Hübscher Frühblüher

Magnolie im Topf pflanzen – geht das?

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Als beachtlichen Baum, der mehrere Meter hoch wird – so kennt man Magnolien. Doch ist es möglich, das Gewächs auch im Kübel zu kultivieren?

Magnolien zählen neben Rosen, Orchideen und Bonsai zu den elegantesten Pflanzen. Nicht umsonst wurden sie in der Antike der reichen Bevölkerungsschicht vorenthalten. Die weißen bis rosafarbenen Blüten tragen maßgeblich zur opulenten Erscheinung der Magnolie bei und duften zudem noch äußerst angenehm. Wer keinen großen Garten hat, der wird sich fragen, ob man die Bäume auch im Topf kultivieren kann.

Kultivierung im Kübel: Nicht ideal, aber möglich

Magnolien lassen sich nur begrenzt im Kübel kultivieren.

Hübsche Pflanzen, die man auch im Kübel halten kann, sind sehr beliebt. Doch wer nach etwas Ausgefallenerem als nach einem Zitrusbaum, Olive oder Lorbeer sucht, der verzweifelt schnell. Da Magnolien bis zu zehn Meter hochwachsen können, ist es nicht selbstverständlich, aber: Auch Magnolien lassen sich mit der richtigen Pflege im Topf kultivieren. Folgende Dinge sollten Sie dabei beachten:

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  • Das Pflanzgefäß muss ausreichend groß sein. Auch wenn Magnolien Flachwurzler sind, so kommen Töpfe ab 25 bis 30 Liter Volumen in Betracht, wie Mein schöner Garten rät.
  • Wählen Sie unbedingt kleinere Magnoliensorten wie die Sternmagnolie. Andere Sorten eignen sich weniger gut, da sie bereits in jungen Jahren zu ausladend wachsen.
  • Der Kübel sollte unten Löcher haben, damit keine Staunässe entsteht.
  • Es eignet sich Blumenerde, die Sie mit Rhododendronerde mischen können, so Lubera. Ist die Erde noch dazu salzarm und leicht sauer sowie der Standort sonnig und windgeschützt, sind die Rahmenbedingungen ideal.
  • Bedenken Sie aber, dass auch die kleinste Art wie die Sternmagnolie beachtliche Größen von bis zu vier Metern erreichen kann. Das heißt, dass irgendwann selbst der größte Topf zu klein wird und Sie die Pflanze in den Garten pflanzen müssen.

Frühlingszwiebeln bis Erdbeeren: Zehn Gemüsesorten, die ideal fürs Hochbeet sind

Kohlrabi und Salat im eigenen Garten reif zur Ernte
Da Kohlrabi schneller und weniger ausladend als andere Kohlarten wächst, eignet er sich für das Hochbeet. © Alfred Hofer/Imago
Feldsalat (Valerianella locusta) im Beet
In einem unkrautarmen Hochbeet wächst Feldsalat gut. Er wird von August bis Oktober gesät.  © Manfred Ruckszio/Imago
Kapuzinerkresse (Nasturtium Tropaeolum majus)
Kapuzinerkresse wächst schnell und ist dank der (essbaren) Blüten und Blätter auch noch sehr dekorativ.  © Emer/Imago
Rote Beete, Rote Rübe (Beta vulgaris)
Bis Juni können Sie Rote Beete noch ins Hochbeet pflanzen. © O. Diez/Imago
Buschbohnen (Phaseolus vulgaris)
Da Buschbohnen besser in einem vorgewärmten Boden wachsen, ist ein Hochbeet ideal für den Anbau.  © Emer/Imago
Tomaten in Schüssel
Kleine Tomatensorten sind auch für das Hochbeet geeignet. Jedoch benötigen Sie einen Schutz vor Wind und Regen.  © Photology2000/Imago
Frühlingszwiebel (Allium cepa)
Von März bis August kann man Frühlingszwiebeln direkt ins Hochbeet säen.  © J. Pfeiffer/Imago
Erdbeeren im Beet
Erdbeeren sind ebenfalls für das Hochbeet geeignet, denn sie bleiben so von gierigen Schnecken verschont.  © Edwin Remsberg/Imago
Fenchelknollen
Fenchel benötigt bis zur Ernte viel Wärme, ideal ist also ein Anbau auf dem Hochbeet. © Auremar/Imago
Minze im Hochbeet
Kräuter wie Minze, Dill, Schnittlauch oder Kerbel finden ideale Bedingungen in einem Hochbeet. © Heike Rau/Imago

Im Kübel fällt das Überwintern leichter

Naheliegender Vorteil von Magnolien im Kübel ist, dass man sie so problemlos in ein kühles, geschütztes Winterquartier bringen kann. Jüngere Magnolien, die ungeschützt im Garten stehen, benötigen da einen Winterschutz, denn die meisten erhältlichen Sorten sind erst ab ein paar Jahren gut winterhart.

Rubriklistenbild: © Stock&people/Imago

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