VonDiana Rissmannschließen
Ein Softwarefehler im Getriebesteuergerät zwingt Mercedes-Benz zur Rückrufaktion von 260.000 Autos weltweit. Ein Update soll das Problem beheben.
Mercedes-Benz hat einen umfangreichen Rückruf für seine SUV-Modelle GLE und GLS aus den Baujahren 2018 bis 2023 angekündigt. Weltweit sind rund 260.000 Fahrzeuge von einem Softwarefehler im Steuergerät des Getriebes betroffen, der zu einem Motorausfall führen kann. Dies erhöht das Risiko eines Unfalls, obwohl bisher keine Sach- oder Personenschäden gemeldet wurden. In Deutschland sind etwa 4400 Fahrzeuge von dieser Maßnahme betroffen, schreibt auch ruhr24.de.
Trotz des ernsthaften Fehlers betont Mercedes-Benz, dass keine Auswirkungen auf die Lenk- und Bremssysteme der Fahrzeuge bestehen. Um den Fehler zu beheben, müssen die Fahrzeughalter ihre Autos für ein Software-Update in eine Mercedes-Werkstatt bringen. Dieser Vorgang soll nicht mehr als 30 Minuten in Anspruch nehmen.
Rückruf von Mercedes-Benz: Vorsorgliche Maßnahme ohne bisherige Schäden
Der Rückruf dient als vorsorgliche Maßnahme, um die Sicherheit der Fahrzeuge zu gewährleisten und potenzielle Gefahren abzuwenden. Mercedes-Benz unterstreicht, dass bislang weder Sach- noch Personenschäden im Zusammenhang mit dem Softwarefehler bekannt sind, schreibt chip.de.
Bereits der 16. Rückruf von Mercedes in diesem Jahr
Laut Datenbank des Kraftfahrtbundesamtes ist dies bereits der 16. Rückruf von Mercedes in diesem Jahr. Die Häufigkeit der Rückrufe zeigt, dass auch etablierte Automobilhersteller wie Mercedes-Benz nicht vor technischen Problemen gefeit sind. Dabei ist Mercedes nicht der einzige Hersteller, der Fahrzeuge zurückrufen muss. Erst kürzlich waren auch Fahrzeuge anderer Marken wie Citroën, DS, Peugeot und Opel von Rückrufaktionen betroffen.
Früherer Rückruf wegen Brandgefahr
Neben dem aktuellen Software-Problem hatte Mercedes-Benz erst kürzlich rund 341.000 Fahrzeuge der Modelle GLE und GLS wegen einer möglichen Brandgefahr zurückgerufen. Dies unterstreicht die Bedeutung regelmäßiger Wartungs- und Überprüfungsmaßnahmen, um die Sicherheit der Fahrzeuge und ihrer Insassen zu gewährleisten.
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