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Fiese Maschen im Supermarkt: Hier lauern auf Kunden versteckte Preiserhöhungen

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Wer im Jahr 2024 einkaufen geht, sollte beim Griff ins Regal genauer hinschauen: Bei einigen Produkten verstecken sich besonders fiese Preiserhöhungen.

Große Einkaufwagen, in die besonders viel hineinpasst oder das Regalsystem, das Kunden immer linksherum führt: Discounter und Supermärkte setzen in ihren Filialen immer wieder auf Psycho-Tricks, die Kunden dazu verleiten sollen, mehr zu kaufen. Wer nicht aufpasst und darauf hineinfällt, zahlt schnell mal mehr, als er eigentlich möchte. Bei den aktuellen Preisen für Lebensmittel kann dies auch schon mal ganz schön weh tun.

Doch auch wenn einige Kunden meinen, sich zum Beispiel von den ausgefuchsten Marketing-Strategien von Lidl, Kaufland und Co. nicht beeindrucken zu lassen, gibt es dennoch noch eine Reihe von viel subtileren Tricks. Für viele Kunden sind sie oftmals auf den ersten Blick gar nicht ersichtlich. echo24.de fasst deshalb die fiesesten Maschen im Supermarkt zusammen – darauf sollten Kunden beim Einkauf im Jahr 2024 achten.

„Shrinkflation“: Ein klassischer Fall von Mogelpackung

Weniger Inhalt – selber Preis. Die Kostenfalle „Shrinkflation“ dürfte den meisten nach den Inflationsjahren 2022 und 2023 langsam bekannt sein. Der Begriff setzt sich aus dem englischen Wort „shrink“ für „schrumpfen“ und Inflation zusammen und beschreibt das Phänomen, bei dem mehrere Hersteller in den vergangenen Monaten ihre Produkte in sogenannten Mogelpackungen verkaufen. Oftmals tarnten sich diese nur mit einem leicht veränderten Design. echo24.de berichtete bereits, welche Tipps Experten geben, dass Kunden die Mogelpackung leichter erkennen können.

Beim Einkauf Geld sparen: Welche Tipps und Tricks Verbraucher kennen sollten

Bei der Auswahl im Supermarkt entstehen oft Impulseinkäufe.
Tipp 1: Bei der riesigen Auswahl im Supermarkt entstehen oft unnötige Impulseinkäufe. Mit einem Essensplan kann man gezielt die Lebensmittel kaufen, die man für seine Gerichte auch braucht. So spart man nicht nur an der Kasse einiges an Geld, sondern kann auch eventueller Lebensmittelverschwendung entgegenwirken. © Oleksandr Voskresenskyi via imag
Hungrig sollte man nicht einkaufen gehen.
Tipp 2: Niemals hungrig einkaufen gehen. Wer Hunger hat, neigt dazu, alles was er gerne isst einfach in den Einkaufswagen zu packen und steht am Ende mit einem teureren Einkauf als geplant an der Kasse. Am besten, man geht nach dem Frühstück oder Mittagessen einkaufen. © Bernd54 via www.imago-images.de
Einkauf in einem Supermarkt oder Discounter zu Zeiten voTipp 3: Auf den Grundpreis achten: Vor Allem der Vergleich zwischen Markenprodukt und Eigenmarke lohnt sich. Meist bekommt man für weniger Geld genauso gute Eigenmarkenprodukte. Um einfacher vergleichen zu können, gilt es auf den Grundpreis zu schauen, der meist in Liter oder Kilogramm angegeben wird.n Inflation. Fleisch, Schweinefleisch, Billigfleisch, Rindfleisc
Tipp 3: Auf den Grundpreis achten: Vor allem der Vergleich zwischen Markenprodukt und Eigenmarke lohnt sich. Meist bekommt man für weniger Geld genauso gute Eigenmarkenprodukte. Um einfacher vergleichen zu können, gilt es auf den Grundpreis zu schauen, der überwiegend in Liter oder Kilogramm angegeben wird. © IMAGO/Martin Wagner
Tipp 4: Auf Angebote achten und vergleichen: Fast jeder Supermarkt hat Aktionen und Angebote. Besonders bei Produkten die man in großen Mengen gebraucht lohnt es sich bei solchen Aktionen zuzuschlagen. Doch es ist Vorsicht geboten: bei reduzierter Ware neigen wir dazu sie zu kaufen obwohl wir sie gar nicht brauchen. Das kann den Preis in die Höhe treiben.
Tipp 4: Auf Angebote achten und vergleichen: Fast jeder Supermarkt hat Aktionen und Angebote. Besonders bei Produkten, die man in großen Mengen braucht, lohnt es sich bei Aktionen zuzuschlagen. Doch es ist Vorsicht geboten: Bei reduzierter Ware neigen wir dazu, sie zu kaufen, obwohl wir sie gar nicht brauchen. Das kann den Preis in die Höhe treiben. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
Tipp 5: Große Packungen kaufen: Ein Tipp der Verbraucherzentrale ist es, größere Packungen zu kaufen – sie haben meist einen günstigeren Grundpreis. Natürlich rentieren sich Großpackungen nur, wenn sie auch wirklich verbraucht werden können.
Tipp 5: Große Packungen kaufen: Ein Tipp der Verbraucherzentrale ist es, größere Packungen zu kaufen – sie haben meist einen günstigeren Grundpreis. Natürlich rentieren sich Großpackungen nur, wenn sie auch wirklich verbraucht werden können. © IMAGO/Jakub Porzycki
Tipp 6: Einkaufsfallen erkennen: In Supermärkten gibt es viele Einkaufsfallen, die für einen teureren Einkauf sorgen können. Dazu gehören irreführende Aktionsschilder, „Mogelpackungen“ und bewusste Produktplatzierungen. Ein Trick, welcher vermutlichen vielen bereits bekannt ist: Die teuersten Produkte stehen in der Regel auf Augenhöhe. Ober- und unterhalb sind die günstigeren.
Tipp 6: Einkaufsfallen erkennen: In Supermärkten gibt es viele Einkaufsfallen, die für einen teureren Einkauf sorgen können. Dazu gehören irreführende Aktionsschilder, „Mogelpackungen“ und bewusste Produktplatzierungen. Ein Trick, welcher vermutlichen vielen bereits bekannt ist: Die teuersten Produkte stehen in der Regel auf Augenhöhe. Ober- und unterhalb sind die günstigeren. © IMAGO/McPHOTO/BilderBox
Tipp 7: Panikkäufe vermeiden: Panikkäufe, wie etwa aufgrund des Ukrainekriegs, sollten unbedingt vermieden werden. Diese führen ebenfalls zu Preissteigerungen. Außerdem wollen wir doch alle nicht, dass es wieder zum Kampf um die letzte Packung Klopapier im Supermarkt kommt – so wie zu Beginn der Corona-Pandemie.
Tipp 7: Panikkäufe vermeiden: Panikkäufe, wie etwa aufgrund des Ukrainekriegs, sollten unbedingt vermieden werden. Diese führen ebenfalls zu Preissteigerungen. Außerdem wollen wir doch alle nicht, dass es wieder zum Kampf um die letzte Packung Klopapier im Supermarkt kommt – so wie zu Beginn der Corona-Pandemie. © IMAGO/MANUEL GEISSER
Tipp 8: Verzichte mindestens ein mal in der Woche auf Fleisch: Fleisch ist eines der teuersten Lebensmittel, schadet der Umwelt und den Tieren. Ganz einfach kann man auch fleischlose Gerichte zaubern, ohne Ersatzprodukte kaufen zu müssen.
Tipp 8: Verzichte mindestens ein mal in der Woche auf Fleisch: Fleisch ist eines der teuersten Lebensmittel, schadet der Umwelt und den Tieren. Ganz einfach kann man auch fleischlose Gerichte zaubern, ohne Ersatzprodukte kaufen zu müssen. © IMAGO/Larissa Veronesi
Tipp 9: Saisonales Obst und Gemüse kaufen: Saisonale Produkte sind meist günstiger als nicht-saisonale. Das liegt an den hohen Importkosten die für Obst und Gemüse aus dem Ausland anfallen. Außerdem schmecken die saisonalen Früchte auch besser.
Tipp 9: Saisonales Obst und Gemüse kaufen: Saisonale Produkte sind meist günstiger als nicht-saisonale. Das liegt an den hohen Importkosten, die für Obst und Gemüse aus dem Ausland anfallen. Außerdem schmecken die saisonalen Früchte auch besser. © EIBNER/EXPA/Stefanie Oberhauser
Tipp 10: Wasser aus dem Hahn statt aus der Flasche: Das Hahnenwasser wird in Deutschland streng kontrolliert und kann im Normalfall mit dem aus der Flasche mit halten. Es spart also sowohl Geld als auch Energieaufwand beim Kisten schleppen.
Tipp 10: Wasser aus dem Hahn statt aus der Flasche: Das Hahnenwasser wird in Deutschland streng kontrolliert und kann im Normalfall mit dem aus der Flasche mithalten. Es spart also sowohl Geld als auch Energieaufwand beim Kisten schleppen. © IMAGO/Anastasiya Amraeva

Mehr Geld für weniger Inhalt? So trifft Kunden die Preiserhöhung gleich doppelt

Noch fieser wird der Trick, wenn zusätzlich zum schrumpfenden Inhalt auch noch der Preis erhöht wird. Eine Preiserhöhung im doppelten Sinne also. Unglaublich, aber wahr – auch einen solchen Fall hat es bereits gegeben: Die Verbraucherzentrale kürte deshalb die Mundspülung Listerine von der Marke Johnson und Johnson zur Mogelpackung des Monats August.

Vorgetäuscht: Größere Packung soll mehr Inhalt vermitteln

Einige Hersteller jedoch versuchen es dann doch lieber mit einem Trick aus der Psychologie: Eine größere Verpackung soll den Kunden im Supermarkt mehr Inhalt suggerieren – dabei ist in Wirklichkeit sogar weniger drin! Die Verbraucherzentrale deckte einen solchen Fall zuletzt beim Discounter Aldi auf. Hier wurde die Verpackung des Produkts Chocolat Amandes von 18 auf 22,5 Zentimeter verlängert. Im Inneren waren jedoch nur noch 150 statt 184 Gramm Schokolade.

„Skimpflation“: Wie bei der Qualität geknausert wird

Auch vom Begriff „Skimpflation“ haben viele Kunden in den vergangenen Monaten sicherlich schon öfter gehört. Ebenso wie „Shrinkflation“ setzt er sich aus dem Wort „Inflation“ und einem englischen Begriff zusammen. In diesem Fall steht „skimp“ für knausern oder einsparen. Im Falle von „Skimpflation“ bezieht sich die Einsparung jedoch vielmehr auf die Qualität des Produkts. Einige Hersteller haben so zum Beispiel weniger wertvolle Zutaten verwendet und ihre Ware zum selben Preis verkauft. Für Kunden im Supermarkt ist diese Masche oft nur besonders schwer zu enttarnen.

Preis-Karussell: Unterschiedliche Händler – unterschiedliche Preise

Um die Verwirrung im Supermarkt komplett zu machen, werfen einige Hersteller zudem noch das Preis-Karussell an. Heißt konkret: unterschiedliche Händler – unterschiedliche Preise. Wie die Verbraucherzentrale berichtet, gibt es eine Packung Lachgummis von Storck bei Rewe zum Beispiel für 1,19 Euro. Denselben Preis müssen Kunden auch beim Drogeriehändler Budni zahlen – allerdings enthält die Packung hier 50 Gramm weniger Inhalt.

Vorsicht bei der Dosierung: Auch hier verbergen sich Preiserhöhungen

Eine besondere Art der Mogelpackung deckte die Verbraucherzentrale auch bei der Marke Sodastream auf. Diese hatte bei der Dosierung des Produkts getrickst. Die veränderten Dosiervorgaben führten dazu, dass größere Mengen des Produkts verbraucht werden. So sollten Kunden zum Beispiel seit 2023 pro Liter Getränk mehr Konzentrat einsetzen. Gleichzeitig aber schrumpfte der Inhalt pro Flasche – der Preis steig damit um 33 Prozent.

Die Sorte macht‘s: Preisanstieg bei verschiedene Produktvarianten aufgedeckt

Auch interessant wird es, wenn sich Kunden beim Einkauf die verschiedenen Sorten genauer anschauen: Auch hierzu hatte die Verbraucherzentrale einen Fall aufgedeckt, bei dem zum Beispiel der Joghurt der Marke Bauer je nach Sorte mehr kostete. Statt wie bei allen anderen Sorten (250 Gramm) wurden die Varianten „Schokosplit Erdbeere“ und „Pürierte Früchte“ im 225 Gramm-Becher verkauft – und das zum gleiche Preis. Der Verbraucherschutz berechnete hier einen Preisaufschlag von elf Prozent.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Ute Grabowsky/photothek.de

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