Schwere Beine: Fünf Tipps, die bei Venenschwäche helfen
VonJudith Braun
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Eine Venenschwäche kann zu Schwere- und Spannungsgefühlen in den Beinen führen. Mit ein paar Tipps können Sie dem Leiden jedoch entgegenwirken.
Bei einer Venenschwäche ist die Funktion der Venen gestört. Sie entsteht meist durch einen behinderten Blutabfluss und betrifft in der Regel die Venen an den Beinen. Bemerkbar macht sie sich durch Schwere- und Spannungsgefühlen in den Beinen, Juckreiz, Kribbeln und Brennen der Haut oder Wadenkrämpfe. Um schweren Beinen vorzubeugen und die Folgen einer Venenschwäche abzumindern, können jedoch folgende Tipps behilflich sein.
Um den Blutfluss zu verbessern und Wassereinlagerungen vorzubeugen hilft vor allem eines: Bewegung. Mit Sport oder Fußgymnastik können Sie die Muskelpumpe in Ihren Waden aktivieren. Hierfür eignen sich beispielsweise Fußkreisen, Wadenbeugen sowie einfache Bewegungen wie Zehen- und Fersenstand im Wechsel. Durch den wechselnden Druck auf die Venen wird der Transport des Blutes in Richtung Herz unterstützt.
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2. Ernährung: Bunte Gemüsesorten und ausreichend Flüssigkeit fördern die Venengesundheit
Um den Druck auf die Venen zu mindern, hilft es beispielsweise, Übergewicht zu reduzieren. Mit einer gesunden Ernährungsweise, die vor allem – wegen der gesunden Pflanzenstoffe – viel buntes Gemüse und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr beinhalten sollte, fördern Sie zusätzlich Ihre Venengesundheit. Da auch erhöhte Blutzuckerwerte den Venen schaden können, kann man mit einer konsequenten Diabetes-Therapie die Schäden ebenfalls in Grenzen halten.
3. Kühles Wasser und belebende Wechselduschen helfen bei Venenschwäche
Eine kühle Umgebung bekommt den Venen gut, da die Gefäße verengt werden, die Venenklappen besser schließen und das Blut so leichter Richtung Herz fließt. Kombinieren Sie am besten Bewegung und kühles Wasser. Dafür eignen sich zum Beispiel Schwimmen oder Wassertreten im Kneippbecken. Zur Vorbeugung oder Linderung von Venenbeschwerden eignen sich außerdem regelmäßige Wechselgüsse in der Dusche. Liegen bei Ihnen jedoch Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Durchblutungsstörungen der Aterien vor, sollten Sie Ihren Arzt fragen, ob deartige Anwendungen für Sie sinnvoll sind.
4. Kompesssionstrümpfe gegen schwere oder angeschwollene Beine
Mithilfe von Reise- oder Sportkniestrümpfen in Kombination mit einem aktiven Lebensstil können leichtere Beschwerden von Venenschwäche meist gelindert werden. Schwellen die Beine trotz allem an und fühlen sie sich schwer an oder schmerzen sogar, sollten Sie sich von Ihrem Arzt beraten lassen. Individuell angepasste Kompressionsstrümpfe aus der Apotheke, wie sie beispielsweise auch gegen Thrombose empfohlen werden, erreichen beispielsweise einen höheren Druck.
5. Pflanzliche Unterstützer lindern Beschwerden und beugen Ödemen vor
Leiden Sie unter einer Venenschwäche, dann können Sie auch auf pflanzliche Helfer setzen. Rosskastanien- und Weinlaubextrakte zum Einnehmen wirken beispielsweise antientzündlich. Nimmt man sie außerdem einige Wochen lang regelmäßig ein, kann man Ödemen damit vorbeugen. Zwar stellen diese keinen Ersatz für Kompressionsstrümpfe dar, sie tragen jedoch gerade in Hitzeperioden zur Linderung von geschwollenen und schweren Beinen bei. Vor einer Einnahme sollten Sie jedoch unbedingt Ihren Hausarzt fragen, ob dies für Sie sinnvoll sein könnte.
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.