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Auch wer ein Hochbeet hat, ist nicht vor Schnecken geschützt. Doch es gibt Mittel und Wege, die Fräßlinge vom Gemüse fernzuhalten und zu bekämpfen.
Manche legen sich extra ein Hochbeet an, um Gemüse, Kräuter und Beeren vor den gefräßigen Schleimern zu schützen. Doch gerade scheint es eine regelrechte Nacktschneckenplage zu geben. Auch wenn generell weniger Tiere den Weg in die Höhe finden, so sind es doch oftmals genug, um die Salaternte zu beenden – denn mit senkrechten Flächen haben Schnecken in der Regel kein Problem. Da ein Hochbeet aber überschaubarer und kontrollierbarer als ein Beet am Boden ist, kann man die Schädlinge dort etwas besser bekämpfen – auch ohne Chemie.
Sieben umweltfreundliche Maßnahmen gegen Schnecken im Hochbeet
Auf die Hilfe natürlicher Feinde wie Igeln, Maulwürfen oder Mäusen muss man im Hochbeet verzichten. Mit folgenden Maßnahmen gehen Sie auf natürliche Weise gegen Schnecken im Hochbeet vor:
- Absammeln: Auch wenn es etwas banal klingt, das Absammeln ist immer noch eine der effektivsten Maßnahmen, um den Schnecken Herr zu werden. Sie sammeln sich gern unter Steinen und Brettern. Das Absammeln sollte regelmäßig und schnell erfolgen, denn die Tiere sind sehr vermehrungsfreudig.
- Kräuterzaun: Pflanzen Sie rundum am Rand des Beetes Kräuter, die Schnecken nicht mögen. Dazu zählen Bohnenkraut, Kamille, Thymian, Salbei und Rosmarin. Die ätherischen Öle dieser Kräuter können auf die Kriecher abschreckend wirken.
- Schutzgläser: Solange die Jungpflanzen von Gemüse und Co. noch klein sind, kann man nachts ein großes Einmach- oder Gurkenglas über den Keimling stülpen.
- Schneckenblech oder Schneckenkante installieren: Diese mechanischen Barrieren aus Metall kann man selber bauen oder käuflich erwerben. Die Überwindung gelingt zwar manchen Schnecken, macht es ihnen aber deutlich schwerer.
- Elektrische Schneckensperre: Sie funktioniert ähnlich wie ein unter Strom stehender Weidezaun. Das Kabel mit Schwachstrom wird rund um das Hochbeet befestigt und schreckt die Tiere ab.
- Kaffeesatz: Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) empfiehlt das Ausstreuen des Hausmittels rund um die zu schützenden Pflanzen. Auch eine starke Kaffeetinktur, auf die Pflanzen gesprüht, soll helfen. Nach einem Regenschauer muss man den Schutz auffrischen.
- Kompost untersuchen: So nahrhaft Kompost für Pflanzen auch ist, manchmal bringt man damit Schnecken und ihre Eier ins Beet ein. Werfen Sie daher vorab einen gründlichen Blick auf das Substrat.
Zusatz-Schutz vor Schnecken außerhalb des Hochbeets
Wer den Schnecken zusätzlich den Weg ins Beet erschweren möchte, kann rund um das Beet einen Sperrstreifen mit scharfkantigem Kies, Holzhäckseln oder Sägespänen anlegen.
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Kleiner Nachteil all dieser Methoden: Auch der zuverlässig Schnecken fressende Artgenosse, der Tigerschnegel, findet damit nicht den Weg ins Hochbeet.
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