Lebensmittelwarnung

Rückruf-Aktion bei Rewe: Innere Verletzungen drohen bei einem Mineralwasser

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Achtung: Beim Griff zur Wasserflasche ist Vorsicht geboten. Ein bei Rewe verkauftes Mineralwasser enthält Fremdkörper. Es gibt einen Rückruf.

Hamm – Der menschliche Körper besteht zu etwa 60 Prozent aus Wasser. Daher ist es besonders in den warmen Sommermonaten von großer Bedeutung, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Doch beim nächsten Griff zur Wasserflasche ist Vorsicht geboten: Ein Hersteller zieht eines seiner Produkte aus dem Verkauf zurück, da sich gefährliche Fremdkörper darin befinden könnten.

Fremdkörper entdeckt: Rückruf von Mineralwasser bei Rewe

Es wurde ein Rückruf für das Mineralwasser „54°Nord STILL“ von der Wittenseer Quelle Mineralbrunnen GmbH in den 750-Milliliter-Glasmehrwegflaschen ausgelöst. Laut Herstellerangaben sind nur Produkte mit der Chargennummer 01.07.2025 19:13 bis 01.07.2025 20:00 und der EAN-Nummer 4014819040603 betroffen.

Die Wittenseer Quelle Mineralbrunnen GmbH ruft eine bestimmte Charge ihres stillen Mineralwassers zurück, nachdem Fremdkörper gefunden wurden. Das Getränk wird in einigen Rewe-Filialen verkauft.

Die EAN-Nummer, die European Article Number, ist direkt unter dem Strichcode zu finden. Der Hersteller warnt die Verbraucher und möchte mit dem Rückruf mögliche Verletzungen verhindern. Ähnlich verhielt es sich bei einem Rückruf eines Paprikagewürzes, das ein krebserregendes Toxin enthielt.

Rückruf von Mineralwasser bei Rewe: Nicht jede Charge ist betroffen

Das betroffene Produkt wurde in Märkten der Supermarkt-Kette Rewe in Schleswig-Holstein und Niedersachsen verkauft, wie lebensmittelwarnung.de informiert. Kunden können das Produkt mit dem entsprechenden Mindesthaltbarkeitsdatum und der Chargennummer im jeweiligen Geschäft zurückgeben und erhalten den Kaufpreis zurück. Ein Kassenbon ist dafür nicht notwendig.

Die Fremdkörper im Produkt könnten eine Erstickungsgefahr für die Verbraucher darstellen. Daher rät lebensmittelwarnung.de den potenziellen Käufern, den Rückruf ernst zu nehmen. Bei Verletzungen sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Auch bei einem weiteren beliebten Getränk ist Vorsicht geboten: Eine Sorte schwarzen Tees wurde kürzlich wegen Pestiziden, die Kopfschmerzen und Erbrechen verursachen können, zurückgerufen.

Rubriklistenbild: © Onur Dogman/dpa

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