VonNatalie Hull-Deichselschließen
Wird eine Arthrose nicht behandelt, kommt es zum Dauerschmerz bei jeder Bewegung. Wichtig: Erste Anzeichen richtig deuten und frühzeitig behandeln lassen.
Schmerzen beim Gehen, Schmerzen im Knie – halten die Beschwerden länger an und treten regelmäßig auf, kann dies ein Hinweis für eine Arthrose sein. Von der häufigsten Gelenkerkrankung sind in Deutschland rund acht Millionen Menschen betroffen. Bereits ab einem Altern von 40 können sich erste Anzeichen bemerkbar machen. Zu Beginn zeigen sich die Symptome zunächst bei Belastung – das Greifen mit den Fingern fällt schwerer, beim Anlaufen zieht es in Knie und Hüfte. In fortgeschrittenen Stadium leiden Betroffene auch im Ruhezustand unter Schmerzen, selbst nachts. Mit zunehmendem Alter nimmt die Beweglichkeit in den betroffenen Gelenken spürbar ab. Dann kann häufig nur mehr ein künstlicher Gelenkersatz helfen, wodurch Betroffene sich letztlich wieder schmerzfrei bewegen können. Welche weiteren Symptome auf eine beginnende Arthrose hindeuten können.
Wer ist von Arthrose betroffen?
Laut des Deutschen Rheuma-Liga Bundesverbands e. V. ist die Wahrscheinlichkeit, eine Arthrose zu entwickeln, nicht nur vom Altern, auch vom Geschlecht abhängig. Bis zum 55. Lebensjahr erkranken vorrangig Männer, im höheren Alter tritt die Gelenkerkrankung häufiger bei Frauen auf.
Arthrose beginnt schleichend: Achten Sie auf zwei frühe Warnzeichen
Ursache für die zunehmenden Schmerzen ist ein voranschreitender Abbau des Gelenkknorpels. Zusätzlich treten Veränderungen im darunterliegenden Knochen auf. Diese Schäden entwickeln sich oft, wenn Gelenke übermäßig und dauerhaft stark beansprucht werden. Theoretisch können alle Gelenke im Körper erkranken. Besonders einschränkend sind die Auswirkungen der Arthrose für Hüft- oder Kniegelenke.
Osteoporose vorbeugen: Essen Sie bestimmtes Obst und Gemüse – Heidelbeeren, Orangen und Brokkoli sind gut




Symptome der Arthrose durch Ernährungsumstellung vermeiden
Nicht nur eine frühe Therapie ist wichtig, um die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten und zu verbessern. Die Arthrose und ihre zugrunde liegende Entzündung kann durch eine Ernährungsumstellung enorm gelindert werden. Die Umstellung der Ernährung basiert auf zwei wesentlichen Prinzipien: Durch den Verzehr von gesunden Fetten und sekundären Pflanzenstoffen wird die Entzündung reduziert und eine ganzheitliche Gewichtsreduktion entlastet langfristig die Gelenke.
Eine Arthrose entsteht nicht von heute auf morgen, vielmehr über einen längeren Zeitraum. Welche erste zwei Anzeichen auf eine beginnende Gelenkerkrankung hindeuten können:
- Der charakteristische „Anlaufschmerz“ kann beispielsweise an Hüften oder Knien auftreten. Beim beginnenden Laufen spürt man auf den ersten Metern ein Ziehen oder ein Spannungsgefühl.
- Ein sogenannter Belastungsschmerz, der sich nach längerem Gehen oder Stehen bemerkbar macht.
Symptome einer Arthrose: Auch eine Schwellung und verspannte Muskeln können Hinweis sein
Schmerzen dienen als Alarmsignal und können auf eine potenzielle Schädigung hinweisen, oft im Zusammenhang mit dem beginnenden Schaden an den Gelenken.
Typische Symptome einer Arthrose sind:
- Gelenksteifigkeit (Morgensteifigkeit)
- Schwellungen an den Gelenken
- Dauerschmerz des Gelenks
- Verspannte Muskeln um das Gelenk
- Bewegungseinschränkungen
Bei einem entsprechenden Verdacht ist es ratsam, möglichst frühzeitig einen Orthopäden aufzusuchen, um auch andere Erkrankungen wie eine Osteoporose auszuschließen.
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.
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