VonJoana Lückschließen
Rasen benötigt im Sommer besonders viel Wasser, das immer knapper wird. Soll man deshalb womöglich ganz auf die Grünfläche verzichten?
In Zeiten von langanhaltender Trockenheit und heißen Sommern werden Rasenflächen immer mehr zu Luxusgütern, denn sie brauchen enorm viel Wasser und Pflege. Mit folgenden Tipps muss sich Ihr Rasen nicht von grün auf braun verfärben.
Rasen vor Dürre retten mit fünf Tipps
Ein Rasen im Garten ist zwar äußerst praktisch, denn er lädt zum Spielen, Herumtollen und Entspannen ein, doch er muss im Sommer nicht nur jede Woche gemäht werden, sondern läuft auch ständig Gefahr, zu verbrennen. Um das regelmäßige Sprengen kommen Sie dann nicht herum.
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Folgende Tipps bewahren die Grünfläche vor Hitzeschäden:
- Lieber seltener gießen und dafür ausreichend. Gießen Sie immer Wurzeltief.
- Am besten gießen Sie in den frühen Morgenstunden. Denn wenn Sie abends gießen, kann der Rasen über Nacht womöglich nicht abtrocknen und Krankheiten entstehen.
- Staudenbeete mit Rasen kombinieren: Wenn Sie abwechselnd Rasen und Stauden pflanzen, können Sie Rasenfläche sparen. Jedoch müssen Stauden im Sommer auch ausreichend gegossen werden. Allerdings besteht bei ihnen nicht die Gefahr, dass sie sich braun verfärben.
- Mit Rasenfarbe arbeiten: Auch wenn das Einarbeiten von grüner Farbe in den Rasen nicht schädlich ist, so besteht kein Mehrwert mehr für Mensch und Natur, da nur gesunder Rasen CO2 verbraucht.
- Kunststoffrasen als Alternative? Besser nicht, denn dieser heizt sich in den Sommermonaten gerne auf bis zu 60 Grad Celsius auf.
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Rasen ist als Erholungsfläche besonders in Städten wichtig, da er erstens für kühlere Temperaturen sorgt und außerdem eine Liegefläche bietet.
Rubriklistenbild: © Thomas Eisenhuth/Imago

