Auch im Kübel

Superfood aus dem eigenen Garten: Deshalb sollten Sie Johannisbeeren anpflanzen

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Johannisbeeren gelten als besonders pflegeleicht. Warum also das heimische Superfood nicht im eigenen Garten anbauen?

Auch wenn der Trend zu (vermeintlichen) Superfoods wie Gojibeeren, Hanfsamen oder Spirulina mittlerweile abgeebbt ist, leckere und noch dazu gesunde Lebensmittel möchten viele nicht verzichten. Wer genau wissen will, was in ihnen steckt, der sollte heimische Superfoods wie Johannisbeeren selbst anbauen. So geht es.

Das Pflanzloch muss groß genug sein

Johannisbeeren sind pflegeleicht und versprechen eine reiche Ernte.

Schwarz, weiß oder doch rot, aber immer leicht säuerlich – Johannisbeeren sind besonders gesund, da sie wenig Zucker, aber viele Vitamine enthalten. In einem selbstgebackenen Kuchen kommen die Beeren besonders gut zur Geltung. Johannisbeeren haben von Juni bis in den September Saison. Das sollten Sie beim Pflanzen beachten:

  • Johannisbeeren benötigen einen sonnigen Standort. Je mehr Sonne sie bekommen, desto aromatischer und süßer schmecken die Früchte später. Beste Pflanzzeit ist jedoch der Herbst. So bildet die Pflanze ausreichend Wurzeln und kann im kommenden Sommer die ersten Früchte tragen.
  • Die Erde sollte vor dem Pflanzen mit Kompost angereichert werden, da Johannisbeeren wie Stachelbeeren zu den Starkzehrern gehören. Setzen Sie den Strauch in das große Pflanzloch, gießen Sie kräftig an. Wie NDR.de erwähnt, sollten Sie den Wurzelballen der Pflanze ein Stück tiefer setzen, als sie im Topf gestanden hat. Das fördere die Bildung junger Triebe, so NDR.de.
  • Wie bei den meisten Pflanzen sollten Sie abschließend mulchen, denn so trocknet die Erde nicht so schnell aus.

Die zehn besten Pflanzen für den Hinterhof

Lilie
Kühle, halbschattige Orte sind ideal für Lilien. Noch dazu verströmen die Blumen einen betörenden Duft.  © A. Hartl/Imago
Chinaschilf
Ziergräser wie Chinaschilf benötigen wenig Pflege und hübschen triste Ecken auf.  © Manfred Ruckszio/Imago
Lavendel
Auch Kräuter wie Lavendel sind für den Hinterhof geeignet. Lavendel benötigt allerdings viel Sonne.  © Imago
Zauberglöckchen
Das Zauberglöckchen ist eine schöne Ampelpflanze. Der Halbschatten ist ideal, ein Schutz vor Regen ein Muss.  © Hamikus/Imago
Kletterhortensie (Hydrangea anomala subsp. petiolaris)
Der Standort für Kletterhortensien sollte feucht-kühl sein.  © Hans-Roland Müller/Imago
Kamelie
Auch Kamelien sind prädestiniert für ein Dasein im Hinterhof. Zur Bildung der Blüten benötigen sie etwas Sonne.  © Imagebroker/Imago
Farn
Farn ist geeignet für schattige Orte im Garten. Ob als Bodendecker, Solitärpflanze oder im Beet – Farnwedel verleihen ein exotisches Flair.  © Nounours/Imago
Efeutute
Die Efeutute mag schattige Plätze, aber sollte ab Oktober nach drinnen, denn sie ist nicht winterfest. Je stärker die Blätter marmoriert sind, desto mehr Licht benötigt die Pflanze.  © Dreamstime/Imago
Blühende Waldrebe Clematis
Ideal sind bei der Clematis Standorte an Zäunen, Mauern und Pergolen. Halbschatten ist zu bevorzugen. © Peter Widmann/Imago
Kletterrosen
Kletterrosen setzen hübsche Farbakzente und sind keine Sonnenanbeter.  © Erich Geduldig/Imago
  • Da Johannisbeeren selten Höhen von 1,50 Metern überschreiten, kommt auch der Anbau im Kübel infrage. Johannisbeeren im Topf können prinzipiell von Frühling bis Herbst gepflanzt werden.

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Düngen Sie die Johannisbeeren weiterhin zweimal im Jahr mit organischem Dünger, Hornspänen oder Kaffeesatz. Werden sie regelmäßig beschnitten, können Sie bis zu acht Jahre lang Beeren von der Pflanze ernten.

Rubriklistenbild: © Gema Alejo/Imago

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