Beim Tanken sparen

Weiter hohe Spritpreise – wie man laut ADAC trotzdem beim Tanken spart

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Die Spritpreise sind leicht gesunken, doch der ADAC warnt: Sie sind immer noch zu hoch. Erfahren Sie, wie Sie beim Tanken zusätzlich sparen können.

München – Nachdem die Treibstoffpreise in den vergangenen Monaten kontinuierlich angestiegen sind, signalisiert der ADAC eine leichte Beruhigung. Sowohl Benzin als auch Diesel sind derzeit etwas günstiger, „aber dennoch zu hoch.“ Mit einigen einfachen Strategien können Sie beim Betanken Ihres Fahrzeugs Geld sparen.

Spritpreise sollten laut ADAC sinken – trotzdem sind die Preise hoch

Laut ADAC ist Benzin im Durchschnitt 2,6 Cent günstiger als in der Vorwoche, während Diesel nur um 0,9 Cent gefallen ist. Daher beträgt der Preisunterschied zwischen Diesel und Benzin weniger als drei Cent pro Liter. Zum Vergleich: Im Mai 2022 war Benzin über 23 Cent teurer als Diesel. Im bundesweiten Durchschnitt kostet ein Liter E10 1,875 Euro, während Diesel durchschnittlich 1,874 Euro kostet. Bemerkenswert ist, dass Diesel etwa 20 Cent pro Liter weniger besteuert wird als Benzin.

Hilfe vom ADAC: Trotz hoher Spritpreise kann an der Zapfsäule mit einigen Tipps viel Geld gespart werden. (Symbolbild)

Der Hauptfaktor für die kontinuierlich steigenden Kraftstoffpreise in den letzten Monaten ist die Entwicklung des Rohölpreises. Im Juni 2022 kostete ein Barrel Rohöl noch 72 US-Dollar, im September 2023 lag der Preis bei fast 94 US-Dollar. Zuletzt ist dieser Preis jedoch etwas gesunken, was laut ADAC „seit dem Frühjahr vorherrschende überhöhte Preisniveau bei den Kraftstoffen weiter Spielraum für Preissenkungen bietet.“ ist. Autofahrern wurde der steigende Ölpreis als Grund für Preiserhöhungen genannt, sinkende Ölpreise führten jedoch nicht zu günstigeren Kraftstoffpreisen. Auch in Österreich schossen die Kraftstoffpreise in der Urlaubssaison in die Höhe.

Wie man mit einfachen Tricks beim Tanken trotz hoher Spritpreise sparen kann

Das wichtigste Prinzip beim Kraftstoffsparen ist jedoch vor allem eine entsprechende Fahrweise. Wer zusätzlich an der Zapfsäule ein paar Euro sparen möchte, kann zusätzlich auf einige Ratschläge Rücksicht nehmen. Abends sind die Kraftstoffpreise im Durchschnitt niedriger als am Morgen, denn dann sind in der Regel viele Menschen auf dem Weg zur Arbeit. Günstiger hingegen ist der Kraftstoff häufig zwischen 18:00 und 19:00 Uhr sowie zwischen 21:00 und 22:00 Uhr. Im Vergleich zu den teuersten Zeiten können Autofahrer dann um die 9 Cent pro Liter sparen.

Tipps des ADAC zum Sparen beim Tanken:

  • Auf teures E5 verzichten
  • Eher am Abend tanken statt morgens
  • Preise bei Tankstellen vergleichen
  • Durch den ADAC Mitgliedsausweis gibt es bei ausgewählten Tankstellen Rabatte

Für Autofahrer ist es wichtig, die Preise verschiedener Tankstellen abzugleichen. Wenn das Tanken bei teuren Anbietern vermieden wird, fördern Autofahrer den Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt. Um Preise bestmöglich vergleichen zu können, stehen Autofahrern inzwischen Apps zur Verfügung, die auf diesen Zweck abgestimmt wurden. Auch der Verzicht auf das oft deutlich teurere E5 kann Geld sparen. In der Regel vertragen alle Benzinfahrzeuge das Super E10, die nach November 2010 hergestellt wurden.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung vom Redakteur Kilian Bäuml sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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