VonSandra Barbara Furtnerschließen
Wenn der Vierbeiner unter Magen-Darm-Beschwerden leidet, können Sie ihm mit einer wohltuenden Suppe etwas Gutes tun. Die lässt sich ganz einfach selber kochen.
Wenn die Tage kürzer werden, es draußen kalt und grau wird, tut eine frisch gekochte Suppe unglaublich gut. Denn sie wärmt von innen. Vor allem im Herbst eignet sich hierfür beispielsweise hervorragend der Kürbis – die gesunde Panzerbeere findet man auf dem Land so gut wie an jeder Straßenecke und ist ein leckerer Alleskönner. Nicht nur für Sie selbst, auch ihr Vierbeiner kann von der Frucht ordentlich profitieren. Denn der Kürbis ist eine wahre Nährstoffbombe. Er ist reich an Vitaminen, die die Zellen im Körper schützen sollen und das Immunsystem unterstützt. Zudem fördert er die Verdauung und kann ein wunderbarer Helfer für einen gesunden Darm sein. Übrigens: Bei Durchfall kann auch eine Moro-Suppe helfen.
In der Kombination mit einem ganz bestimmten Gewürz wird aus der leckeren Kürbis-Suppe ein Tausendsassa. Die Rede ist von Kurkuma. Die Knolle, die mit dem Ingwer verwandt ist, wird in der Ayurvedischen Medizin vor allem bei Magen-Darm-Problemen wie Verdauungsbeschwerden oder Entzündungen der Darmschleimhaut eingesetzt. Leidet ein Körper unter Stress, kann dies Entzündungen begünstigen. Curcumin, ein Stoff, der in Kurkuma enthalten ist, soll Entzündungen effektiv hemmen.
Kurkuma kann man als Pulver oder auch frisch als Wurzel beziehen. In Pulverform ist die Verarbeitung meist etwas entspannter, da die Knolle bei der Zubereitung stark abfärbt und man sich nicht erst mit Handschuhen eindecken muss. Jedoch sollte man immer auf gute Qualität achten. Ein Richtwert dabei ist die Farbe. Je gelber und kräftiger die Farbe, desto frischer ist die Wurzel. Dieses Gemüse dürfen Sie auch mit dem Hund teilen.
Wenn Sie sich selbst eine Suppe kochen, zwacken Sie Ihrem Hund einfach etwas ab
Die Suppe eignet sich sowohl für Menschen als auch für Hunde. Für Sie selbst können Sie allerdings gerne noch etwas nachwürzen. Für die selbstgemachte Suppe benötigen Sie folgende Zutaten:
- 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis
- 1 Karotte
- 750 ml Gemüsebrühe (am besten selbst gekocht, mit Wasser, Karotten, Sellerie)
- 2 Teelöffel Kurkuma
- 1 Prise Salz
- etwas Pflanzenöl
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Die Zubereitung ist ganz einfach:
- Den Kürbis waschen, putzen, Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden (die Schale darf beim Hokkaido mitgekocht werden).
- Die Karotte schälen und in dünne Scheiben schneiden.
- Etwas Öl in einem großen Topf erhitzen und Kürbiswürfel sowie Karottenscheiben darin leicht anrösten.
- Anschließend mit Gemüsebrühe auffüllen und rund eine Stunde bei leichter Hitze köcheln lassen, oder so lange, bis das Gemüse gar ist.
- Mit einem Pürierstab zu einer cremigen Masse mixen.
- Bei Bedarf etwas Wasser dazugeben, die Suppe sollte nicht zu dünn, aber auch nicht zu dickflüssig sein.
- Kurkuma und Salz unterrühren, fertig.
Wer möchte, kann auch noch ein paar Kürbiskerne darüber geben. Denn auch die dürfen Hunde essen. Und auch eine ganz kleine Menge Petersilie ist möglich. Die Suppe hält sich rund drei Tage im Kühlschrank und kann dem Hund immer wieder gegeben werden. Sie ersetzt allerdings keine Hauptmahlzeit und ist nur für zwischendurch gedacht. Bei ernsthaften Verdauungsbeschwerden sollte immer ein Tierarzt zur Rate gezogen werden.
