Pikante Ringe

Knuspriger Snack und würziges Topping: Zwiebel-Chips können Sie schnell und einfach selbst machen

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Zwiebel-Chips sind das perfekte Topping für Käsespätzle. Wenn sie frisch sind, eignen sie sich aber auch als würzige Knabberei. Mit unserem Rezept stellen Sie sie schnell selbst her.

Zwiebeln sind, zumindest in der Küche gelagert, nicht sehr lange haltbar. Mit nur wenigen Zutaten lässt sich ein Gemüseüberschuss in knusprige Zwiebelringe verwandeln. Die dürfen nicht nur direkt von der Hand in den Mund wandern, sondern setzen vielen Gerichten beim Kochen auch noch ein pikantes Krönchen auf.

Zwiebel-Chips selber machen: Ein einfacher, knuspriger Snack

Wenn man die Zwiebeln feiner schneidet, werden sie Röstzwiebeln, breiter werden die Ringe zu Onion Rings.

Sie sind typisch amerikanisch und zugleich typisch schwäbisch: Da krosse, eher breitere Onion Rings als Beilage zu Burgern und Zwiebelringe von Käsespätzle nicht wegzudenken sind, muss an den Zwiebel-Chips ja etwas dran sein. In erster Linie natürlich viel Geschmack, der in einer chemischen Reaktion durch das Rösten entsteht und sich als Topping auf Salat, Spiegelei oder Kartoffelpüree sehr gut macht.

Aber Zwiebel-Chips sind nicht nur Fastfood, sondern in erster Linie auch ein Gemüse. Und das steckt voller wertvoller Inhaltsstoffe: Schwefelstoffe wie das Allicin wirken gegen Bakterien, Flavonoide als Antioxidantien, die Zellschäden verhindern können. Dazu kommen noch zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe. Übrigens punkten rote Zwiebeln noch mehr mit gesunden Inhaltsstoffe als weiße.

Rezept für Zwiebel-Chips

Aber Hauptsache, es schmeckt. Für ein Vorratsglas (Inhalt 500 ml) Zwiebel-Chips empfiehlt das Portal Servus.com folgende Zutaten:

  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • Mehl zum Mehlieren
  • 500 ml geschmacksneutrales Öl zum Frittieren (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
  • 1/2 Bund Kräuter (nach Belieben)
  • Salz

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Eine Frau erntet die ersten reifen Radieschen
Radieschen haben den Vorteil, dass sie wenige Wochen nach der Saat schon erntereif sind.  © Countrypixel/Imago
Mann rodet Kartoffeln in seinem Garten
Natürlich Kartoffeln: Je nach Sorte liefern sie von Frühjahr bis in den Herbst Nährstoffe. Leicht anzubauen. © Martin Wagner/Imago
Ein Mann hält ein frisch geerntetes Bund Möhren in der Hand
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Topinamburknollen liegen in und um ein Säckchen mit einem Messer
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Ein großer grüner Moschuskürbis im Garten
Der Moschuskürbis ist bis zu einem Jahr lagerbar. Je nach Sorte haben Kürbisse von August bis zum Frost Saison.  © imago stock&people
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Eine Frau pflückt Himbeeren
Beeren wie Himbeeren, Erd- oder Brombeeren haben zwar nicht so lange Saison, sind aber perfekt zum Einmachen. © Cavan Images/Imago

Für die Zubereitung die Zwiebeln schälen und zum Beispiel mit der Brotschneidemaschine in 2 Millimeter dünne Ringe schneiden. Die Zwiebelringe in Mehl wenden.

Das Öl in einem großen, hohen Topf auf 120 Grad Celsius erhitzen, bis an einem hinein gehaltenen Holzlöffel Blasen aufsteigen. Die Kräuterzweige nach Belieben hinzufügen und die Zwiebelringe darin in mehreren Schichten goldgelb und knusprig backen. Fertige Zwiebeln sofort mit einem Sieblöffel herausnehmen, mit Salz würzen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Wenn die Zwiebelringe noch nicht ganz knusprig sind, kann man sie auf einem Backpapier im Ofen bei 70 Grad Celsius noch einige Minuten nachrösten. Dann nochmals salzen.

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Die Zwiebel-Chips auskühlen lassen und in das Glas füllen. So sind sie etwa fünf Tage haltbar, wenn sie nicht schon vorher weggeknabbert sind.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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