Betrugsmasche

Spotify-Mitgliedschaft nicht bezahlt? Warnung vor Fake-Mails zum Abo

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Die Verbraucherzentrale gibt eine Spotify-Warnung heraus: Es handelt sich um eine Phishing-Mail (Symbolbild).
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Betrüger versuchen an Zahlungsdaten zu kommen: Die Verbraucherzentrale warnt vor Phishing-Mails, die angeblich von Spotify kommen. So können Sie sich schützen.

Hamm - Betrüger denken sich immer wieder etwas Neues aus, um an Geld zu kommen. Telefonanbieter, Paketservice oder Streaminganbieter sind dabei häufig Mittel zum Zweck. Mit Betrug-Mails werden Kunden etwa dazu aufgerufen, ihre Konto- und Bankdaten zu erneuern. Diesmal schlägt die Verbraucherzentrale bei Spotify Alarm.

Spotify-Mitgliedschaft nicht bezahlt? Warnung vor Fake-Mails zum Abo

Spotify ist einer der am häufigsten genutzten Musikstreamingdienste in NRW und dem Rest von Deutschland. Musik, Nachrichten und Podcasts gibt es entweder kostenlos, mit Werbung zwischen den Songs oder in verschiedenen Abo-Modellen werbefrei.

Die Verbraucherzentrale warnt jetzt vor Phishing-Mails des Streamingdienstes. Spotify-Nutzer mit einem Abo-Modell könnten aktuell betrügerische Mails bekommen. Oben ist ein Logo zu sehen, das dem Spotify-Logo ähnlich sieht. Allerdings ist es verzerrt. Auf eine Anrede verzichten die Betrüger und starten direkt mit der Mitteilung. Angeblich gäbe es ein Problem mit der Verbindung zwischen dem Spotify-Konto und den Rechnungsdaten.

Die Zahlung für den nächsten Abrechnungszeitraum könnte nicht autorisiert werden. Daher würde die Mitgliedschaft ausgesetzt werden und das Abonnement auslaufen. Außerdem seien einige Informationen zum Konto falsch oder scheinen zu fehlen. Unter einem Fake-Link könne man die Daten aktualisieren. Dieser Link besteht aus einem grünen Balken mit der Aufschrift „jetzt aktivieren“. Darunter befindet sich erneut das Spotify-Logo und Informationen, für welche mobilen Geräte man sich die App holen kann. Neben der Anrede fehlt auch eine Absende-Adresse.

Phishing-Mails von Spotify: So sollten Kunden handeln

Da es sich um eine Phishing-Mail handelt, gilt in erster Linie: nicht auf den Link klicken. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, diese Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben. Wenn man schon auf den Link geklickt hat, rät Spotify, sein Passwort zurückzusetzen. Auf seiner Webseite informiert Spotify auch selbst über solche Mails. Unter der Rubrik „Konto > Hilfe“ stellt der Dienstleister klar, welche Mails legitim sind. Spotify gibt an, seine Kunden nie per Mail um persönliche Informationen wie

  • Zahlungsinfos
  • Passwort
  • Sozialversicherungs- oder Steueridentifikationsnummer
  • Zahlungen über ein Drittunternehmen (z. B. Western Union) anfordern
  • Dich bitten, etwas aus der E-Mail herunterzuladen

zu bitten. Neue Anmeldungen und Informationen zu neuen Family oder Duo Mitgliedern gibt es per Mail von Spotify allerdings schon. Wer eine verdächtige Mail erhalten hat, kann diese auf der Webseite melden. Es gibt außerdem Hilfestellungen, wenn man den Verdacht hat, dass sein Konto gehackt wurde.

Nicht nur Spotify wird als Mittel zum Betrug genutzt. Auch Volksbank-Kunden müssen aktuell mit Phishing-Mails rechnen. Betrüger versuchen hier mit einem Klick an sensible Daten zu gelangen. Eine andere Strategie versuchen Betrüger beim Online-Bezahldienst PayPal: Vorsicht vor Fake-Anrufen.

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