Akne, Rötung, Juckreiz

Fructoseintoleranz: Hautprobleme sind auch ein Symptom

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Menschen, die Fruktose oder umgangssprachlich Fruchtzucker nicht vertragen, reagieren häufig mit Darm-Beschwerden. Doch auch Akne kann die Folge sein.

Wie gut oder schlecht ein Mensch auf Fructose reagiert, hängt von der aufgenommenen Menge an Fruchtzucker und der Empfindlichkeit des Darms ab. Denn jeder Körper verarbeitet Fructose anders. Diejenigen, die direkt nach fructosehaltigem Essen Symptome wie Bauchschmerzen entwickeln, sollten eine Intoleranz in Betracht ziehen, insbesondere wenn sich die Beschwerden regelmäßig bemerkbar machen.

Dabei ist es nicht nur der Darm, der auf Fruchtzucker mit einer Unverträglichkeit reagiert. Was viele Betroffene nicht vermuten: Auch Hautprobleme können ein Hinweis auf eine Fructoseunverträglichkeit sein.

Fructoseunverträglichkeit: Hautprobleme sind auch ein Symptom

Bei Fructoseintoleranz können Hautprobleme die Folge sein.

Es gibt direkt und auch indirekt mit einer Fructoseintoleranz assoziierte Symptome. Direkte Beschwerden können sein:

  • Bauchschmerzen
  • Magenkrämpfe
  • Blähungen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Rumpelnder und gluckernder Darm

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Entzündung im Körper vorbeugen: Welche elf Lebensmittel Sie eher vermeiden sollten

Zucker
Ein hoher Zuckerkonsum kann Entzündungsprozesse im Körper fördern. Laut der „Weltgesundheitsorganisation (WHO)“ steigt dadurch das Risiko für Rheuma, Diabetes Typ 2 und nicht zuletzt Adipositas. © matka/Imago
Schokolade
Viele Süßigkeiten enthalten neben Fett auch reichlich Zucker, was bei regelmäßigem Genuss nicht nur zu Übergewicht und Adipositas führt, auch chronische Entzündungen im Körper begünstigen kann. Insbesondere weiße Schokolade verfügt über einen großen Fettanteil, da sie im Gegensatz zu kakaohaltiger, dunkler Schokolade Kakaobutter enthält. © Markus Mainka/Imago
Salzstreuer und Pfefferstreuer
In Deutschland nehmen Menschen im Durchschnitt zehn Gramm Kochsalz (Natriumchlorid) über die Ernährung zu sich. Die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“ empfiehlt, nicht mehr als sechs Gramm Kochsalz zu verzehren, die „Weltgesundheitsorganisation (WHO)“ sogar nur fünf Gramm Salz pro Tag. Ein zu hohes Maß an Kochsalz hat Einfluss auf die Zusammensetzung des Darm-Mikrobioms. Salz reduziert die Zahl der Laktobazillen im Darm deutlich, zugleich steigt die Zahl der sogenannten Th17-Helferzellen im Blut an. Diese Immunzellen stehen im Verdacht, den Blutdruck zu erhöhen sowie Entzündungen und Autoimmunerkrankungen zu fördern. © jirkaejc/Imago
Wurst-Aufschnitt
In verarbeiteten Lebensmitteln wie Wurst-Aufschnitt und Fleisch sind häufig ebenfalls nicht zu vernachlässigende Mengen an Zucker und Salz enthalten, was wiederum einen entzündungsfördernden Effekt im Körper zur Folge haben kann. © ernstboese/Imago
Croissants
Industriell hergestellte Backwaren wie Croissants sind nicht selten reich an Transfetten, die bei regelmäßigem Verzehr Arterienverkalkung mitverursachen und in der Folge Schlaganfall und Herzinfarkt auslösen können. Transfette stehen im Verdacht, Entzündungen im Körper begünstigen zu können. © hojo/Imago
Sonnenblumenöl
Transfette sind ungesättigte Fettsäuren, die entstehen können, sobald ursprünglich flüssiges Pflanzenöl wie Sonnenblumenöl industriell gehärtet wird. Auch Öl, das sehr stark sowie mehrmals erhitzt wird, beispielsweise in der Fritteuse, kann Transfette entwickeln. © Lana_Malamatid/Imago
Pommes frites
Eine kleine Portion Pommes Frites enthält bereits circa 1 Gramm Transfette. Durchschnittlich sollte man täglich nicht mehr als 2,6 Gramm der Transfette zu sich nehmen. Je weniger Transfette jemand über die Ernährung zu sich nimmt, desto geringer ist das Risiko für daraus resultierende Entzündungen im Körper. © foodandmore/Imago
Margarine
Es gibt Margarine-Sorten, die ebenfalls schädliche Transfette enthalten. Diese sind in der Zutatenliste auf der Verpackung als „gehärtete Fette“ oder „teilweise gehärtete Fette“ aufgeführt. © stadtratte/Imago
Kekse
Transfette sind auch in einer Reihe von industriell verarbeiteten Süßigkeiten wie Keksen enthalten. Beim regelmäßigen Verzehr dieser Fette nimmt das schädliche LDL-Cholesterin stark zu, es kommt zu Gefäßablagerungen und das Risiko für Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall steigt. Der in der Regel hohe Zuckeranteil fördert zusätzlich die Entstehung von Entzündungen im Körper. © rotoGraphics/Imago
Käse und Milchprodukte
Neben Eiern und rotem Fleisch enthalten Käse und Milchprodukte zu einem gewissen Anteil die sogenannte Arachidonsäure, welche Entzündungen im Körper fördern soll. Die Arachidonsäure gehört zur Gruppe der Omega-6-Fettsäuren und ist vorwiegend in tierischen Lebensmitteln enthalten. © Zoonar.com/monticello/Imago
Bierflaschen
Alkohol fördert nicht nur Entzündungen in der Leber und Bauchspeicheldrüse. Bei regelmäßigem Alkoholgenuss kann eine konstant höhere Menge an Magensäure zu Entzündungen im Magen-Darm-Bereich sowie der Speiseröhre führen. © Ute Grabowsky/photothek.net/Imago

Indirekte Symptome, die zunächst nicht unmittelbar in Zusammenhang mit Fruktose gebracht werden, sind:

Der regelmäßige Verzehr von Fructose über Obst oder mit Fruktose verarbeiteten Lebensmitteln kann zu chronischen Hautreaktionen wie Rötungen, Entzündungen und Akne führen. Gleichzeitig hat sich gezeigt: auch die Betroffenen, die aufgrund ihrer Fructoseintoleranz auf Obst und viele Gemüsesorten verzichten, leiden unter Hautproblemen wie Ekzeme und Pickel. Grund ist hierbei häufig eine Unterversorgung an Nährstoffen. 

Menschen mit Hautproblemen und einer Fructoseintoleranz sollten Obst wie Ananas, Banane und Weintrauben sowie Trockenobst eher meiden. Bestimmte weitere Lebensmittel fördern zudem Akne und darüber hinaus chronische Entzündungen von Diabetes, Rheuma sowie Arthrose.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © YAY Images/Imago

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