VonSandra Sporerschließen
Die Supermarktkette Norma ruft den Feta-Käse Meandros zurück. In einer Stichprobe wurden E. coli Bakterien gefunden. Kunden können betroffene Produkte retournieren.
Kassel – Informationen des Portals produktwarnung.eu zufolge hat Norma einen Rückruf für den Meandros Feta original griechisch gestartet. Bei einer Stichprobe wurden E. coli-Bakterien im Feta gefunden, die zum Stamm der Shigatoxin-bildenden Escherichia coli (STEC) gehören. Kommen diese in den menschlichen Körper, kann das schwerwiegende, gesundheitliche Folgen haben, zu denen unter anderem Organschäden gehören.
| Name des betroffenen Produktes | Meandros Feta original griechisch |
|---|---|
| Mindesthaltsbarkeitdatum | 25.10.2023 |
| Charge | 13290423 |
| Inverkehrbringer (laut Verpackung) | Exarhos S.A. |
Norma-Rückruf: Kunden können den Feta im Markt zurückgeben und bekommen ihr Geld zurück
In der Rückruf-Meldung wird davor gewarnt, den betroffenen Feta auf keinen Fall zu essen. Kunden können betroffene Produkte zu ihrem Norma-Markt bringen und bekommen dort ihr Geld zurück. Auch ohne Kassenbon.
Das von den im Feta nachgewiesenen E. coli-Bakterien hergestellte Shigatoxin kann schwerwiegende Gesundheitsschäden verursachen. Zudem ist der Erreger hochinfektiös und kann somit auch schon in geringen Mengen Probleme verursachen. Erst kürzlich warnte die Verbraucherzentrale vor Bakterien in Fleisch, die ebenfalls gesundheitliche Probleme zur Folge haben können.
Darum sind die Bakterien so gefährlich
Neben Lebensmittelvergiftung und schwerem Durchfall kann eine Infektion mit den im betroffenen Feta enthaltenen E. coli-Bakterien auch zu teils lebensbedrohlichen Folgeerkrankungen führen. Darunter auch das sogenannte hämolytisch-urämischem Syndrom, das die Blutgefäße und Nieren schädigt. Weitere Folgen können Organschäden, Hirnblutungen sowie neurologische Störungen sein.
Wenn Sie entsprechende Symptome feststellen, sollten Sie dringend einen Arzt aufsuchen. Ebenfalls einen dringenden Rückruf gab es für ein Süßigkeiten-Produkt, bei dessen Verzehr innere Blutungen drohen. (sp)
Rubriklistenbild: © Orestis Panagiotou/dpa

