Sicherheit geht vor

Mit dem E-Bike in den Urlaub: Darauf muss man beim Transport mit dem Auto achten

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Wer sein E-Bike mit in den Urlaub nehmen möchte, sollte beim Transport mit dem Auto einiges beachten. Von einer Mitnahme auf dem Dach raten Experten ab.

Wer mit dem Auto in den Urlaub fahren möchte, sollte die Fahrt auf jeden Fall sorgfältig planen. Je nach Ziel kann man in vielen Fällen eine Menge Geld sparen, wenn man beispielsweise bereits vor der Abreise noch einmal volltankt – denn laut ADAC ist der Sprit an Autobahntankstellen teils massiv überteuert. Auch die Mautgebühren, die in vielen europäischen Ländern fällig werden, sollte man einkalkulieren, denn diese können die Urlaubskasse ebenfalls ordentlich schmälern. Um bei einem Unfall oder einer Vollbremsung Schlimmeres zu vermeiden, muss das Gepäck sicher im Kofferraum verstaut werden. Der ein oder andere nimmt aber inzwischen auch sein E-Bike mit in den Urlaub – beim Transport mit dem Auto sollte man allerdings einige Dinge beachten.

E-Bikes mit dem Auto transportieren: Das hohe Gewicht der Räder kann Probleme machen

Der grundlegende Unterschied zu einem „herkömmlichen“ Fahrrad ist in der Regel das deutlich höhere Gewicht von E-Bikes beziehungsweise Pedelecs. Vor allem aus diesem Grund rät der Auto Club Europa (ACE) auch vom Transport auf dem Autodach ab. Zum einen seien die E-Bikes mit durchschnittlich knapp 25 Kilogramm Gewicht nicht so leicht aufs Dach zu wuchten, andererseits seien gängige Dachgepäckträger meistens nicht für das Gewicht von zwei Pedelecs ausgelegt.

Dazu kommt, dass die maximale Dachlast des Autos beachtet werden muss. Auch der Luftwiderstand während der Fahrt erhöht sich bei Dachmontage, was wiederum einen erhöhten Spritverbrauch zur Folge hat. Ebenfalls warnt der Automobilklub davor, dass durch die E-Bikes auf dem Dach eine kritische Höhe erreicht werden könnte, weshalb bestimmte Straßen, Tunnel oder Garagen eventuell nicht befahren werden könnten.

Beim Transport von E-Bikes sollten Autofahrer einige Dinge beachten. (Symbolbild)

E-Bikes mit dem Auto transportieren: Automobilklub rät zu Heckgepäckträger

Wegen der vielen Nachteile beim Dach-Transport rät der ACE daher zu einem Heckgepäckträger für die Anhängerkupplung. Das Problem bei Modellen, die an der Heckklappe befestigt würden, sei, dass diese wegen ihrer geringen Nutzlast oft an ihre Grenzen stießen. Doch auch bei den Versionen für die Anhängerkupplung ist unbedingt zu beachten, dass die zulässige Stützlast nicht überschritten wird – sie liegt zumeist zwischen 50 und 100 Kilogramm und kann im Fahrzeugschein unter Ziffer 13 nachgesehen werden.

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Bei der Wahl des entsprechenden Fahrradträgers sollte man sich im Vorfeld genau informieren. Unter anderem muss er für das Gewicht der E-Bikes ausgelegt sein – außerdem haben viele Pedelecs breitere Reifen oder einen größeren Radstand. Auch die Dicke des Rahmens sollte berücksichtigt werden, damit die Befestigungsklauen richtig greifen. Ebenfalls sollte man sich im Vorfeld überlegen, ob der Kofferraum trotz montierter Räder zugänglich sein soll. In diesem Fall muss man zu einem wegklappbaren Träger greifen.

Zehn Tipps zum perfekten Autoputzen - So wird Ihr Fahrzeug strahlend sauber

Das Waschen Ihres Autos im öffentlichen Raum, wie auf der Straße oder auf Parkplätzen, ist in Deutschland nicht erlaubt. Es kann zu Bußgeldern führen, da hierbei das Schmutzwasser ungehindert in die Kanalisation gelangt und die Umwelt belastet wird.
Das Waschen Ihres Autos im öffentlichen Raum, wie auf der Straße oder auf Parkplätzen, ist in Deutschland nicht erlaubt. Es kann zu Bußgeldern führen, da hierbei das Schmutzwasser ungehindert in die Kanalisation gelangt und die Umwelt belastet wird. Das Waschen Ihres Autos auf Ihrem eigenen Grundstück ist in Deutschland grundsätzlich nicht verboten. Allerdings gibt es einige Einschränkungen, die Sie beachten sollten. Sie dürfen das Schmutzwasser nicht in das öffentliche Abwassersystem oder in die Umwelt gelangen lassen. Laut ADAC ist auf unbefestigtem Untergrund wie Rasen, Kies oder Schotter die Autowäsche auf dem eigenen Grundstück zumeist nicht erlaubt. © Stöpper/IMAGO
Das Waschen Ihres Autos in einer professionellen Waschanlage oder einer Selbstbedienungs-Waschbox ist in Deutschland erlaubt und empfohlen. Diese Einrichtungen verfügen über ein Abwassersystem, das Schmutzwasser und Chemikalien ordnungsgemäß entsorgt und somit Umweltbelastungen reduziert
Das Waschen Ihres Autos in einer professionellen Waschanlage oder einer Selbstbedienungs-Waschbox ist in Deutschland erlaubt und empfohlen. Diese Einrichtungen verfügen über ein Abwassersystem, das Schmutzwasser und Chemikalien ordnungsgemäß entsorgt und somit Umweltbelastungen reduziert. © Hartwig Lohmeyer/IMAGO
Vorbereitung: Bevor Sie mit dem Putzen beginnen, parken Sie Ihr Auto im Schatten, um ein zu schnelles Trocknen der Reinigungsmittel und Wasserflecken zu vermeiden. Zudem sollte das Fahrzeug abgekühlt sein, um Schäden am Lack zu vermeiden.
Vorbereitung: Bevor Sie mit dem Putzen beginnen, parken Sie Ihr Auto im Schatten, um ein zu schnelles Trocknen der Reinigungsmittel und Wasserflecken zu vermeiden. Zudem sollte das Fahrzeug abgekühlt sein, um Schäden am Lack zu vermeiden. © Moodboard/IMAGO
Zwei-Eimer-Methode: Benutzen Sie zwei Eimer mit Wasser – einen für die Reinigung und einen zum Ausspülen des Schmutzes vom Schwamm oder der Waschhandschuhe. So verhindern Sie, dass Schmutzpartikel zurück auf das Auto gelangen und Kratzer verursachen.
Zwei-Eimer-Methode: Benutzen Sie zwei Eimer mit Wasser – einen für die Reinigung und einen zum Ausspülen des Schmutzes vom Schwamm oder der Waschhandschuhe. So verhindern Sie, dass Schmutzpartikel zurück auf das Auto gelangen und Kratzer verursachen. © Hartmut Müller-Stauffenberg/IMAGO
Reihenfolge beachten: Beginnen Sie mit der Reinigung der Felgen und Reifen, da diese meist am stärksten verschmutzt sind. Danach widmen Sie sich der Karosserie, gefolgt von den Fenstern und zuletzt dem Innenraum.
Reihenfolge beachten: Beginnen Sie mit der Reinigung der Felgen und Reifen, da diese meist am stärksten verschmutzt sind. Danach widmen Sie sich der Karosserie, gefolgt von den Fenstern und zuletzt dem Innenraum. © IMAGO
Richtige Reinigungsmittel: Verwenden Sie spezielle Autoshampoos und -reiniger, um Lack und Oberflächen nicht zu beschädigen. Vermeiden Sie Haushaltsreiniger, da diese aggressive Chemikalien enthalten können, die dem Auto schaden.
Richtige Reinigungsmittel: Verwenden Sie spezielle Autoshampoos und -reiniger, um Lack und Oberflächen nicht zu beschädigen. Vermeiden Sie Haushaltsreiniger, da diese aggressive Chemikalien enthalten können, die dem Auto schaden. © Jan Sandvik/IMAGO
Weiche Waschutensilien: Nutzen Sie weiche Schwämme, Mikrofaser- oder Lammfell-Waschhandschuhe für die Reinigung der Karosserie. Harte Bürsten oder Schwämme können den Lack zerkratzen und zu Schäden führen.
Weiche Waschutensilien: Nutzen Sie weiche Schwämme, Mikrofaser- oder Lammfell-Waschhandschuhe für die Reinigung der Karosserie. Harte Bürsten oder Schwämme können den Lack zerkratzen und zu Schäden führen. © IMAGO
Gründliches Abspülen: Spülen Sie das Auto nach jeder Reinigungsphase gründlich mit klarem Wasser ab, um Reinigungsmittelrückstände und Schmutz zu entfernen. Ein Hochdruckreiniger ist hierbei besonders effektiv, jedoch sollten Sie darauf achten, genügend Abstand zum Fahrzeug zu halten.
Gründliches Abspülen: Spülen Sie das Auto nach jeder Reinigungsphase gründlich mit klarem Wasser ab, um Reinigungsmittelrückstände und Schmutz zu entfernen. Ein Hochdruckreiniger ist hierbei besonders effektiv, jedoch sollten Sie darauf achten, genügend Abstand zum Fahrzeug zu halten. © Elena/IMAGO
Trocknen: Trocknen Sie das Fahrzeug nach der Wäsche mit einem sauberen Mikrofasertuch, um Wasserflecken und Kalkrückstände zu vermeiden. Lassen Sie das Auto nicht an der Luft trocknen, da dies ebenfalls zu Flecken führen kann.
Trocknen: Trocknen Sie das Fahrzeug nach der Wäsche mit einem sauberen Mikrofasertuch, um Wasserflecken und Kalkrückstände zu vermeiden. Lassen Sie das Auto nicht an der Luft trocknen, da dies ebenfalls zu Flecken führen kann. © Birgit Reitz-Hofmann/IMAGO
Polieren und Wachsen: Einmal im Jahr sollten Sie Ihr Auto polieren und wachsen, um den Lack zu schützen und den Glanz zu erhalten. Achten Sie darauf, spezielle Autopolituren und Wachse zu verwenden und diese nach Anleitung aufzutragen.
Polieren und Wachsen: Einmal im Jahr sollten Sie Ihr Auto polieren und wachsen, um den Lack zu schützen und den Glanz zu erhalten. Achten Sie darauf, spezielle Autopolituren und Wachse zu verwenden und diese nach Anleitung aufzutragen. © IMAGO
Innenraumreinigung: Entfernen Sie zunächst groben Schmutz und Staub mit einem Staubsauger. Reinigen Sie danach Kunststoffoberflächen, Armaturen und Polster mit speziellen Reinigern und einem Mikrofasertuch. Vergessen Sie nicht, auch die Fußmatten zu säubern und die Fenster von innen zu putzen.
Innenraumreinigung: Entfernen Sie zunächst groben Schmutz und Staub mit einem Staubsauger. Reinigen Sie danach Kunststoffoberflächen, Armaturen und Polster mit speziellen Reinigern und einem Mikrofasertuch. Vergessen Sie nicht, auch die Fußmatten zu säubern und die Fenster von innen zu putzen. © Â°ts/IMAGO
Regelmäßige Pflege: Ein sauberes Auto ist nicht nur eine Frage der Optik, sondern auch des Werterhalts. Daher ist es ratsam, Ihr Fahrzeug regelmäßig zu reinigen. Planen Sie mindestens alle zwei bis vier Wochen eine gründliche Außenreinigung ein und widmen Sie sich alle zwei bis drei Monate auch dem Innenraum. Eine jährliche Lackaufbereitung hilft zudem dabei, den Glanz und Schutz zu erhalten.
Regelmäßige Pflege: Ein sauberes Auto ist nicht nur eine Frage der Optik, sondern auch des Werterhalts. Daher ist es ratsam, Ihr Fahrzeug regelmäßig zu reinigen. Planen Sie mindestens alle zwei bis vier Wochen eine gründliche Außenreinigung ein und widmen Sie sich alle zwei bis drei Monate auch dem Innenraum. Eine jährliche Lackaufbereitung hilft zudem dabei, den Glanz und Schutz zu erhalten. © Michael Weber/IMAGO

E-Bike-Träger montieren: Aus Sicherheitsgründen genügend Zeit einplanen

Montieren sollte man den E-Bike-Träger nicht erst kurz vor der Abfahrt in den Urlaub, damit in der Hektik keine Fehler bei der Montage passieren – sich lösende Teile könnten während einer Fahrt dramatische Folgen haben, speziell für nachfolgende Fahrzeuge.

Beim Befestigen der E-Bikes auf dem Träger gibt es ebenfalls einiges zu beachten. Grundsätzlich sollte man behutsam vorgehen, damit das Auto nicht beschädigt wird. Darüber hinaus müssen die Räder mittig platziert werden, denn das Fahrzeug darf eine Gesamtbreite von 2,55 Metern nicht überschreiten. Ebenso dürfen die Rückleuchten nicht verdeckt werden, sonst braucht es eine zusätzliche Beleuchtung. Auch das Kennzeichen muss sichtbar sein, sonst muss ein Wiederholungskennzeichen angebracht werden. Am Ende sollte auf jeden Fall der sichere Sitz aller Teile noch einmal gewissenhaft überprüft werden.

Rubriklistenbild: © Imagebroker/Imago

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