Bienenfreundliche Sukkulente

Pflegeleichte Staude: Die Fetthenne blüht umwerfend schön und üppig, wenn Sie drei simple Tipps befolgen

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Fetthenne, Mauerpfeffer oder Sedum – die pflegeleichte, anspruchslose Staude hat mehrere Namen und bringt mit geringem Aufwand beständig Blüten hervor. Wenn Sie wissen, wie.

Ihr Name ist bei Weitem nicht so vielversprechend und schön wie ihre großen Blütenschirme, die in Schattierungen von Weiß bis Burgunderrot bis zum Frost ihr Bestes geben. Die Fette Henne ist in puncto Pflege sehr bescheiden und ideal für Garten- oder Balkonanfänger. Ein paar Dinge sollten allerdings auch faule Pflanzenliebhaber beachten.

Pflegeleichte Staude: Fette Henne blüht üppig, wenn Sie drei Tipps beherzigen

Für die pflegeleichte Pracht-Fetthenne (Sedum telephium) benötigt man keinen grünen Daumen.

Nicht nur der Mensch hat an dem späten, aber fleißigen Blüher seine Freude, die Fetthenne bietet auch Bienen und Schmetterlingen, die sie lieben, im Herbst noch eine gute Anflugstelle. Hohe Sorten bilden dabei bis zu 60 Zentimeter lange Stiele – diese muss man im Herbst noch nicht einmal zurückschneiden, denn selbst die trockenen Blütenstände zieren im Winter den Garten. Flache Arten des Sedums sind dafür oftmals dekorative Bodendecker.

Die meist winterharte Staude ist zwar recht robust, aber mit diesen drei Tipps bleibt die Pflanze auch das ganze Jahr über gesund, kräftig – und blüht unermüdlich:

  1. Da wo sonst nichts gedeihen will, fühlt sich die Fette Henne meist noch wohl – am üppigsten blüht sie jedoch an einem trockenen Standort mit viel Sonne, aber auch Halbschatten akzeptiert sie. Und das kann ebenfalls ein Plätzchen auf dem Balkon sein.
  2. Nicht zu viel gießen. Das schadet nicht nur den Blüten, sondern der ganzen Pflanze, es können Grauschimmel und Mehltau auftreten. Da die Fette Henne zu den Sukkulenten zählt, speichert sie auch in langen Trockenphasen reichlich Wasser in den dicken Blättern.
  3. Ellis Garten rät stark davon ab, die Pflanze zu düngen, denn das Sedum hat einen sehr geringen Nährstoffbedarf. Bekommt sie zu viel davon, steckt sie ihre Kraft in die Blätter und nicht in die Ausbildung von Blüten, die dann nur kümmerlich gedeihen.

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Buchsbäume im Kübel nebeneinander.
Da der Buchsbaum (Buxus sempervirens) immergrün ist, stellt er eine beliebte Kübelpflanze im Winter dar.  © Cora Niele/Imago
Eine weiß blühende Schneeforsythie (Abeliophyllum distichum).
Jüngere Schneeforsythien benötigen im Winter noch eine leichte Abdeckung.  © Hans-Roland Mueller/Imago
Eine rot blühende Skimmie.
Die Skimmie beeindruckt im Winter mit ihren roten Beeren. © Stock&people/Imago
Roter Fächerahorn im Herbst.
Einen sonnigen Platz mag der hübsche Fächerahorn am liebsten.  © Gottfried Czepluch/Imago
Eine weiß blühende Säckelblume.
Da sie nur bedingt winterhart ist, benötigt die Säckelblume einen leichten Schutz vor Schnee und Eis. © Stock&people/Imago
Bergkiefer in der Sonne.
Kompakte Sorten des Bergkiefers können wunderbar im Kübel gehalten werden.  © Herbert Berger/Imago
Lilafarbene Früchte des Liebesperlenstrauches.
So hübsch sie auch sein mögen – die Früchte des winterharten Liebesperlenstrauches sind ungenießbar.  © Norman Krauß/Imago
Schwarze Apfelbeeren an einem Baum.
Die Schwarze Apfelbeere ist besonders reich an Vitamin C. Die Sorte „Viking“ ist besonders gut als Kübelpflanze geeignet. © Hans-Roland Muelle/Imago
Eine rosa blühende Zwergkirsche.
Obwohl die Zwergkirsche Wärme mag, kommt sie auch gut mit niedrigen Temperaturen zurecht. Besser ist jedoch, wenn man sie zusätzlich leicht abdeckt. © Stock&people/Imago
Eine rot-grüne Glanzmispel.
Die Glanzmispel „Red Robin“ ist schön, aber nur bedingt winterhart, weshalb man sie bei starkem Frost besser leicht abdeckt. © Hans-Roland Mueller/Imago

Erst im Frühjahr sollte man die Pflanze zurückschneiden, teilen und umpflanzen – eine Stecklingsvermehrung ist jedoch auch im Herbst gut möglich. Die Teilung ist auch sinnvoll, da die Pflanze sonst im Laufe der Jahre verkahlt und weniger Blüten ausbildet.

Rubriklistenbild: © Zoonar.com/Wolfgang Veeser/Imago

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