Umstellung für Kunden

Künftig keine Punkte mehr: Nächstes Unternehmen trennt sich nach Rewe von Payback

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Kunden von Payback müssen sich auf große Veränderungen einstellen. Denn nach Rewe verlässt ein weiterer Handelspartner das Bonusprogramm.

Kassel – Viel Bewegung im Payback-Punktesystem, das Unternehmen befindet sich derzeit in einem großen Umbruch. Nachdem bereits Rewe das Ende der Zusammenarbeit mit Payback angekündigt hatte, verlässt nun ein weiterer Konzern das Bonusprogramm: Die Fressnapf-Gruppe wird nicht mehr mit Payback kooperieren, wie unter anderem die Lebensmittel Zeitung berichtet.

Payback und Fressnapf gehen bald getrennte Wege.

Umbruch bei Payback: Edeka und Sparkasse kommen – Rewe und Fressnapf gehen

Besitzer einer Payback-Karte müssen sich ohnehin auf große Veränderungen einstellen. Erst zuletzt kündigten die Verantwortlichen an, dass Payback ab 2025 gemeinsam mit der Sparkasse kooperieren wird. Damit sollen rund 9000 Unternehmen, die mit der Sparkasse zusammenarbeiten, in das Punktesystem aufgenommen werden. Zudem haben Edeka und Payback eine Kooperation ab dem 1. März 2025 angekündigt, das Bonusprogramm bekommt dadurch den umsatzstärksten Lebensmittelhändler in Deutschland dazu.

Für Kunden der Fressnapf-Gruppe hingegen ist das Punktesammeln bald vorbei. Während in Österreich die Zusammenarbeit bereits beendet wurde, sollen Kunden in Deutschland nur noch bis März 2025 in den Filialen der Fachhandelskette für Tiernahrung und Tierzubehör Punkte sammeln können.

Bei Amazon Payback-Punkte sammeln

Kaum jemand weiß, dass Sie auch bei Amazon Payback-Punkte sammeln können. Aktuell gibt es auf ausgewählte Produkte pro Einkaufswert von 2 Euro 1 Payback-Punkt. Das läppert sich, wenn Sie häufiger bei Amazon (werblicher Link) einkaufen oder einen größeren Einkauf vorhaben. Wie Sie Payback-Punkte über den Online-Versandriesen sammeln, erklären wir Ihnen hier.

Ende nach zehn Jahren: Fressnapf und Payback beenden Kooperation

Seit 2015 arbeiteten Payback und Fressnapf zusammen. Noch im November 2022 verkündete Payback in einer Pressemitteilung die Verlängerung der Partnerschaft mit Fressnapf. Doch wie die Lebensmittel Zeitung berichtet, könnte sich das für die Kette schon bald nicht mehr lohnen.

Gründe dafür seien demnach, dass Payback im Vergleich zu anderen Unternehmen erst relativ spät eingestiegen ist und sich gegen andere Händler nicht durchsetzen konnte. Für Werbung musste der Konzern also auf Daten von Payback zugreifen, was zusätzlich von Fressnapf gezahlt werden müsste. Auch die Kosten für den Einkauf mit einer Payback-Karte oder -App wollte das Unternehmen nicht mehr länger tragen. Auf Nachfrage von IPPEN.MEDIA äußerte sich das Unternehmen dazu jedoch bislang noch nicht.

Zudem sei ein weiterer Grund, dass Fressnapf mit einer Expansion ins Ausland plane, wo das Geschäft sogar besser laufen würde als in Deutschland. Das Unternehmen ist bereits in 13 Ländern vertreten, Payback hingegen gibt es nur in drei Ländern. Deshalb will Fressnapf nun das eigene Bonusprogramm „Fressnapf Friends“ stärken, das im Frühling 2022 ins Leben gerufen wurde und bereits mehr als fünf Millionen Teilnehmer haben soll. (bk)

Rubriklistenbild: © Rüdiger Wölk/imago

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