- VonBenjamin Bauerschließen
Die Stromkosten sollen 2025 fast deutschlandweit steigen. Stromfresser im Haushalt können die Kosten zusätzlich in die Höhe treiben. Mit einfachen Tipps können Sie sparen.
Hamm - In Anbetracht der steigenden Kosten nehmen sich zahlreiche Haushalte vor, ihren Energieverbrauch zu reduzieren. Eine Grafik des Statistischen Bundesamts verdeutlicht, dass die Verbraucher in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern mehr zahlen – und die Strompreise steigen weiter in Rekordhöhe.
Finanztipp prognostiziert, dass ländliche Haushalte im Jahr 2025 von sinkenden Strompreisen profitieren könnten. Allerdings weist die Preisentwicklung für Strom in vielen deutschen Regionen nach oben. Daher ist es wichtig zu wissen, wo im privaten Haushalt Strom gespart und somit Kosten reduziert werden können.
Tipps bei steigenden Strompreisen: Hier können Sie Kosten sparen
- Wer in der Küche Energie sparen will, sollte zunächst in den Kühlschrank schauen. Oftmals ist der nämlich so eingeräumt, dass unnötig Energie verbraucht wird. Laut Energielieferant Vattenfall ist Ordnung im Kühlschrank essenziell, denn: Wer weiß, wo Lebensmittel im Kühlschrank liegen, macht die Tür schneller wieder zu.
- Generell empfiehlt es sich, alte Geräte zu tauschen, um die Stromkosten zu senken. Am besten sollte man für die Küche Geräte anzuschaffen, die bereits energiesparend arbeiten, etwa Geräte der Energieeffizienzklassen A oder B. Der vergleichsweise höhere Preis rechnet sich durch den geringeren Stromverbrauch über die Lebensdauer. Beim Einsatz eines Geschirrspülers sollte stark verschmutztes Geschirr vorgespült und das Gerät ebenfalls optimal eingeräumt werden.
- Im Badezimmer lässt sich beim Wäschewaschen einiges an Energie sparen. Wer die Wäsche beispielsweise an der Luft trocknen lässt, statt einen Trockner einzusetzen, spart viel Energie. Beim Waschen selbst lässt sich viel Energie sparen, indem man niedrigere Temperaturen wählt, 30 Grad reichen in den meisten Fällen aus, um die Wäsche rein zu bekommen und gleichzeitig die meisten Keime abzutöten.
- Im Wohn- oder Arbeitsbereich gilt: Geräte wie Fernseher, Computer oder Multimedia-Geräte am besten ausschalten und nicht nur im Standby-Modus belassen. Es empfiehlt sich, dazu schaltbare Steckdosenleisten anzuschaffen, die sämtliche Geräte mit nur einem Schalten komplett vom Netz trennen.
- Auch bei der Beleuchtung lässt sich Energie und somit bares Geld sparen: Wer in Wohn- oder anderen Räumen immer noch Glühlampen verwendet, sollte schnellstmöglich auf LED-Leuchtmittel umschwenken. Die überholte Glühwendel-Technik ist alles andere als energieeffizient.
Quellen: Vattenfall, NetzeBW, NDR
Es ist zudem ratsam, Prüfgeräte zu erwerben, die energieintensive Geräte im Haushalt identifizieren können. Für solche Geräte muss man nicht viel Geld ausgeben: Die Stiftung Warentest hat 15 Strommessgeräte im Preisbereich von neun bis 193 Euro getestet und dabei zehnmal die Bewertung „gut“ vergeben. Darüber hinaus können solche Geräte bei den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen für einen Zeitraum von 14 Tagen kostenlos ausgeliehen werden. (BeBau)
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