VonLaura Wittstruckschließen
Durchfall beim Hund kann viele Ursachen haben. Ein Rezept sollten Sie kennen, damit es Ihrem Vierbeiner bald wieder besser geht.
Wenn sie eine Gassirunde beendet haben, können sie direkt die nächste starten: Durchfall beim Hund ist sowohl für die Vierbeiner als auch für die Besitzer unangenehm. Gründe dafür gibt es viele – und häufig sind diese recht harmlos. Eventuell hat der Vierbeiner etwas aus der Küche genascht, aus einer dreckigen Pfütze getrunken oder verträgt sein Futter einfach nicht. Möglich ist auch, dass sich ihr Liebling mit einem Magen-Darm-Virus oder Giardien angesteckt hat oder unter einem Wurmbefall leidet.
Bei Durchfall: wann ein Tierarztbesuch Sinn macht
Durchfall beim Vierbeiner ist meist kein Grund zur Sorge. In vielen Fällen klingen die Symptome spätestens nach drei Tagen wieder ab. Dauert die Erkrankung schon länger an? Erbricht der Hund zusätzlich, hat Fieber, Blut im Kot oder wirkt apathisch? Dann sollten Besitzer unbedingt den Gang zum Tierarzt antreten – lieber einmal zu oft als zu wenig.
Besondere Vorsicht ist bei Welpen oder Hundesenioren geboten. Bei diesen kommt es schnell zu einem gefährlichen Flüssigkeitsmangel.
Was tun bei Durchfall?
Genau wie beim Menschen gilt: Wichtig ist bei Durchfall vor allem, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Besitzer sollten daher darauf achten, dass immer genug frisches Wasser zur Verfügung steht. Wer sich unsicher ist, ob sein Liebling genug trinkt, wirft einen Blick auf die Schleimhäute im Maul: Sind diese blass und trocken? Dann droht eine Dehydrierung – ab zum Tierarzt!
Auch, wenn sich bettelnden Hundeaugen schwer widerstehen lässt: Dem Darm der Vierbeiner tut es gut, wenn sie 24 Stunden nichts zu sich nehmen. So verliert der Körper auch kein zusätzliches Wasser.
Morosche Karottensuppe: Perfekte Schonkost bei Durchfall
Neben dem Fasten können auch Hausmittel bei Durchfall helfen – etwa die Morosche Karottensuppe, oder Moro-Suppe. Das Rezept stammt von einem Kinderarzt, sie funktioniert jedoch genauso gut bei Vierbeinern. Besitzer können sie anstelle des normalen Futters füttern. Alternativ geben sie kleine Portionen des üblichen Futters über den Tag verteilt und zusätzlich eine halbe Stunde vorher kleine Portionen der Moro-Suppe. Diese ist schnell und einfach zubereitet:
Sie brauchen:
- 500 Gramm Karotten
- 1 Liter Wasser
- etwas Salz
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So funktioniert’s:
- Die Karotten schälen und klein schneiden.
- Das Wasser hinzugeben, aufkochen und mindestens eineinhalb Stunden bei niedriger Hitze köcheln lassen.
- Wasser abgießen, aber unbedingt aufheben! Dann die Karotten pürieren und das Kochwasser mit dem Salz wieder hinzugeben.
Das Geheimnis der Moroschen Karottensuppe? Durch das langsame Kochen der Karotten bilden sich lange Zuckermoleküle. Diese machen es sich an den Darmwänden bequem und besetzen dort die Plätze von Krankheitserregern. Außerdem stecken in den Karotten wichtige Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe, die durch den Durchfall verloren gehen.
Rubriklistenbild: © IMAGO/Viktor Gladkov


