Strom sparen

Strom-Alarm in Baden-Württemberg: Wann Warnstufe Rot ausgelöst wird

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In Baden-Württemberg kommt es im Dezember zu mehreren Stromausfällen, die Angst vor einem Blackout wächst. Eine App soll genau solche Szenarien verhindern – indem sie Strom-Alarme auslöst.

Erst legte ein Stromausfall Teile der Region Heilbronn lahm, dann folgten in Ludwigsburg kurz hintereinander zwei weitere Stromausfälle. Ist das der Anfang eines Blackout-Winters in Baden-Württemberg? Genau solch eine Verunsicherung soll die App „StromGedacht“ von TransnetBW verhindern – indem sie die Bevölkerung über Strom-Alarme informiert.

Doch wann wird ein Strom-Alarm überhaupt ausgelöst und welche Folgen hat dieser Alarm? Die gute Nachricht: Springt die Stromampel der App „StromGedacht“ auf Rot, wodurch sie einen Strom-Alarm auslöst, bedeutet das nicht, dass eine Stromabschaltung direkt bevorsteht. Aber: Es ist eine Warnung.

Energieversorger kann Strom-Alarm auslösen: App macht auf angespannte Netzsituation aufmerksam

Denn die App springt dann auf Rot, wenn „die Übertragungsnetzbetreiber teure Maßnahmen ergreifen müssen, damit die Stabilität im Netzbetrieb erhalten bleibt“, wie TransnetBW erklärt. Zum ersten Mal passierte das am 7. Dezember. Und das ist wichtig, denn Stromerzeugung und Verbrauch müssen im Gleichgewicht bleiben, damit das Stromnetz sicher und stabil bleibt.

Stromverbrauch im Alltag senken: 12 einfache Tipps, um Geld zu sparen

Ein Mann legt Kleidung in eine Waschmaschine.
Tipp 1: Bei modernen Waschmaschinen genügt es schon, die Wäsche bei 40 Grad zu waschen. Wer anschließend die Wäsche an der Luft trocknen lässt, spart sich den Strom für den Trockner. © Cézaro De Luca/dpa
Haushaltsgeräte in NRW
Tipp 2: Nicht nur bei Waschmaschinen, sondern auch bei Spülmaschinen kann man mit den Ökoprogrammen viel Strom sparen. Auch wichtig: Immer voll machen. © Martin Gerten/dpa
Kalt duschen
Tipp 3: Mit einem Sparduschkopf, den man für wenige Euro im Baumarkt erhält, kann man im Jahr bis zu 250€ sparen. © dpa/ Jens Kalaene
Eine Frau wäscht sich unter der Dusche ihre Haare.
Tipp 4: Wer etwas kälter duscht und kürzer in der Dusche verweilt, spart einige Euro an Strom. © Patrick Pleul/dpa
Bauch durch Pandemie - Corona macht sich auf der
Tipp 5: Die Tür vom Kühlschrank so lange wie möglich geschlossen zu halten, spart viel Strom. Ebenfalls ist eine Temperatur von 7 Grad im Kühlschrank völlig ausreichend. © Lino Mirgeler/dpa
ein heißer Backofen
Tipp 6: Backen mit Umluft ist 15 Prozent energieeffizienter im Vergleich zum Backen mit Ober-, Unterhitze. © Monika Skolimowska/dpa
Kochtopf mit Deckel auf dem Herd
Tipp 7: Beim Kochen im Kochtopf hilft nicht nur der Deckel, sondern auch die kleinstmögliche Topfgröße, beim Strom sparen. © Pixabay
Halogenlampe
Tipp 8: Auch bei der Beleuchtung kann man Strom sparen: Neue LED-Birnen sparen gegenüber Halogen-Birnen 80 Prozent des Verbrauchs ein. © Patrick Pleul/dpa
Bett mit Nachttischlampe
Tipp 9: Einfach, aber effizient: Das Licht ausschalten, wenn es nicht benötigt wird. © pixabay
Energieversorgung
Tipp 10: Die meisten elektronischen Geräte fressen auch im Stand-By-Modus Strom. Deshalb: Bei Mikrowelle, Playstation, Ladekabel und Co. einfach mal den Stecker ziehen. © Sina Schuldt/dpa/Symbolbild

Allerdings ist das gar nicht so einfach: wetterabhängige Energien wie Wind- und Solarenergie, aber auch die geopolitische Entwicklung „stellen die Sicherung der Stromversorgung vor Herausforderungen“, betont TransnetBW. Umso wichtiger ist es, dass Privathaushalte, die rund ein Viertel des Stroms verbrauchen, rechtzeitig vor angespannten Situationen im Stromnetz gewarnt werden können.

Richtig auf einen Strom-Alarm reagieren: Mit einfachen Tipps Strom sparen

Die Hoffnung: Privatpersonen werden durch einen Strom-Alarm sensibilisiert und tragen mit dem richtigen Verhalten zu einer Stabilisierung des Stromnetzes bei. Die App kann dafür mit bis zu zwei Tagen Vorlauf über solche Situationen informieren – und gibt Nutzern gleich Verhaltenstipps an die Hand: Haushaltsgeräte sollten möglichst nicht genutzt werden, Geräte wie Laptops oder Handys laufen.

Rubriklistenbild: © Hendrik Schmidt/dpa / Screenshot: App StromGedacht / Collage:echo24.de

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