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Geld sparen bei Lidl, Kaufland und Co. – nachhaltige Tipps für den Einkauf

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Lebensmittel sind teuer, doch noch teurer, wenn sie am Ende im Müll landen. Mit einfachen Tipps lässt sich die Lebensmittelverschwendung beim Einkaufen verringern.

Auch wenn das Einkaufen wegen der Inflation und steigenden Energiekosten derzeit immer teurer wird, gibt es eine eigentlich einfache Methode einiges an Geld zu sparen während des Einkaufs bei Lidl, Kaufland und Co. und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck zu verringern: die Reduzierung der Lebensmittelverschwendung. Mit ein paar einfachen Tricks, Selbstbeherrschung und Kreativität, können auch Kunden viel dazu beitragen, die Verschwendung von Lebensmitteln (und dem eigenen Geld) so gering wie möglich zu halten.

Geld sparen bei Lidl, Kaufland und Co.– Tipps gegen Lebensmittelverschwendung

Es ist sehr wichtig, sich selbst zu kontrollieren, um beim Einkaufen in Läden wie Lidl und Kaufland Geld zu sparen. Um herauszufinden, ob im Einkaufswagen auch nur die Lebensmittel sind, die wirklich benötigt und verbraucht werden, sollte vor dem Bezahlen immer noch ein mal in den Wagen geblickt werden.

Um viel Verpackungsmüll zu vermeiden, Geld zu sparen und sich gesünder zu ernähren, empfiehlt es sich außerdem, auf den Kauf von Fertiggerichten zu verzichten. Kaufland testete im letzten Jahr auch mehrere Unverpackt-Stationen in vereinzelten Filialen.

Was beim Einkauf außerdem extrem helfen kann, unnötige Produkte zu vermeiden, sind Einkaufspläne. Um einen Einkaufsplan zu erstellen, wird die Mahlzeiten vorgeplant, die in der Woche gekocht werden sollen. Somit ist klar, welche Lebensmittel gebraucht werden und welche noch zu Hause sind. Beim Einkauf selbst sollte darauf geachtet werden, sich auch wirklich daranzuhalten. Beim Einkaufen gibt es einige Fallen, vor denen sich Kunden in Acht nehmen sollten, wie echo24.de berichtet.

Beim Einkauf Geld sparen: Welche Tipps und Tricks Verbraucher kennen sollten

Bei der Auswahl im Supermarkt entstehen oft Impulseinkäufe.
Tipp 1: Bei der riesigen Auswahl im Supermarkt entstehen oft unnötige Impulseinkäufe. Mit einem Essensplan kann man gezielt die Lebensmittel kaufen, die man für seine Gerichte auch braucht. So spart man nicht nur an der Kasse einiges an Geld, sondern kann auch eventueller Lebensmittelverschwendung entgegenwirken. © Oleksandr Voskresenskyi via imag
Hungrig sollte man nicht einkaufen gehen.
Tipp 2: Niemals hungrig einkaufen gehen. Wer Hunger hat, neigt dazu, alles was er gerne isst einfach in den Einkaufswagen zu packen und steht am Ende mit einem teureren Einkauf als geplant an der Kasse. Am besten, man geht nach dem Frühstück oder Mittagessen einkaufen. © Bernd54 via www.imago-images.de
Einkauf in einem Supermarkt oder Discounter zu Zeiten voTipp 3: Auf den Grundpreis achten: Vor Allem der Vergleich zwischen Markenprodukt und Eigenmarke lohnt sich. Meist bekommt man für weniger Geld genauso gute Eigenmarkenprodukte. Um einfacher vergleichen zu können, gilt es auf den Grundpreis zu schauen, der meist in Liter oder Kilogramm angegeben wird.n Inflation. Fleisch, Schweinefleisch, Billigfleisch, Rindfleisc
Tipp 3: Auf den Grundpreis achten: Vor allem der Vergleich zwischen Markenprodukt und Eigenmarke lohnt sich. Meist bekommt man für weniger Geld genauso gute Eigenmarkenprodukte. Um einfacher vergleichen zu können, gilt es auf den Grundpreis zu schauen, der überwiegend in Liter oder Kilogramm angegeben wird. © IMAGO/Martin Wagner
Tipp 4: Auf Angebote achten und vergleichen: Fast jeder Supermarkt hat Aktionen und Angebote. Besonders bei Produkten die man in großen Mengen gebraucht lohnt es sich bei solchen Aktionen zuzuschlagen. Doch es ist Vorsicht geboten: bei reduzierter Ware neigen wir dazu sie zu kaufen obwohl wir sie gar nicht brauchen. Das kann den Preis in die Höhe treiben.
Tipp 4: Auf Angebote achten und vergleichen: Fast jeder Supermarkt hat Aktionen und Angebote. Besonders bei Produkten, die man in großen Mengen braucht, lohnt es sich bei Aktionen zuzuschlagen. Doch es ist Vorsicht geboten: Bei reduzierter Ware neigen wir dazu, sie zu kaufen, obwohl wir sie gar nicht brauchen. Das kann den Preis in die Höhe treiben. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
Tipp 5: Große Packungen kaufen: Ein Tipp der Verbraucherzentrale ist es, größere Packungen zu kaufen – sie haben meist einen günstigeren Grundpreis. Natürlich rentieren sich Großpackungen nur, wenn sie auch wirklich verbraucht werden können.
Tipp 5: Große Packungen kaufen: Ein Tipp der Verbraucherzentrale ist es, größere Packungen zu kaufen – sie haben meist einen günstigeren Grundpreis. Natürlich rentieren sich Großpackungen nur, wenn sie auch wirklich verbraucht werden können. © IMAGO/Jakub Porzycki
Tipp 6: Einkaufsfallen erkennen: In Supermärkten gibt es viele Einkaufsfallen, die für einen teureren Einkauf sorgen können. Dazu gehören irreführende Aktionsschilder, „Mogelpackungen“ und bewusste Produktplatzierungen. Ein Trick, welcher vermutlichen vielen bereits bekannt ist: Die teuersten Produkte stehen in der Regel auf Augenhöhe. Ober- und unterhalb sind die günstigeren.
Tipp 6: Einkaufsfallen erkennen: In Supermärkten gibt es viele Einkaufsfallen, die für einen teureren Einkauf sorgen können. Dazu gehören irreführende Aktionsschilder, „Mogelpackungen“ und bewusste Produktplatzierungen. Ein Trick, welcher vermutlichen vielen bereits bekannt ist: Die teuersten Produkte stehen in der Regel auf Augenhöhe. Ober- und unterhalb sind die günstigeren. © IMAGO/McPHOTO/BilderBox
Tipp 7: Panikkäufe vermeiden: Panikkäufe, wie etwa aufgrund des Ukrainekriegs, sollten unbedingt vermieden werden. Diese führen ebenfalls zu Preissteigerungen. Außerdem wollen wir doch alle nicht, dass es wieder zum Kampf um die letzte Packung Klopapier im Supermarkt kommt – so wie zu Beginn der Corona-Pandemie.
Tipp 7: Panikkäufe vermeiden: Panikkäufe, wie etwa aufgrund des Ukrainekriegs, sollten unbedingt vermieden werden. Diese führen ebenfalls zu Preissteigerungen. Außerdem wollen wir doch alle nicht, dass es wieder zum Kampf um die letzte Packung Klopapier im Supermarkt kommt – so wie zu Beginn der Corona-Pandemie. © IMAGO/MANUEL GEISSER
Tipp 8: Verzichte mindestens ein mal in der Woche auf Fleisch: Fleisch ist eines der teuersten Lebensmittel, schadet der Umwelt und den Tieren. Ganz einfach kann man auch fleischlose Gerichte zaubern, ohne Ersatzprodukte kaufen zu müssen.
Tipp 8: Verzichte mindestens ein mal in der Woche auf Fleisch: Fleisch ist eines der teuersten Lebensmittel, schadet der Umwelt und den Tieren. Ganz einfach kann man auch fleischlose Gerichte zaubern, ohne Ersatzprodukte kaufen zu müssen. © IMAGO/Larissa Veronesi
Tipp 9: Saisonales Obst und Gemüse kaufen: Saisonale Produkte sind meist günstiger als nicht-saisonale. Das liegt an den hohen Importkosten die für Obst und Gemüse aus dem Ausland anfallen. Außerdem schmecken die saisonalen Früchte auch besser.
Tipp 9: Saisonales Obst und Gemüse kaufen: Saisonale Produkte sind meist günstiger als nicht-saisonale. Das liegt an den hohen Importkosten, die für Obst und Gemüse aus dem Ausland anfallen. Außerdem schmecken die saisonalen Früchte auch besser. © EIBNER/EXPA/Stefanie Oberhauser
Tipp 10: Wasser aus dem Hahn statt aus der Flasche: Das Hahnenwasser wird in Deutschland streng kontrolliert und kann im Normalfall mit dem aus der Flasche mit halten. Es spart also sowohl Geld als auch Energieaufwand beim Kisten schleppen.
Tipp 10: Wasser aus dem Hahn statt aus der Flasche: Das Hahnenwasser wird in Deutschland streng kontrolliert und kann im Normalfall mit dem aus der Flasche mithalten. Es spart also sowohl Geld als auch Energieaufwand beim Kisten schleppen. © IMAGO/Anastasiya Amraeva

Resteverwertung gegen Lebensmittelverschwendung

Wer viele Lebensmittel mit kurzer Haltbarkeit hat, sollte nicht gleich dazu tendieren, sie wegzuwerfen. Oft sind Lebensmittel nämlich noch Tage oder sogar Wochen nach dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums top in Schuss. Kaufland kooperierte zuletzt mit der App „Too Good To Go“, bei der es darum geht, Lebensmittel, die nur aufgrund des Mindesthaltbarkeitsdatums weggeworfen werden müssten, für einen sehr günstigen Preis zu verkaufen. So bekommen gute und leckere Produkte noch eine Chance, nicht in der Tonne zu landen.

Bei Initiativen wie „Foodsharing“ können Privatleute in Supermärkten, Restaurants, bei Bäckereien und so weiter kostenlos Essen abholen und auch selbst Essen zur Abholung anbieten. Bei Lidl gibt es außerdem für drei Euro die „Rettertüte“ – mit der Kunden sparen können und Lebensmittelverschwendung entgegenwirken.

Lebensmittelverschwendung bekämpfen kann Spaß machen

Falls es doch mal zu einem größeren Einkauf bei Lidl, Kaufland und Co. kommt und nun viele Reste im Kühlschrank verweilen, ist es wichtig, diese vollständig zu verwerten. Werden die Reste richtig lagert, halten sie meist noch einige Tage. Resteverwertung in der Küche zu betreiben, kann jedoch auch zu wirklich leckeren Gerichten und neuen Ideen führen. Außerdem wird so der Kühlschrank für neue Lebensmittel mithilfe von tollen, kostengünstigen Rezepten geleert.

Auch gute Verhältnisse mit den Nachbarn können gegen die Lebensmittelverschwendung wirken. Fährt man zum Beispiel in den Urlaub und hat noch einen vollen Kühlschrank, freuen sich nette Nachbarn sicherlich auch darüber, die unberührten, noch guten Lebensmittel zu bekommen – auch deren Geldbeutel freut sich.

Mit diesen sechs nachhaltigen Tipps für den Einkauf bei Lidl, Kaufland und Co. Geld sparen

  • Selbstbeherrschung beim Einkauf: Nicht mehr einkaufen als verbraucht werden kann!
  • Einkaufspläne erstellen: Durch Planung der Gerichte, die gekocht werden sollen, lässt sich auch super der dazu benötigte Einkauf planen.
  • Mindesthaltbarkeitsdatum nicht als Wegwurf-Datum sehen: Oft sind Lebensmittel auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) noch haltbar.
  • Foodsharing betreiben: Foodsharing ist gratis und birgt viele Vorteile.
  • Resteverwertung: Reste von Gerichten aufzuheben oder neue Gerichte daraus zu zaubern, macht Spaß, schmeckt und spart Geld.
  • Lebensmittel teilen: Wer mit noch guten Lebensmitteln nichts mehr anfangen kann, kann diese beispielsweise auch seinen Nachbarn anbieten.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Martin Wagner

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