Im Hochsommer

Fünf Tipps, mit denen Sie Ihren Rasen vor der Dürre retten

  • schließen

Rasen benötigt im Sommer besonders viel Wasser, das immer knapper wird. Soll man deshalb womöglich ganz auf die Grünfläche verzichten?

In Zeiten von langanhaltender Trockenheit und heißen Sommern werden Rasenflächen immer mehr zu Luxusgütern, denn sie brauchen enorm viel Wasser und Pflege. Mit folgenden Tipps muss sich Ihr Rasen nicht von grün auf braun verfärben.

Rasen vor Dürre retten mit fünf Tipps

Hitze und Trockenheit stressen den Rasen.

Ein Rasen im Garten ist zwar äußerst praktisch, denn er lädt zum Spielen, Herumtollen und Entspannen ein, doch er muss im Sommer nicht nur jede Woche gemäht werden, sondern läuft auch ständig Gefahr, zu verbrennen. Um das regelmäßige Sprengen kommen Sie dann nicht herum.

Gartenarbeit im Sommer: Zehn Aufgaben, die Sie jetzt erledigen müssen

Gießen
Gießen ist im Sommer unabdinglich. Bei Kübelpflanzen sollten Sie jedoch Staunässe vermeiden.  © Patrick Daxenbichler/Imago
Waldmeister
Kräuter wie Lavendel, Rosmarin, Waldmeister oder Schnittlauch lassen sich gut trocknen und sind so länger haltbar. © Imago
Regentonne
Im Sommer muss man nicht zu kostbarem Trinkwasser greifen, um die Blumen zu gießen. In Regentonnen gesammeltes Wasser kann genauso gut verwendet werden.  © Astrid08/Imago
Grünfink
Wer der Tierwelt im Sommer helfen möchte, der stellt eine Vogeltränke im Garten auf.  © Karin Jähne/Imago
Himbeerstrauch
Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren: Im Sommer ist Erntezeit für Beeren sowie Aprikosen und Kirschen.  © Lianem/Imago
Erdbeermarmelade
Wer mit dem Naschen von Erdbeeren, Kirschen oder Himbeeren nicht mehr hinterherkommt, der sollte das Obst zu einer Marmelade verarbeiten. © Imago
Unkraut
Keine schöne Aufgabe, aber: Unkraut muss im Sommer regelmäßig aus dem Gartenbeet und dem Rasen entfernt werden.  © Gamjai/Imago
Hibiskus
Sommersträucher wie der Hibiskus verwandeln den Garten dank üppiger Blütenpracht in eine Oase. Die Pflanze sollte schattig stehen.  © Tara Malhotra/Imago
Heckenschnitt
Auch wenn ein größerer Schnitt der Hecke im Sommer untersagt ist, so sind Schönheitsschnitte sinnvoll.  © Phillip Waterman/Imago
Rasenmäher
Von Juni bis Juli wächst der Rasen am kräftigsten und sollte einmal pro Woche gemäht werden.  © Christoph Hardt/Imago

Folgende Tipps bewahren die Grünfläche vor Hitzeschäden:

  • Lieber seltener gießen und dafür ausreichend. Gießen Sie immer Wurzeltief.
  • Am besten gießen Sie in den frühen Morgenstunden. Denn wenn Sie abends gießen, kann der Rasen über Nacht womöglich nicht abtrocknen und Krankheiten entstehen.
  • Staudenbeete mit Rasen kombinieren: Wenn Sie abwechselnd Rasen und Stauden pflanzen, können Sie Rasenfläche sparen. Jedoch müssen Stauden im Sommer auch ausreichend gegossen werden. Allerdings besteht bei ihnen nicht die Gefahr, dass sie sich braun verfärben.
  • Mit Rasenfarbe arbeiten: Auch wenn das Einarbeiten von grüner Farbe in den Rasen nicht schädlich ist, so besteht kein Mehrwert mehr für Mensch und Natur, da nur gesunder Rasen CO2 verbraucht.
  • Kunststoffrasen als Alternative? Besser nicht, denn dieser heizt sich in den Sommermonaten gerne auf bis zu 60 Grad Celsius auf.

Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Rasen ist als Erholungsfläche besonders in Städten wichtig, da er erstens für kühlere Temperaturen sorgt und außerdem eine Liegefläche bietet.

Rubriklistenbild: © Thomas Eisenhuth/Imago

Kommentare