Ganz schön raffiniert

Mit welchen Kniffen Katzen die Aufmerksamkeit ihrer Besitzer auf sich ziehen

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Um die Aufmerksamkeit ihrer Besitzer zu erlangen, greifen Katzen manchmal tief in die Trickkiste. (Symbolbild)
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Als ständige Begleiter kennen Haustiere ihre Besitzer ziemlich gut. Clever, wie sie sind, nutzen sie ihr Wissen hin und wieder aus und kennen einige Kunstgriffe, um unsere Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Genau wie Hunde benötigen auch Katzen ausreichende Auslastung, um glücklich und zufrieden zu sein. Fehlt es an dieser Stelle, wird ihnen schnell langweilig und sie kommen auf die verrücktesten Gedanken: Dann werden Sofas umgestaltet, Pflanzen ausgetopft oder mühevoll eingerichtete Regale neu sortiert. Im Großen und Ganzen können die Samtpfoten ziemlich dreist werden, wenn es um ihre Bedürfnisse geht. Dafür werden sie auch erfinderisch und überlegen sich Tricks, mit denen sie die ersehnte Aufmerksamkeit ihrer Menschen auf sich ziehen können. Welche das sind, haben wir für Sie zusammengefasst.

Warum Katzen überhaupt nach Aufmerksamkeit suchen

Ihre Katze versucht nicht völlig grundlos, Ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Mögliche Gründe, weshalb sie zum scheinbar unpassendesten Zeitpunkt um ihre Konzentration konkurriert, sind folgende:

Soziale Interaktion: Katzen sind soziale Tiere und suchen die Interaktion mit ihren Besitzern, um Bindungen aufzubauen und Nähe zu erfahren.

Bedürfnis nach Sicherheit: Katzen sehen ihre Besitzer als sicheren Hafen und suchen deren Nähe, um sich geborgen zu fühlen.

Spiel- und Jagdverhalten: Katzen haben einen natürlichen Jagdinstinkt und suchen die Aufmerksamkeit ihrer Besitzer, um gemeinsam zu spielen und ihre Beuteinstinkte auszuleben.

Kommunikation: Katzen kommunizieren mit uns über Körpersprache, Lautäußerungen und Blickkontakt. Sie suchen die Aufmerksamkeit ihrer Besitzer, um Bedürfnisse auszudrücken oder Aufmerksamkeit zu erlangen. Die Stubentiger könnten Sie beispielsweise auf Schmerzen hinweisen wollen.

Langeweile vermeiden: Katzen sind neugierige Wesen und suchen Aufmerksamkeit, um Langeweile zu vermeiden. Interaktion und Beschäftigung mit ihren Besitzern bieten ihnen geistige und körperliche Stimulation.

Vertrauensbildung: Katzen suchen die Aufmerksamkeit ihrer Besitzer, um Vertrauen aufzubauen und eine enge Beziehung zu entwickeln.

Futtersuche: Katzen können Aufmerksamkeit suchen, um ihre Besitzer auf ihre Futterbedürfnisse aufmerksam zu machen oder um Belohnungen zu erhalten.

Aufmerksame Besitzer kennen ihre Mieze selbst am besten und können das Bedürfnis der Katze meist an ihrer Körpersprache ablesen und dementsprechend handeln.

Mit diesen cleveren Schachzügen gewinnen Katzen unsere Aufmerksamkeit

Mit einigen kreativen Tricks gelingt es bestimmt auch Ihrer Katze, dass Ihre volle Aufmerksamkeit plötzlich ihr gebührt. Wir haben die beliebtesten Manöver zusammengefasst. Erkennen auch Sie Ihre Katze wieder?

Katze miaut unüberhörbar: „Hallo, ich bin auch noch da!“

Während bei Kitten das Miauen der Kommunikation mit ihrer Mutter dient, schreien erwachsene Katzen mit ihrem lauten Miauen förmlich nach Aufmerksamkeit. Meist wissen Katzenbesitzer bereits Bescheid, was die Mieze ihnen mitteilen möchte.

Angriff des Kuscheltigers: „Ich möchte deine Nähe! Jetzt“

Sucht die Katze beispielsweise durch zärtliches Anschmiegen Ihre körperliche Nähe, wünscht sie sich meist einfach nur ein wenig liebevolle Zuwendung. Geben Sie ihr nach und streicheln sie – sie wird es Ihnen ganz bestimmt danken.

Diva-Alarm: Wenn die Katze plötzlich Gegenstände umwirft

Auf einmal ist der Stubentiger Herr des Hauses und bestimmt, welche Vase stehen bleiben darf und welche weichen muss. Oder sie wischt mit einem eleganten Pfotenhieb den Teller vom Esstisch. Dinge umzuwerfen kann die unterschiedlichsten Gründe haben, einer davon ist, dass die Katze Ihre Aufmerksamkeit gewinnen möchte. Bevor Sie noch das gesamte Geschirr ersetzen müssen, erbarmen Sie sich und widmen sich ihr für eine Runde Spiel und Spaß.

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Katze wird zerstörerisch: Wenn die Samtpfote zerstörerisch wird

Die Erziehung kann noch so erfolgreich gewesen sein – wenn Ihr Samtpfötchen außer Rand und Band ist und die Möbel dran glauben müssen, will sie Ihnen definitiv etwas mitteilen. Es kann durchaus sein, dass sie durch das penetrante Kratzen ihre Grenzen austesten möchte oder aber keinen anderen Ausweg sieht, um endliche Ihre Aufmerksamkeit zu erlangen. Sie sollten unbedingt darauf achten, Ihrer Katze dieses Verhalten nicht durchgehen zu lassen, bevor sie noch auf die Idee kommt, dass dieser der einzige Weg ist, wie Sie sie beachten.

Frech, aber immerhin niedlich: Katze legt sich auf den Laptop

Mitarbeiten möchte Ihre Katze mit Sicherheit nicht, wenn sie sich frech mitten auf die Tastatur legt – oder sich einmal bei den Kollegen im Videocall vorstellen? Wer weiß … Sicher ist, dass die Samtpfote mit dieser Aktion um Ihre Aufmerksamkeit buhlt. Schließlich gibt es keinen besseren Weg, um sich unübersehbar in Szene zu setzen.

Katzen-Klatsch: Die Top Ten Hauskatzenrassen, die unsere Herzen erobern

Eine junge Britisch Kurzhaar Katze blickt mit großen Augen direkt in die Kameralinse.
Britisch Kurzhaar (BKH): Katzen der Rasse Britisch Kurzhaar wird nachgesagt, sie seien unkompliziert und hätten ein natürliches Wesen. Das macht sie besonders anpassungsfähig, liebevoll und tolerant. Sowohl für Singles als auch für Familien sind sie daher ein ideales Haustier. In der Regel vertragen sie sich mit Hunden und verhalten sich tendenziell rücksichtsvoll und ruhig. Auch als einzeln gehaltene Katze kommt sie problemlos zurecht – über einen Artgenossen freut sie sich natürlich genauso. Betagte oder übergewichtige Britisch-Kurzhaar-Katzen sind nicht gerade leicht zu motivieren, doch die Besitzer sollten sich Mühe geben: Bei unzureichender Beschäftigung kann diese Rasse schnell seelische Narben davontragen. © Panthermedia/Imago
Eine Norwegische Waldkatze hat sich auf den Rücken gerollt und blickt verschmust in die Kamera.
Norwegische Waldkatze: Diese Katzenrasse liebt die Gesellschaft von Menschen. Sie hat ein großes Kommunikationsbedürfnis und teilt sich ihren Menschen gerne über Gurrlaute mit. Norwegische Waldkatzen sind besonders temperamentvoll und bleiben auch im Alter sehr verspielt. Zwar sind diese Katzen auch für Haushalte mit Kindern geeignet, einzeln sollten sie jedoch nicht gehalten werden. Ihre Freiheitsliebe bei jeder Wetterlage sollten sich Norwegische Waldkatzen zumindest auf einem katzensicheren Balkon, im Optimalfall jedoch mit Zugang zur freien Natur ausleben dürfen. © agefotostock/Imago
Eine grau getigerte Maine Coon Katze läuft mit aufgestelltem Schwanz stolz neben einem Menschen her.
Maine Coon: Als vermutlich größte Hauskatze der Welt ist diese Rasse besonders beliebt. Mit einer Länge von bis zu 1,20 Metern sind Maine Coons echte Stubentiger. Sie lieben Gesellschaft und Aktivität, beispielsweise spielerische Interaktivität mit ihren Besitzern. Durch ihr sanftmütiges Wesen passt sie gut zu Familien mit mehreren Kindern, aber auch zu Hunden. Trotz ihrer großen und wilden Erscheinung ist sie besonders brav und liebt es, in Gesellschaft von Menschen zu sein. Mit ihrem unaufdringlichen Wesen bevorzugen die einen es, zu kuscheln, andere Maine Coons schätzen es eher, nur in der Nähe ihres Menschen zu sein. © Wirestock/Imago
Porträt einer Ragdoll Katze.
Ragdoll: Aufgrund ihrer besonderen Optik wirken Ragdolls wie lebendig gewordene Plüschkatzen. Doch das Wesen dieser schönen Tiere ist komplex: Einerseits werden sie als sehr sanftmütig und ruhig beschrieben, auf der anderen Seite kennt man die Rasse als außergewöhnlich verspielt und spaßbereit. Ihre neugierige, harmonische und anschmiegsame Art macht sie zu einem guten Gefährten für Kinder. Ragdolls mögen die Einsamkeit nicht, weshalb sie ihren Bezugspersonen wie ein Schatten folgen und sich über tierische Spielkameraden freuen. © Image Source/Imago
Eine Siamkatze sitzt mit einem goldenen Glöcken um den Hals auf dem Boden.
Siamkatze: Sie sind intelligent, charmant und besonders anhänglich. Ihre geschmeidige, muskulöse Erscheinung mit den charakteristischen blauen Augen und dem seidig glänzenden Fell bedeuten für viele Halter Liebe auf den ersten Blick. Die fordert sie mit ihrem starken Willen und einem hohen Durchsetzungsvermögen ein – denn teilen möchte sie ihren Menschen mit niemandem. Geschwister-Tiere sind bei der Siamkatze nicht erwünscht. Ihre Meinung hat im Haushalt außerdem einen hohen Stellenwert: Sie wird jederzeit und laut geäußert. © blickwinkel/Imago
Eine junge Bengalkatze liegt auf dem Rücken auf einem Autodach.
Bengalkatze: Bengalen sind noch im Besitz ihrer natürlichen Instinkte und sehr lebhaft. Sie lieben es, am Wasser zu sein und zu klettern. Ihr Bewegungsdrang machen einen großen Garten, zumindest aber eine geräumige Wohnung mit Kratzbaum und gesichertem Balkon erforderlich. Trotz ihrer Selbstständigkeit sind Bengalen sehr verspielt und lieben es, die Aufmerksamkeit ihrer Besitzer zu bekommen. Diese Rasse ist auffallend einfallsreich und schlau und benötigen daher genügend Abwechslung. Passt ihnen etwas nicht in den Kram, scheuen sie sich nicht davor, das auch zu äußern: Bengalkatzen sind sehr gesprächig. © agefotostock/Imago
Eine junge Savannah Katze ist in eine Decke ausgewickelt und schaut nur mit dem Kopf heraus.
Savannah Katze: Hochgewachsen, anmutig und schlank – so kennt man diese Rasse mit dem markanten Punktemuster. Mit ihren wilden Genen bevorzugt sie eine großräumige Umgebung und jede Menge Action. Als Freigänger sind Savannahs aufgrund ihres starken Jagdtriebs jedoch nicht geeignet. Die intelligente und soziale Katzenrasse ist für ihr Temperament und ihr Selbstbewusstsein bekannt. Um diese besonderen Eigenschaften nicht verkümmern zu lassen, sollten Besitzer mindestens einen Artgenossen mit ähnlichen Eigenschaften anschaffen.  © blickwinkel/Imago
Eine rötliche Perserkatze blickt mit engen Pupillen in die Sonne.
Perserkatze: Diese Rasse ist mit ihrem langen Fell, der dichten Unterwolle und dem buschigen Schwanz unverkennbar. Von der niedlichen Optik darf man sich allerdings nicht täuschen lassen: Perserkatzen haben einen starken Charakter und wissen sehr genau, was sie wollen – ihre Intelligenz kann auch mal in Dickköpfigkeit umschlagen. Dennoch wird ihre Persönlichkeit meist als ruhig, freundlich und zutraulich beschrieben. Die Perser weiß es jedoch zu schätzen, einen Kreis aus engsten Vertrauten um sich zu haben. Ihre gemütliche Ader kann sie auch als reine Wohnungskatze ausleben. Am glücklichsten ist eine Perserkatze mit ihrem eigenen Schlafplatz und endlosen Streicheleinheiten. © Shotshop/Imago
Eine Heilige Birma Katze steht vor Naturkulisse auf einem Holzzaun.
Heilige Birma: Diese hübsche Katzenrasse ist verschmust, sanft, liebevoll mit Kindern und anderen Haustieren und anhänglich. Sie hat eine verspielte und fröhliche Natur und fühlt sich auch als einzeln gehaltene Katze wohl, solange sie ausreichend Aufmerksamkeit und Schmuseeinheiten bekommt. © blickwinkel/Imago
Eine schwarz-weiße Katze sitzt zwischen abgemähten Strohhalmen auf einem Feld.
Hauskatze: Die Vielfalt an Hauskatzen ist groß. Jeder neue Wurf Hauskatzen bringt neue, überraschende Fellfarben hervor. Im Gegensatz zu Rassekatzen lässt sich das Wesen von Hauskatzen nicht vorbestimmen. Allen gemeinsam ist die große Freude an Bewegung, sie lieben ihre Unabhängigkeit und die Freiheit. © blickwinkel/Imago

Zwar benötigen Katzen im Vergleich zu Hunden deutlich weniger Aufmerksamkeit. Ganz kommen Sie jedoch auch als Katzenbesitzer nicht um eine Streicheleinheit hier und eine Spielpause da herum. So unabhängig sich Ihre Katze auch geben mag, genießt sie ausgiebiges Kuscheln und viele Zärtlichkeiten ganz bestimmt.

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