wasser retten. Doch von dort aus kommt es nicht mehr zum Ufer zurück.
Wie die Feuerwehr Gurk auf ihrer Website meldet, ging der stille Alarm an einem Montagmorgen ein. „Tier in Notlage – Hauptstraße Gurk!“, lautete die Einsatzmeldung der Landesalarm- und Warnzentrale Kärnten. Ausgelöst wurde dieser von einer Frau, die an dem Fluss Gurk spazieren ging. Als die Passantin das Pferd im Fluss entdeckte, überlegte sie nicht lange und rief sofort die Feuerwehr.
Während sie auf die Rettungskräfte wartet, kümmert sie sich liebevoll um das verängstigte Pferd. Um zu der Insel zu gelangen, nutzt die Frau einige Holzstücke, die ans Ufer geschwemmt worden sind. Auf der anderen Seite angekommen, beruhigt sie den Friesen und wartet, bis die Feuerwehr zur Rettung eintrifft.
Einsatzkräfte bergen das Pferd mit einem Rettungsseil – Besitzer sind erleichtert
Als die Rettungskräfte am Einsatzort ankommen, machen sie sich sofort ans Werk. Mit einem Rettungsseil holen sie das Pferd sicher heraus und übergeben es den Besitzern, wie die Feuerwehr Gurk auf ihrer Website berichtet. Nach etwa 30 Minuten ist der aufregende Einsatz beendet und alle Beteiligten können erleichtert aufatmen.