Über 100.000 Autos

Rückruf von Stellantis und Toyota: Elektromotor kann während der Fahrt ausfallen

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Stellantis ruft weltweit über 100.000 Elektroautos zurück, weil ein Motorausfall droht. Auch Autos von Toyota sind von dem Defekt betroffen.

Rückrufe von Herstellern sind an sich nichts Neues. Mit unter kommt es aber zu kuriosen Fällen.  Tesla musste jüngst mehrere Hunderttausende Autos wegen eines Problems mit den Rückleuchten ein Software-Update verpassen. Noch kurioser ist ein Rückruf von Opel: Der elektrische Corsa-e musste zur Abgaskontrolle. Nun müssen weitere Modelle von Stellantis und Toyota zurück in die Werkstatt.

Der Grund ist dieses Mal aber alles andere als zum Lachen. Bei zahlreichen Model kann der Elektromotor während der Fahrt ausfallen. Allein in Deutschland ruft der Stellantis-Konzern rund 90.000 Stromer der Baujahre 2019 bis 2022 zurück. Weltweit sind es laut dem Kraftfahrt-Bundersamt sogar 143.000 Exemplare.

Fehlfunktion des Klimakompressors kann zu einer Unterbrechung des Antriebsstrangs führen

Betroffen sind die Elektro-Versionen des Citroën C3, C4, C4X, Berlingo, Spacetourer und Jumpy sowie des DS 3, des Opel Combo, Corsa, Mokka und Zafira sowie des Peugeot 208, 2008, Rifter, Partner, Traveller und Expert. Auch für die Modelle Fiat Doblo, Scudo und Ulysse liegt ein Rückruf vor.

Auch der Opel Corsa-e ist von dem Rückruf betroffen.

Auslöser für den Ausfall des Elektromotors ist eine Fehlfunktion des Klimakompensators der zu einer Unterbrechung des Antriebsstrangs führen kann. „Wir haben bereits damit begonnen, die Kunden zu kontaktieren, um die Motor- sowie Diagnosesoftware der betroffenen Fahrzeuge zu aktualisieren“, erklärte eine Opel-Sprecherin auf Anfrage von kfz-rueckrufe.de.

Design muss sein: Zehn schöne Studien von ganz normalen Automarken

VW W12 Coupé
VW W12 Coupé: Der 600 PS starke Sportwagen wird auch als VW Nardo bezeichnet – nach dem italienischen Hochgeschwindigkeitskurs, auf dem er 2001 mit 310,99 km/h einen neuen Streckenrekord aufstellte. Später fuhr er in optimierter Version sogar 24 Stunden mit einem Durchschnittstempo von 322,89 km/h. Eine Serienfertigung des Zweisitzers mit W12-Mittelmotor wurde erwogen, kam mit Rücksicht auf die VW-Marke Lamborghini aber nicht zustande. © dpa
BMW 328 Hommage
BMW 328 Hommage: Der historische BMW 328 gilt als Rennsport-Ikone der späten 30er Jahre. 2011, zum 75. Geburtstag, stellten die Bayern eine moderne Neuinterpretation auf die Räder. Die Karosserie ist dank kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) besonders leicht und deutlich flacher als die des Originals – trotzdem ist dessen Charakter eindeutig zu erkennen. Zur Leistung des Dreiliter-Sechszylinders schwieg BMW, wahrscheinlich waren es 258 PS. © BMW
Genesis Essentia Concept
Genesis Essentia Concept: Die noch junge Edelmarke aus dem Hyundai-Konzern profiliert sich regelmäßig mit Studien. 2018 zeigte sie diesen Gran Turismo auf der New Yorker Auto Show: Das erste Elektroauto der Marke, das deren konsequenten Umstieg auf Stromer vorwegnahm. Designelemente sind in aktuellen Serienmodellen zu finden, die Karbon-Karosserie dagegen nicht. © Genesis
Ford-Studie Indigo
Ford Indigo: Spätestens, seit Ford in den 60er-Jahren bei den 24 Stunden von Le Mans mehrfach Ferrari ausknockte, gelten die Amerikaner auch als Rennwagen-Spezialisten. Die Studie Indigo zeigte 1996 Design und Technologie für die 500 Meilen von Indianapolis (daher der Name: Indy go!). Motorbauer Cosworth verdoppelte einen V6 von Ford zu einem 441 PS starken V12, die von Designer Claude Lobo gestaltete Karosserie besteht aus Kohlefaser. © Ford
Škoda Vision 7S
Škoda Vision 7S: Das Konzept für einen nach Škoda-Art familiengerechten, aber schicken Elektro-SUV stammt von 2022 – für 2026 verspricht die tschechische VW-Tochter die Serienproduktion eines ähnlich aussehenden Siebensitzers. Der fünf Meter lange Wagen soll dann der erste von mehreren Stromern werden, die sich optisch klar von den braven Verbrennern unterscheiden. © Ivo Hercik/Škoda
Studie Opel Manta GSe ElektroMod
Opel Manta GSe ElektroMod: 2021 war Opel mutig – und zeigte ein 148 PS starkes Elektroauto, das trotz eher bescheidener Reichweite tatsächlich als zeitgemäße Neuauflage des Kult-Coupés durchgegangen wäre. Mittlerweile hat die Stellantis-Marke zwar bestätigt, dass der Name wiederbelebt wird, diesen wird ab 2026 aber ein SUV tragen.  © Opel
Studie Renault Air4
Mit dem Air4 will Renault das 60-jährige Jubiläum des R4 feiern. © Lionel Koretzky/TheArsenale
Studie Audi Skysphere Concept
Audi Skysphere Concept: Unter dem „Sphere“-Label hat die VW-Tochter schon mehrere Studien gezeigt, die auf ihre elektrische Zukunft hinweisen. Diese Kombination aus 4,94-Meter-Roadster und 5,19 Meter langem, autonom fahrendem Coupé mit variablem Radstand ist die spektakulärste. Sie entstand 2021 in Audis Designzentrum im kalifornischen Malibu, ihr E-Motor an der Heckachse leistet 631 PS. © Audi
Studie Citroën Oli
Citroën Oli: Die Stellantis-Marke war mal als Design-Pionier bekannt, mittlerweile musste sie diese Aufgabe an Konzernschwester DS abtreten. Was sie nicht daran hindert, 2022 mit dem Oli eine Art elektrischen Mini-Hummer vorzuführen. Der E-Motor leistet 136 PS, eine Smartphone-Halterung ersetzt den Touchscreen. Fans extrovertierter Fahrzeuge hoffen auf eine Serienfertigung des 4,20 Meter kurzen City-Hüpfers für 25.000 Euro – aber wahrscheinlich vergeblich. © Citroën
Studie Nissan IDx Freeflow
Nissan IDx Freeflow: Lange vor VW, nämlich schon 2013, präsentierten die Japaner ein Auto namens ID – allerdings mit 1,6-Liter-Verbrennungsmotor. Das kantige Design der 4,10 Meter kurzen Limousine würde aber auch heute noch gut in das elektrische Zeitalter passen. Schade, dass Nissan da etwas den Anschluss verloren hat. © Nissan

Toyota Proace (City) Electric ebenfalls betroffen

Von den Rückrufaktionen mit den internen Herstellerkennungen „KGS“, „MF9“ und „JTF“ sind hierzulande 52.990 Opel-, 23.348 Peugeot- und 9.313 Citroën/DS-Fahrzeuge betroffen. Bei Fiat sind rund 900 Modelle in Deutschland betroffen. Weltweit sind es rund 4.500 Exemplare der Baujahre 2021 bis 2023.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

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Hinzu kommen etwa 775 Einheiten des Toyota Proace (City) Electric, die zwischen dem 24. September 2020 und 23. Dezember 2022 gebaut wurden.

Rubriklistenbild: © Opel Automobile GmbH/dpa-tmn

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