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Schlaganfall bei Frauen: Wer drei geschlechtstypische Auslöser kennt, beugt dem frühzeitigen Tod vor

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Symptome und Risikofaktoren für einen Schlaganfall können je nach Geschlecht stark variieren, was zu Fehldiagnosen führen kann. Mit dem Wissen über typische Warnzeichen senken Sie das Risiko.

Ein Schlaganfall resultiert aus einer Durchblutungsstörung im Gehirn, die entweder durch eine Gefäßverstopfung oder das Platzen eines Gefäßes im Hirngewebe verursacht wird. In Deutschland erleiden der Techniker Krankenkasse zufolge jährlich etwa 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Davon sind 55 Prozent Frauen. Zudem verläuft der Schlaganfall bei Frauen oft schwerer. Auch die Genesung dauert länger, heißt es weiter.

Untypische Symptome: Warnsignale für einen Schlaganfall bei Frauen

Kopfschmerzen können ein Anzeichen für Schlaganfall bei Frauen sein.

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Zu den bekannten Symptomen eines Schlaganfalls gehören akute Sprach- und Sehstörungen, Lähmungen und Schwindel. Bei Frauen können jedoch auch eher untypische Anzeichen auftreten, die nicht sofort mit einem Schlaganfall in Verbindung gebracht werden. Dazu zählen laut Techniker Krankenkasse unter anderem Brust- und Kopfschmerzen, Übelkeit, Kurzatmigkeit, Verwirrtheit, Schluckbeschwerden und Schluckauf.

Jede Sekunde zählt bei einem Schlaganfall. Wenn mehrere dieser Symptome gleichzeitig auftreten, ist es wichtig, den Verdacht auf einen Schlaganfall sofort ärztlich abzuklären, um Verzögerungen bei der medizinischen Versorgung zu vermeiden.

Ist Ihr Cholesterin zu hoch? Mit zehn Lebensmitteln kann schädliches LDL-Fett im Blut gesenkt werden

Haferflocken im Glas
Wer schon mit ballaststoffreichen Lebensmitteln wie Haferflocken und Haferkleie in den Tag startet, kann einer Fettleber nicht nur entgegenwirken, sondern auch seinen Cholesterinspiegel im Körper senken oder im Normbereich halten. So können Sie Folgeerkrankungen wie Arteriosklerose, und in der Konsequenz einem Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen. © sfinks/Imago
Brot mit Avocado und Zitrone
Mögen Sie es in der Früh doch etwas gehaltvoller? Dann greifen Sie zukünftig nicht nur zur Wurst als Brotbelag, die reich an gesättigten Fettsäuren ist, sondern genießen Sie vielmehr eine Avocado – zum Vollkornbrot oder einfach pur. Die Steinfrucht ist nicht nur lecker, sondern durch ihre einfach ungesättigten Fettsäuren auch so gesund. Je mehr Sie Lebensmittel mit ungesättigten Fettsäuren essen, desto weniger kommt es zu Ablagerungen von übermäßigem Blutfett, also LDL-Cholesterin, und desto geringer ist das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. © HeikeRau/Imago
Olivenöl senkt Blutdruck und das schädliche LDL-Cholesterin im Blut, sodass das Risiko für Arteriosklerose reduziert wird.
Etwas Olivenöl zur Avocado schmeckt nicht nur gleich besser, sondern ist auch noch gesünder. Laut „Deutsche Herzstiftung“ senkt Olivenöl nachweislich das Risiko für Ablagerungen in den Gefäßen, der Arteriosklerose. Auch bei hohem Blutdruck, dem Hauptrisikofaktor für Schlaganfall, wirkt das pflanzliche Fett fast wahre Wunder. Ein erhöhter Blutdruck kann durch den Konsum von Olivenöl im Durchschnitt um 48 Prozent gesenkt werden, wie die „Pharmazeutische Zeitung“ berichtet. © Panthermedia/Imago
Zu sehen ist ein dunkler Holztisch, auf dem zwei Glasflaschen und eine Glaskanne stehen, die mit Leinöl gefüllt sind (Symbolbild).
Möchten Sie Ihre Cholesterinwerte senken, nehmen Sie täglich einen Teelöffel Leinöl zu sich. Diese Menge soll bereits ausreichen, um Blutfettwerte zu senken. Leinöl ist reich an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren und daher so gesund. © Rezeda Kostyleva/Imago
Flasche Rapsöl
Gerade zum Kochen, Braten und Backen eignet sich Rapsöl aufgrund seines milden Geschmacks. Auch die Zusammensetzung von Rapsöl überzeugt und ist gerade zur Vermeidung von hohem Cholesterin zu empfehlen: Rapsöl besteht zu 66 Prozent aus einfach ungesättigten und 27 Prozent mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Nur 6 Prozent der Fettsäuren in Rapsöl sind gesättigte Fettsäuren. © NetPix/Imago
Zum Themendienst-Bericht vom 13. August 2020: Geröstete Pinienkerne sehen gerösteten Zedernkernen zum Verwechseln ähnlich. Doch Pinienkerne schmecken nach Mandeln, Zedernkerne intensiver nach Nuss. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
Lecker, Pinienkerne! Ob frisch über den Salat gestreut oder leicht in Rapsöl angebraten als Extra zu einem Gericht Ihrer Wahl. Pinienkerne enthalten besonders viele der essenziellen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die der Körper braucht, und sind daher besonders geeignet, um den Cholesterinspiegel zu senken. © Robert Günther
Eine Hand voller Mandeln
„Nüsse machen dick!“ Dabei ist es die Menge, die entscheidend sind. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät, täglich nicht mehr als eine Handvoll Mandeln (25 Gramm) zu essen, damit diese nicht auf die Hüften schlagen. Besser Sie greifen regelmäßig zu Nüssen als zum Blätterteig-Teilchen. Denn gerade Mandeln sind reich an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren und belasten daher nicht zusätzlich Ihren Cholesterinspiegel. Weitere Inhaltsstoffe wie Vitamin E und Folsäure wirken sich positiv auf die Gehirnfunktion und Konzentration aus. © Bernd Feil/Imago
Macadamia-Nüsse
Wer Mandeln nicht mag, greift einfach zu Macadamia, die Edlen unter den Nüssen. Auch die Macadamia-Nuss enthält einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die helfen, Ihre Cholesterinwerte zu senken. © everydayplus/Imago
Eine geknackte Walnuss.
Eine Studie der Ludwig-Maximilians-Universität in München belegt, dass auch Walnüsse einen positiven Effekt auf den Fettstoffwechsel haben. Der regelmäßige Verzehr von Walnüssen senkt den Cholesterinspiegel nachweislich, unabhängig vom Verzicht anderer Nahrungsmittel. 43 Gramm an Walnüssen pro Tag sollen den Fettstoffwechsel verbessern und das überschüssige LDL-Cholesterin um ca. fünf Prozent senken. © JB/Imago
Tofu-Salat
Gemüse jeglicher Art ist immer gut für Ihren Cholesterinspiegel. Möchten Sie diesen senken und Ihrem Körper Gutes tun, kombinieren Sie Ihre Gemüsepfanne mit leicht angebratenem Tofu, der aus Sojabohnen zubereitet wird. Die einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Sojabohne senken nachweislich zu hohe Cholesterinwerte. © CSP_stockcreations/Imago

Geschlechtsspezifische Risikofaktoren für einen Schlaganfall

Männer und Frauen sind von den meisten Risikofaktoren gleichermaßen betroffen. Dazu gehören unter anderem Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Rauchen, Diabetes mellitus und Vorhofflimmern. Einige Faktoren begünstigen den Schlaganfall jedoch besonders bei Frauen. Dazu gehören, wie gesundheit.gv.at berichtet:

  • Hormonelle Behandlungen: Hormontherapien und hormonell wirksame Medikamente, wie z. B. die Antibabypille, können das Schlaganfallrisiko negativ beeinflussen – insbesondere in Verbindung mit Rauchen und Übergewicht.
  • Schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck: Studien zeigen, dass Frauen, die während der Schwangerschaft Bluthochdruck entwickeln, ein wesentlich höheres Schlaganfallrisiko haben als Frauen ohne schwangerschaftsbedingten Bluthochdruck.
  • Vorhofflimmern: Das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, ist bei Frauen mit Vorhofflimmern doppelt so hoch wie bei Männern mit Vorhofflimmern.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Fangyi Chen sorgfältig überprüft. Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Alla Azarnikova/Imago

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