Studie zeigt Zusammenhang auf

Kaffee gegen Demenz: Risiko für Gedächtnisverlust ab 50 Jahren sinkt, wenn Sie 2 bis 3 Tassen täglich trinken

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Laut einer Studie besteht eine Verbindung zwischen dem regelmäßigen Konsum von Kaffee und einem geringeren Risiko, an Demenz zu erkranken.

Kaffee gilt als gesund. Studien haben gezeigt, dass der regelmäßige Konsum von Kaffee das Risiko bestimmter Erkrankungen reduzieren kann, darunter Typ-2-Diabetes und Lebererkrankungen wie Fettleber. Kaffee enthält auch Antioxidantien, die Entzündungen im Körper bekämpfen können. Darüber hinaus sorgt der Wachmacher dafür, dass unser Körper Hormone produziert, die die geistige Leistungsfähigkeit und Konzentration fördern. Es ist jedoch wichtig, den Kaffeekonsum in Maßen zu halten und individuelle Reaktionen auf Koffein zu beachten.

Auch das Demenzrisiko soll durch regelmäßigen Kaffeegenuss sinken. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscherteam um Yuan Zhang von der School of Public Health an der Tianjin Medical University in Tianjin, China. Die Wissenschaftler haben untersucht, wie viele Tassen Kaffee sich positiv auf die Hirngesundheit auswirken.

Ein um 28 Prozent niedrigeres Demenzrisiko durch Kaffee

„Wir fanden heraus, dass Kaffee- und Teekonsum einzeln oder in Kombination mit einem geringeren Schlaganfall- und Demenzrisiko verbunden sind“, so eine Erkenntnis der chinesisch-US-amerikanischen Forschergruppe. Für ihre Analyse hatten sie die Daten von knapp 370.000 Menschen zwischen 50 und 74 Jahren aus der UK Biobank ausgewertet. Dabei handelt es sich um eine groß angelegte, britische Langzeitstudie. Der Beobachtungszeitraum lag bei rund 14 Jahren.

Die positive Wirkung von Kaffee auf unsere Gesundheit ist unter anderem auf die enthaltenen Pflanzenstoffe zurückzuführen.

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Die Gruppe, die zwei bis drei Tassen Kaffee oder drei bis fünf Tassen Tee getrunken hatten, entwickelten am seltensten Schlaganfall oder Demenz. „Im Vergleich zu denjenigen, die weder Tee noch Kaffee tranken, war der Konsum von zwei bis drei Tassen Kaffee und zwei bis drei Tassen Tee pro Tag mit einem um 32 Prozent niedrigeren Schlaganfallrisiko und einem um 28 Prozent niedrigeren Demenzrisiko verbunden“, so die Forschenden in ihrer Studie, die im Online-Fachjournals Plos Medicine veröffentlicht wurde.

Stress nachhaltig reduzieren – mit bewährten Entspannungstechniken

Frau macht Yoga-Pose
Meditation ist eine Technik, mit deren Hilfe man in den Moment findet, statt sich in Gedanken zu verlieren. Wie die Techniker Krankenkasse weiter informiert, lernen Sie im Rahmen der Mediation, Gedanken kommen und gehen zu lassen, ohne diese festzuhalten oder zu bewerten. Das Ziel: Abstand zum alltäglichen Stress gewinnen. Krankenkassen, Yoga-Studios und auch viele Fitnessstudios bieten Kurse an. Auch mithilfe von Apps kann man ausprobieren, ob Meditation etwas für einen ist.  © Marcos Castillo/Imago
Frau macht Yoga-Übung
Yoga kräftigt und dehnt auch die tiefliegenden Muskelgruppen. Doch die fernöstliche Lehre, die viele körperliche, aber auch geistige Übungen umfasst, kann mehr. Denn die Entspannungsübungen im Yoga verlangsamen die Atmung, was beruhigende Wirkung auf den gesamten Organismus hat. Wer sich ausprobieren möchte, sieht sich mit einer Fülle von Angeboten konfrontiert. Yoga- und Fitnessstudios, aber auch Krankenkassen und Volkshochschulen bieten Kurse an.  © svyatoslav lipinskiy/Imago
Junge Frau liegt in Sportklamotten auf einer Yoga-Matte.
Viele Menschen schwören auf progressive Muskelentspannung, wenn sie zur Ruhe kommen wollen. Das Prinzip dahinter: Durch gezielte An- und Entspannung der Muskeln verringert sich die Aktivität der Nerven und die psychische Anspannung nimmt ab. Wie die AOK weiter informiert, kann man nach vorheriger Anleitung durch einen entsprechend ausgebildeten Therapeuten die Übungen auch selbstständig durchführen. © Ivan Gener/Imago
Frau liegt mit geschlossenen Augen im Gras
Autogenes Training ist ein Entspannungsverfahren, das über gedankliche Konzentration zur Ruhe finden lassen soll. Hier werden nicht, wie bei der progressiven Muskelentspannung, Muskeln bewusst angespannt und entspannt. Wie die Neurologen und Psychiater im Netz weiter informieren, ist es viel mehr eine Art Selbsthypnose, die beim autogenen Training stattfindet. Mithilfe von Mantra-artigen Übungsformeln (z. B. „Der rechte Arm ist ganz schwer“ oder „Der rechte Arm ist ganz warm“) soll erreicht werden, dass der gesamte Organismus zur Ruhe kommt. Kurse finden Sie unter anderem bei Ihrer Krankenkasse und der Volkshochschule.  © Olga Pankova/Imago
Frau atmet tief durch an der frischen Luft.
Atemtechniken helfen dabei, starken Stress zu reduzieren. Bei Anspannung flacht die Atmung in der Regel ab, die Luft wird nicht weiter als in den Brustraum eingeatmet. Eine ruhige, regelmäßige Bauchatmung führt aber dazu, dass sich Muskeln entspannen und der Körper besser durchblutet wird. Auch der Blutdruck kann so gesenkt werden. Und so sieht eine gesunde und tiefe Bauchatmung nach der 4/7/11-Regel aus: 4 Sekunden einatmen, 7 Sekunden ausatmen und das ganze 11 Minuten durchhalten. © Imago
Fröhliche, in eine Decke gehüllte junge Frau sitzt mit einer Tasse heißer Schokolade auf der Terrasse eines Bungalows
Achtsamkeit hat sich der Techniker Krankenkasse zufolge in vielen Studien als wirksam zur Stressreduktion erwiesen. In anerkannten Kursen zur „Mindfulness Based Stress Reduction“ würden Techniken erlernt werden, die helfen, im Hier und Jetzt statt in der Vergangenheit oder in der Zukunft zu sein – und das nicht nur körperlich, sondern auch mental. Ein wichtiger Aspekt: Achtsam sein bedeutet, jegliche Bewertung aus den Gedanken zu verbannen. Der Moment, die Atmung, die Geräusche im außen werden also ausschließlich wahrgenommen, man denkt an nichts.  © Aleksei Isachenko/Imago
Frau wandert auf den Heimgarten
Viele Menschen machen intuitiv das Richtige, wenn sie sich gestresst fühlen. Sport empfinden viele als sehr gutes Ventil, um Druck abzulassen. Der Techniker Krankenkasse zufolge zählt Sport zwar nicht zu den typischen Entspannungstechniken, man spricht vielmehr von einer sogenannten passiven Methode.  © Imago
Frau liegt in der Badewanne
Zu den sogenannten passiven Methoden zählt nicht nur der Sport. Auch eine entspannte Auszeit in der Badewanne, ein Spaziergang oder Zeit mit einem guten Buch können den Stresslevel enorm senken, indem sie Zufriedenheitserlebnisse schaffen, so die Techniker Krankenkasse.  © Imago

Verbindungen im Kaffee wie Pflanzenstoffe könnten schützend auf Nervenzellen wirken

Die genauen Mechanismen hinter diesem Zusammenhang sind noch nicht vollständig verstanden. Die Forschenden vermuten allerdings, dass bestimmte Verbindungen im Kaffee, wie beispielsweise Koffein und Antioxidantien, eine schützende Wirkung auf Gehirn und Nervenzellen haben könnten. Dies wiederum beugt altersbedingtem Gedächtnisverlust vor.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Studie eine Beobachtungsstudie war und relativ wenige Studienteilnehmer eine Demenz entwickelten. Die Hochrechnungen wurden dadurch erschwert und auch eine direkte Ursache-Wirkungs-Beziehung zwischen Kaffeekonsum und Demenz konnte im Rahmen der Studie nicht festgestellt werden. Weitere Forschung ist erforderlich, um diese Verbindung genauer zu untersuchen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Juliane Gutmann sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Rainer Berg/Imago

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