Fit und gesund

Abnehmen mit dem Karotte-Ingwer-Saft: Hunger länger stillen und bis zu drei Kilo Gewicht verlieren

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Karotte und Ingwer sind Lebensmittel, die nicht nur schmecken, sondern auch noch beim Abnehmen helfen können. Als gesunder Shake einfach perfekt.

Abnehmen ist für viele Menschen das ganze Jahr ein Thema. Da werden alle möglichen Diäten ausprobiert, um dann häufig festzustellen, dass der Körper nicht darauf anspringt. Man verliert zwar Gewicht, aber dank Jo-Jo-Effekt setzt sich das Doppelte wieder auf die Hüften oder die Diät ist zu einseitig und man entwickelt Heißhungerattacken. So tut es gut zu wissen, welche Lebensmittel nicht nur gesund sind, sondern auch satt machen und dann diese in seinen Diät-Plan einzubauen. Nicht nur der grüne Smoothie mit Haferflocken und Blaubeeren und Apfel-Ingwer-Gurke-Shake sind echte Sattmacher.

Auch Karotte und Ingwer zählen zu den Nahrungsmitteln, die satt machen – ideal auch als Getränk wie Kaffee für zwischendurch während des Intervallfastens. Wem dies nicht zusagt, der sollte es mal mit dem Gurken-Sellerie-Ananas-Saft und ein Spritzer Zitrone oder einer Kur mit dem gesunden Sellerie-Shake versuchen.

Ingwer-Karottensaft ist kalorienarm und gut zum Abnehmen. (Symbolbild)

Fragt man Ernährungswissenschaftler, welche Form des Abnehmens sie empfehlen, so sind es sicherlich keine Crash-Diäten. Auch während der Phasen, in denen Sie Körpergewicht verlieren möchten, sollte gewährleistet sein, dass der Körper mit den nötigen Nährstoffen versorgt wird. Intervallfasten ist beispielsweise eine Form, die Mediziner befürworten, da es erwiesenermaßen dem Körper guttun und sogar chronische Darmerkrankungen lindern kann.

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Die sieben besten Diäten, die sogar Krankheiten heilen können: Wie Sie gesund Gewicht verlieren

Ein junges Pärchen kocht.
Die Mittelmeerdiät zählt zu den Abnehmkonzepten, die von Ernährungsmedizinern als besonders gesund eingestuft wird. Sie basiert auf Getreideprodukten, Gemüse, Hülsenfrüchten, frischem Obst und Olivenöl – alles pflanzliche Lebensmittel, die viele Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und ungesättigte Fettsäuren enthalten. „Auch andere Studien deuteten darauf hin, dass eine pflanzenbetonte Kost verschiedene Risikofaktoren der CKD-Progression (CKD steht für chronische Nierenerkrankung) verbessert, unter anderem Bluthochdruck, urämische Toxine, Inflammation, oxidativen Stress und die Blut-Phosphatspiegel. Insofern denken wir, dass eine gesunde Ernährung nicht nur Herz und Gefäße, sondern auch die Nieren schützt“, zitiert die Ärzte Zeitung Professor Jan C. Galle aus Lüdenscheid, Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie. Viele Mediziner empfehlen die Mittelmeerdiät etwa bei leichtem Bluthochdruck. Diese entfaltet unter anderem blutdrucksenkende Wirkung. Eine medikamentöse Therapie kann in dem Fall ausbleiben.  © Marcos Castillo/Imago
Auf einem Teller liegen Gabel und Messer und kleingeschnittenes Gemüse.
Auch das Intervallfasten lässt die Kilos langfristig purzeln und gilt als gesunde Diät. Es handelt sich dabei um eine Form des periodischen Fastens. Die beliebteste Variante ist das 16:8 Intervallfasten: Acht Stunden darf gegessen werden, die restlichen 16 Stunden wird gefastet. Chinesische Forschende kamen zu dem Ergebnis, dass viele Studienteilnehmer mit Diabetes Typ 2 nach einer dreimonatigen Intervallfasten-Kur die Dosis ihrer Medikamente entweder verringern oder sie ganz absetzen konnten. Auch das Herzinfarkt-Risiko sinkt durch Intervallfasten, wie deutsche Wissenschaftler herausgefunden haben. © Sandra Roesch/Imago
Zwei Personen halten gefüllte Einkaufstaschen in die Luft.
Schon einmal was von „Clean Eating“ gehört? Wer gesund abnehmen möchte, kann auch dieses Ernährungskonzept in Erwägung ziehen. Clean Eating bedeutet zu Deutsch so viel wie „saubere Ernährung“. Sie setzt auf unverarbeitete Lebensmittel ohne künstliche Zusatzstoffe. Naturbelassene, saisonale und regionale Produkte und Zutaten werden frisch zubereitet. Einige Verfechter des Konzepts kaufen auf Bio- und Wochenmärkten ein oder nutzen eine mobile Gemüsekiste, die bequem nach Hause geliefert wird. Fertiggerichte und Fast Food werden dagegen weitestgehend gemieden. © Natalia Deriabina/Imago
Frau hält Kuchen in beiden Händen.
Zucker wird im Rahmen der DASH-Diät so gut es geht gemieden. Auch rotes Fleisch, Salz und Alkohol sollen die absolute Ausnahme auf dem Speiseplan sein. Bereits achtmal befanden US-Ernährungsexperten die DASH-Diät als gesündeste Diät überhaupt. DASH steht für „Dietary Approaches to Stop Hypertension“, zu Deutsch so viel wie „Diätetischer Ansatz, der Bluthochdruck beenden soll“. Die DASH-Diät wurde eigentlich von Medizinern entwickelt, um zu hohen Blutdruck, Übergewicht, zu hohe Cholesterinwerte sowie Diabetes zu behandeln. © Kantaruk Agnieszka/Imago
Mann misst seinen Bauchumfang.
Zu viel Bauchfett stört nicht nur den ein oder anderen Träger: Es wird auch mit der Entstehung verschiedener Krankheiten in Verbindung gebracht. Das Problem: Inneres Bauchfett ist besonders stoffwechselaktiv. Das heißt, es bildet Hormone, die auch Entzündungsprozesse in Gang setzen, Bluthochdruck fördern und eine Insulinresistenz begünstigen. Eine „Bauchschlingen-Diät“ zeigt Wirkung. Sieben Regeln sollen im Rahmen der Kur eingehalten werden: Bewegen Sie sich im Alltag so oft wie möglich und treiben Sie regelmäßig Sport, essen Sie maximal so viel, wie Sie am Tag in Form von Kalorien verbrennen, essen Sie wenig Zucker, ausreichend viel Eiweiß und lassen Sie Heißhunger gar nicht erst aufkommen. Außerdem sollte so wenig Alkohol wie möglich getrunken werden.  © Michael Bihlmayer/Imago
Linseneintopf in einer Schüssel
Ballaststoffe wirken lebensverlängernd, so das Ergebnis einer groß angelegten Studie. Die Analyse eines Forscherteams um Andrew Reynolds vom Department of Medicine an der University of Otago in Neuseeland zeigte, dass das Sterberisiko um bis zu 30 Prozent sinkt, wenn Sie rund 29 Gramm Ballaststoffe täglich essen. Diese Ernährungsregel würde vor Herzkreislauferkrankungen, Typ-2-Diabetes sowie vor Darm- und Brustkrebs schützen, so die Forschenden. Enthalten sind Ballaststoffe in Pflanzenkost wie Getreide, Gemüse, Hülsenfrüchten wie Linsen, Obst, Nüssen und Samen. © Rezeda Kostyleva/Imago
Frau greift in den Kühlschrank und holt Weintrauben heraus.
Sie essen nur, wenn Sie Hunger haben? Das ist ein gutes Zeichen, weil es zeigt, dass Sie ein gutes Gespür für die Bedürfnisse Ihres Körpers haben. Das Prinzip der intuitiven Ernährung kann auch das Abnehmen unterstützen, so die klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin Cornelia Fiechtl dem Business Insider zufolge. Das Prinzip ist einfach: Gegessen wird, wenn man Hunger verspürt und der Teller wird beiseite gestellt, wenn man satt ist – selbst wenn noch die Hälfte des Hauptgerichts auf dem Teller liegt. „Man lernt, aus dem Bauch heraus zu spüren: Habe ich gerade Hunger oder nicht? Zu welchen Zeiten habe ich meistens Hunger? Wie groß ist der Hunger und was braucht mein Körper gerade – etwas Süßes, Salziges, Warmes oder Kaltes?“, so Fiechtl. Eine Herausforderung dabei sei es, zwischen Hunger, Appetit und Heißhunger zu unterscheiden. Wichtige Voraussetzung: Man sollte auch als intuitiver Esser auf eine ausgewogene Ernährung achten und Genussmittel wie Alkohol nur selten auf den Speiseplan setzen. © LenorIv/Imago

Durch das Fasten werden biochemische Veränderungen im Körper angestoßen, die sich positiv auf den Zucker- und Fettstoffwechsel auswirken. Zwar soll in den essensfreien Zeiten auf Nahrung verzichtet werden, so kann aber bei den Getränken auch mal zu etwas anderem als nur Wasser gegriffen werden – Warmes Zitronenwasser oder Ingwer-Zitronen-Wasser kurbeln nämlich die Fettverbrennung an.

Abnehmen: Karotten halten lange satt

Wenn Sie weniger Fan von Zitronen sind, aber Ingwer mögen, können Sie diesen ruhig mal mit Karotten kombinieren. Denn Karotten sind nicht nur reich an Eisen, Kalium, Kalzium und Vitaminen, sie enthalten auch den Ballaststoff Pektin, der im Magen-Darm-Trakt aufquillt und so das Sättigungsgefühl aktiviert. Pektin hemmt zudem die Fettverdauung und sorgt für einen vermehrten Fettabbau. Dadurch verbessert es die Darmflora und wirkt entgiftend. Karotten eignen sich also sehr gut zum Abnehmen, auch, weil sie nur ca. 26 Kilokalorien pro hundert Gramm enthalten. Aber Vorsicht: Achten Sie darauf, Karotten richtig zu lagern, um sie länger haltbar zu machen.

Abnehmen: Ingwer verbessert die Verdauung und wirkt entschlackend

Ingwer gilt als die natürliche Heilpflanze. Durch seine wertvollen Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen ist es gut fürs Immunsystem, hilft effektiv bei Erkältung, gegen Schmerzen sowie Übelkeit. Ingwer aktiviert den Stoffwechsel, indem es die Produktion von Speichel und Magensaft anregt, und verbrennt somit Kalorien. Diese Powerknolle verbessert Ihre Verdauung und hilft dadurch auch beim Entschlacken.

Abnehmen: Ingwer-Karottensaft ist kalorienarm

Ingwer-Karottensaft ist der ideale Erfrischungsdrink, für zwischendurch oder, um eine Mahlzeit zu ersetzen, da Karotten lange satt halten. Wenn Sie beispielsweise Ihr Frühstück oder Ihr Abendessen mit einem Ingwer-Karotten-Powerdrink ersetzen, können Sie nach etwa drei Wochen den Pfunden schon deutlich trotzen und möglicherweise rund zwei bis drei Kilokalorien verlieren. Zum Vergleich: Eine Mahlzeit hat durchschnittlich etwa 700 Kilokalorien, ein Ingwer-Karotten-Drink liegt mit ca. 88 kcal bei weniger als 100 Kilokalorien. Nicht vergessen: Leinöl, Rapsöl oder Olivenöl zum Saft hinzugeben! Diese Zutat verbessert nicht nur den Geschmack, sie sorgt dafür, dass die fettlöslichen Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe vom Körper aufgenommen werden.

Karotten-Ingwer-Apfelsaft – das Rezept*

Für zwei bis drei Portionen, je ca. 88 Kilokalorien

Zutaten:

500 g Möhren oder Karotte
1 Apfel
2 Stiele Zitronenmelisse
ca. 10 g Ingwerwurzel (1 Stück)
1 TL Leinöl, Rapsöl oder Olivenöl
1 EL Zitronensaft (nach Belieben)

Zubereitung:

Möhren/Karotten gründlich putzen, Apfel waschen, vierteln und entkernen. Zitronenmelisse waschen und trocken schütteln. Ingwer schälen.

Möhren/Karotten, Äpfel und Ingwer durch eine Saftpresse drücken und den Saft in Gläser füllen. Das Öl zum Schluss unterrühren.

Nach Belieben mit Zitronensaft abschmecken und mit je 1 Stiel Zitronenmelisse garnieren.

*Quelle: Portal bessergesundleben

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

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