Tieftraurige Hündin

„Sie war so treu“: Loyale Hunde-Omi wegen Welpen ins Tierheim abgeschoben

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Eine Hündin versteht die Welt nicht mehr: Nach neun Jahren, die sie bei ihrer Familie verbringen durfte, wird sie wegen eines Welpen im Tierheim abgegeben. Trotzdem durfte die Senior-Hündin ein Happy End erleben.

Wegen eines neuen Welpen wird eine Hunde-Oma nach fast zehn Jahren bei ihrer alten Familie im Tierheim abgegeben. Jahre, in denen sie die Kinder der Familie geliebt und beschützt hat und stets darauf geachtet hatte, dass sie keinen Ärger bekommen, wie TikTok-Userin @wellbehaved1 auf der Social-Media-Plattform schreibt. Die „Shelter Mommy“, wie sich die Tierheim-Mama dort selbst nennt, postete das traurige Video vor Kurzem und hat bisher fast 700.000 Klicks darauf erhalten.

Treue Hündin: „Sie wollte an der Tür auf sie warten“

Dass sie einfach im Tierheim abgegeben wird, kann die Hunde-Oma, die seit der Geburt bei ihren alten Besitzern gelebt hatte, nicht verstehen. Niedergeschlagen wartet sie an der Tür und in ihrem Zwinger darauf, wieder abgeholt zu werden – doch niemand kommt. „Ihr Herz ist gebrochen und sie versteht die Welt nicht mehr. Sie war so treu“, schreibt @wellbehaved1 dazu in dem traurigen Clip.

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Doch ihr Happy End naht: Eine Hundefreundin namens Bobbi adoptiert die betagte Hündin und schenkt ihr „das beste Leben.“ Ausgelassen tobt das herzige Zweiergespann schließlich durch den Schnee. In den Kommentaren klärt @wellbehaved1 interessierte Nutzer auf: „Sie hat die beste Familie. Die Dame, die die Rettungsstation leitet, die sie aufgenommen hat, hat sie behalten. Sie konnte sie nicht gehen lassen.“

@wellbehaved1 Pupdate #dog #senior #love #sweet #puppy #fyp ♬ A Thousand Years - Jasmine Thompson

Rettung aus dem Tierheim: „Adoptiert einen Senior“

Mit einem Appell an die User schließt die TikTokerin ihr Video ab: „Adoptiert einen Senior“, schreibt die Tierheim-Mitarbeiterin im Abspann. Einige gute Gründe, weshalb die Adoption eines betagten Vierbeiners aus dem Tierheim durchaus in Betracht gezogen werden sollten, nennt die Plattform für Hundeliebhaber Thefarmersdog.com:

  • Sie geben einem Hund damit eine zweite Chance. Liebe und Wertschätzung sind Ihnen damit sicher: „Es gibt nichts Schöneres als den Gesichtsausdruck eines Hundes, den Schwung in seiner Hüfte und das glückliche Schwanzwedeln, wenn er merkt, dass er das Tierheim verlässt und zu Menschen geht, die ihn lieben und sich um ihn kümmern werden.
  • Betagte Vierbeiner sind meist entspannter, unkomplizierter, mit weniger zufrieden und bieten ihren Menschen doch Gesellschaft. Statt Zeit mit aufwendiger Erziehung zu verbringen, können Sie sich darauf konzentrieren, eine tiefe Beziehung zum Hund aufzubauen – oder ihm mit etwas Geduld sogar Tricks beibringen.
  • Ältere Hunde sind meist bereits gut erzogen sowie stubenrein und sind oft schon daran gewöhnt, ab und zu allein zu sein.
  • Hunde-Omas und -Opas haben fertig ausgebildete Persönlichkeiten. Sie wissen bei der Adoption also, worauf Sie sich einlassen – ganz im Gegensatz zur Welpen-Adoption. Genauso verhält es sich im Übrigen mit seiner Größe.
  • Selbst wenn Sie theoretisch betrachtet einen Senior-Hund adoptieren, könnte beispielsweise ein 9-jähriger Hund immer noch reichlich Energie für Abenteuer haben. Auf der anderen Seite sind gerade ältere Hunde auch mit eher kurzen Spaziergängen und dafür ausgedehnten Nickerchen zufrieden.
  • Die Erziehung von Welpen bedarf besonders viel Zeit, Geduld und Energie. Mit einem älteren Hund starten Sie direkt in den angenehmen Teil Ihres Lebens mit einem Hund.

Nutzer-Kommentare: „Ein Haustier ist eine lebenslange Verpflichtung!“

Zwar hat das herzige Video inzwischen fast 90.000 Likes erhalten, doch die User äußern sich schockiert über die Entscheidung der Besitzer, ihre Hunde-Oma im Tierheim abzugeben:

  • „Meine Hunde sind 12 und 17 Jahre alt. Niemals käme ich auf die Idee, sie wegzugeben. 😢“
  • „Wie kann man sowas machen? 😢 Mein Hund ist vor einigen Monaten mit 15 Jahren gestorben, hätte gerne noch mehr Zeit mit ihm gehabt.“
  • „Meine ist 11 Jahre alt. Und ich bin für sie da bis zum letzten Atemzug. Ich liebe sie über alles.“

Hunde haben einzigartige Nasenabdrücke – und was Sie sonst vielleicht noch nicht wussten

Nahaufnahme der Nase eines Yorkshire Terriers
Was bei Menschen der absolut einzigartige Fingerabdruck ist, ist unter Hunden der Nasenabdruck. Jede Hundenase ist individuell, sodass es sie kein zweites Mal auf der Welt geben kann. Das Gleiche gilt im Übrigen für Ohren: Sowohl bei Menschen als auch bei Hunden ist der Ohrenabdruck einzigartig. © Panthermedia/Imago
Ein Hund liegt im Gras und gähnt herzhaft.
Mitgähnen ist ein Zeichen von Empathie – auch bei Hunden, wie eine japanische Studie gezeigt hat. Die Vierbeiner lassen sich vom Gähnen ihrer Besitzer gerne mal anstecken. Gähnen Sie also und der Hund gähnt mit, zeigt er vermutlich Mitgefühl. Außerdem gilt Gähnen unter Hunden als sogenanntes Beschwichtigungssignal. Spüren sie Anspannung oder wollen Konflikte vermeiden, gähnen Hunde unter Artgenossen. © Zoonar/Imago
Zwei Hundewelpen schlafen dicht aneinander gekuschelt auf einer Decke.
Nicht nur Menschen träumen, auch Tiere sind dazu fähig. Darunter auch Hunde. Von außen lässt sich das erkennen, wenn die Vierbeiner im Schlaf ihre Augen bewegen – oder wenn sie im Traum laut atmen, zucken, leise bellen, rennen oder Bewegungen andeuten, die sie im wachen Zustand mit einer Aktivität verknüpfen würden. © Panthermedia/Imago
Ein Hundeauge, das von einer Lichtquelle erhellt wird und daher braun leuchtet.
Entgegen der Annahme, Hunde seien farbenblind, sehen Hunde durchaus gewisse Töne: darunter Gelb, Blau und verschiedene Grauschattierungen. Grün und Rot hingegen können sie nicht wahrnehmen. Dafür sehen Hunde bei Dunkelheit besser als Menschen. Ihre Sicht ist außerdem bewegungsorientiert. © Pond5 Images/Imago
Aufnahme eines Hundes, der auf dem Bauch liegt und seine Hinterpfoten weit von sich streckt.
Wer seinen Hund genau beobachtet, dem sind bestimmt schon mal feuchte Pfotenabdrücke aufgefallen. Denn auch Hunde können Schweißfüße bekommen. Der Grund dafür sind Schweißdrüsen, die sich in den Hundepfoten befinden. Bei Hitze werden sie aktiv und sorgen für Abkühlung. © Cavan Images/Imago
Ein junger Hund sitzt in der Wiese und hebt seine linke Pfote an.
Dem Menschen sehr ähnlich, können auch Hunde Links- beziehungsweise Rechtspfoter sein. Und nicht nur das: Einer Studie aus dem Jahr 2022 zufolge präferieren die Vierbeiner jeweils die Pfote auf der Seite, die auch der Besitzer bevorzugt einsetzt. Sind Sie also Rechtshänder, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch Ihr Hund Rechtspfoter ist. © blickwinkel/Imago
Zwei Hunde spielen miteinander und ziehen an einem Ball.
Praktische Eigenschaft: Am Knurren des Artgenossen können Hunde dessen Größe erkennen. © blickwinkel/Imago
Ein Hund kuschelt sich eng an die Schulter einer Frau.
Mit ihrem ausgezeichneten Riechorgan können Hunde sogar manche Krankheiten erschnüffeln. Dazu gehören Krebsarten wie Brust- und Magen-Darm-Krebs oder Schwarzer Hautkrebs. Außerdem erkennen die Vierbeiner mit ihrer feinen Nase auch Infektionskrankheiten wie Malaria, aber auch Parkinson und inzwischen sogar eine Infektion mit COVID-19. Bestimmte Hunde erkennen nach einem umfassenden Training zudem Diabetes, genauso wie bevorstehende epileptische Anfälle oder Schlaganfälle. © blickwinkel/Imago
Ein Hund am Strand beißt sich in den Schwanz.
Dass Hunde gerne den eigenen Schwanz jagen, ist kein seltenes Phänomen. Warum sie das tun, wissen allerdings nur wenige: Während das Jagen der Rute meist ein Anzeichen für Langeweile ist oder den Jagdinstinkt befriedigen soll, kann es auch ein Hinweis auf Angst oder Stress sein. Auch medizinische Probleme sind nicht auszuschließen: Schmerzen oder Hautirritationen im Schwanzbereich oder auch eine neurologische Erkrankung sollten von einem Tierarzt ausgeschlossen werden. Harmlos ist das Jagen hingegen, wenn die Vierbeiner damit bloß nervige Fliegen verscheuchen wollen. © Pond5 Images/Imago
Ein Junghund verrichtet sein Geschäft im Gras.
Hunde verrichten ihr Geschäft bevorzugt entlang der Nord-Süd-Achse. Experten erklären das mit der Orientierung am Magnetfeld der Erde, das Hunde mithilfe von entsprechenden Molekülen in ihren Augen wahrnehmen können. Das ist auch der Grund, wenn sich Hunde im Kreis drehen, bevor sie sich erleichtern. © YAY Images/Imago
  • „Das ist so furchtbar, aber was für ein schönes Ende. Ich bin sicher, dass es ihr besser geht.“
  • „Das ist herzlos. 😢 Ich bin so froh, dass sie ihr endgültiges Zuhause gefunden hat und glücklich ist. ❤️“

Rubriklistenbild: © wellbehaved1/TikTok

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