Pflanzzeit Herbst

Jetzt ist die richtige Zeit: Darum sollten Sie im Herbst Bäume und Sträucher pflanzen

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Wer jetzt vorsorgt, bekommt in der nächsten Saison einen besonders schönen Garten: Der Herbst ist die beste Pflanzzeit für Bäume, Büsche und Sträucher.

Wenn Sie im Frühjahr und Sommer einen herrlich blühenden Garten haben wollen, dann dürfen Sie nicht erst Ostern zum Spaten greifen! Für viele Bäume und Sträucher ist sogar die kalte Jahreszeit die beste Pflanzzeit. Wer sich beeilt, kann jetzt noch schnell den Grundstein für eine tolle Gartensaison legen. 

Pflanzzeit für Bäume und Sträucher – vor dem ersten Frost

Bevor der Boden gefriert, ist das Herbstwetter ideal, um neue Bäume und Sträucher einzusetzen. Im Gegensatz zum Frühjahr ist die Witterung jetzt schön feucht, der Boden aber noch nicht zu kalt. Dadurch können die Wurzeln besonders gut anwachsen. Jetzt haben sie auch noch viel Zeit, um sich auszubreiten. Das führt dazu, dass die Pflanze im Frühjahr üppig austreibt.

Sträucher und kleine Bäume wie die Eibe pflanzen Sie am besten im Herbst.

Das können Sie im Herbst pflanzen:

  • frostharte, immergrüne Laubgehölze
  • Nadelgehölze
  • winterharte Sträucher, beachten Sie jedoch: Forsythie und Rhododendron sollten Sie erst im Frühjahr pflanzen
  • Rosen
  • Pfingstrosen
  • Obstbäume wie Apfel oder Pflaumen – bei Aprikosen- und Pfirsichbäumen warten Sie jedoch besser bis zum Frühling
  • Heckenpflanzen

BUND.net empfiehlt dabei, möglichst heimische Sorten zu wählen. Diese bieten Tieren wie Vögeln und Insekten Nahrung und Unterschlupf und tragen so zu einem gesunden Ökosystem bei. Ungeziefer rücken Sie dabei am besten mit Nützlingen zu Leibe, die Sie gezielt in Ihrem Garten ansiedeln.

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Bäume und Sträucher pflanzen: So gehen Sie vor

Jetzt bekommen Sie hochwertige Pflanzen besonders günstig: Im Herbst roden die Baumschulen Rosen, sommergrüne Blütensträucher, Heckenpflanzen und kleine Bäume. Das heißt, die Pflanzen werden wurzelnackt, ohne schützenden Erdballen, kühl gelagert. Das spart viel Aufwand – und kostet daher auch weniger. Wer last minute im Frühling noch etwas einsetzen will, greift dann aber doch besser zur klassischen Ballenware: Nach einigen Monaten sind wurzelnackte Pflanzen nicht mehr so frisch.

Bevor Sie etwas kaufen, schauen Sie sich Ihren Garten genau an: Wie ist die Bodenbeschaffenheit? Wie viel Licht bekommt der Ort, den Sie bepflanzen wollen? Halten Sie auch im Blick, dass Ihre Flora sich noch ausbreitet – sie verbraucht in Zukunft also wahrscheinlich mehr Platz als aktuell.

Herbst im Garten: 10 Arbeiten, die noch vor dem Winter anstehen – Rasen, Gartenschlauch, Laub

Blätter in einer Regenrinne.
Im Herbst sollten Sie unbedingt die Regenrinnen von Laub befreien. © Fernando Barozza/Imago
Mehrere Gartenschläuche auf einer Wiese.
Auch der (entleerte) Gartenschlauch überwintert besser im Warmen.  © Ferenc Kósa/Imago
Eine Seerose in einem Teich.
Wenn Sie einen Gartenteich haben, sollten Sie Technik wie Teichpumpe und Filteranlage ausschalten, reinigen und im Warmen lagern. © Imago
Ein Eisfreihalter in einem zugefrorenen Teich.
Eisfreihalter im Teich lassen das Wasser nie komplett zufrieren und ermöglichen, dass Fische auch in niedrigen Gewässern immer genügend Sauerstoff haben.  © Stock&people/Imago
Hände, die Laub in eine volle Laubtonne geben.
Laub sammeln Sie am besten nach dem ersten Frost ein.  © Harald-Biebel/Imago
Ein leicht verrosteteter Wasserhahn.
Auch die Wasserleitung zum Außenwasserhahn sollten Sie von innen absperren und den Hahn öffnen, damit kein Schaden entsteht. © Jimbophoto/Imago
Ein Mann, der eine Pflanze gießt.
Gießkannen sollten Sie vor dem ersten Frost entleeren und außerdem kopfüber aufbewahren, damit es nicht hineinschneien kann. © Angel Santana Garcia/Imago
Ein Apfelbaum wird beschnitten.
Im Oktober sollten Sie Obstgehölze noch einmal schneiden, damit diese Kraft für das Frühjahr sammeln.  © Ute Grabowsky/Imago
Endiviensalat in einem Gewächshaus.
Nutzt man ein Gewächshaus für mediterrane Pflanzen, so ist eine Isolierung vonnöten. © Stock&people/Imago
Rasen in der Sonne.
Der Rasen sollte im Herbst noch einmal gemäht werden. © George Mdivanian/Imago

Heben Sie an einem sonnigen Herbsttag eine Mulde aus, die mindestens anderthalbmal so groß ist wie der Wurzelballen. Setzen Sie Busch oder Baum so weit ein, dass die Veredelungsstelle noch mindestens zehn Zentimeter aus dem Boden schaut. Sonst kann diese ihre Wirkung nicht mehr entfalten. Bedecken Sie die Wurzeln mit Erde und treten Sie diese gut fest. Bedecken Sie den Bereich zusätzlich mit Mulch. Junge Bäume sollten Sie auch an einer Stütze befestigen. Dann gießen Sie die Pflanze gut an – mit etwa 20 bis 30 Litern aus Ihrer Gartenbewässerung (werblicher Link).

Über den Winter müssen Sie dann nur noch in langen Trockenperioden gießen. Und auch Mineraldünger können Sie sich laut BUND.de sparen.

Rubriklistenbild: © imageBROKER/Erhard Nerger/IMAGO

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