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Tesla-„Autopilot“ auf Schnee: YouTuber zeigt eklatante FSD-Schwächen auf

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Teslas „Autopilot“ ist hochumstritten. Nun hat ein YouTuber eine FSD-Beta-Version auf Schnee getestet – das Ergebnis ist wenig vertrauenerweckend.

Es gibt wohl kaum eine in Fahrzeugen verbaute Technik, die derart umstritten ist wie Teslas „Autopilot“. Einer der Gründe ist schon einmal der Name: Er verspricht etwas, das die Elektroautos von Elon Musk nicht einlösen können. Sie fahren nicht vollautonom, sondern maximal auf dem sogenannten Level 2. Die hohen Versprechungen des Autobauers bezüglich des Themas beschäftigen aktuell auch die Justiz in den USA. Viele Kunden überschätzen die Möglichkeiten des Systems – das permanent überwacht werden muss – schlicht, was eine große Unfallgefahr bedeutet. Doch der „Autopilot“ hat auch technische Schwächen, wie erst kürzlich ein Test zeigte. Nun hat ein YouTuber eine Beta-Version der höchsten Ausbaustufe des Autopiloten auf Schnee getestet – seine Fahrt zeigt, wie weit der Weg zum vollautonomen Fahren noch ist.

Tesla-„Autopilot“ auf Schnee: YouTuber zeigt eklatante FSD-Schwächen auf

Bei dem Fahrzeug in dem Video von „Bruce the Model 3“ (weiter unten zu finden) handelt es sich um ein Tesla Model 3, bei dem laut den Angaben des YouTubers die höchste Ausbaustufe des „Autopilot“ aktiviert ist – das sogenannte Full Self-Driving (FSD). Bei der Software handelt es sich um eine Beta-Version 8 (10.69.2.4). Schon allein die Tatsache, dass auf öffentlichen Straßen mit einer praktisch unfertigen Software gefahren werden kann ist, wird von Experten schon lange scharf kritisiert.

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Kia EV6
Kia EV6: 309 Kilometer. Dank moderner 800-Volt-Ladetechnik fährt das Mittelklasse-SUV aus Südkorea klar an die Spitze. Die Version mit Heckantrieb und 77,4-kWh-Akku war das einziges Modell des Testfeldes, das die 300-Kilometer-Marke knackte. Basispreis: 46.990 Euro. © weigl.biz
Mercedes-Benz EQS 450+
Mercedes-Benz EQS 450+: 275 Kilometer. Die Luxuslimousine für mindestens 107.326 Euro holt aus der verwendeten 400-Volt-Technik dank präzisem Lade- und Temperatur-Management das Optimum heraus. Getestet wurde die Long-Range-Version mit 108-kWh-Akku und Heckantrieb. © Deniz Calagan/Mercedes-Benz AG
BMW iX
BMW iX: 273 Kilometer. Das große Elektro-SUV trat als xDrive50 mit serienmäßigem Allradantrieb zum Test in der Oberklasse-Kategorie an – und mit mächtigem 105,2-kWh-Akku. Der Basispreis des mächtigem Stromers liegt bei 84.600 Euro. © Uwe Fischer/BMW
Hyundai Ioniq 5
Hyundai Ioniq 5: 272 Kilometer. Das südkoreanische SUV ist technisch mit dem Testsieger Kia EV6 verwandt, und nutzt dieselbe schnelle 800-Volt-Technik. Die sparsamere Heckantriebsversion kostet ab 43.900 Euro, getestet wurde die Ausführung mit 72,6-kW-Akku für 4.000 Euro Aufpreis. © Dino Eisele/Hyundai
Porsche Taycan GTS
Porsche Taycan: 271 Kilometer. In der Oberklasse lagen die Testwerte relativ dicht beieinander. In der Version GTS fährt der Elektro-Porsche (Basispreis 86.733 Euro) mit 93,4-kWh-Akku nur knapp hinter den Klassenbesten her, er kann ebenfalls mit 800 Volt laden. © Porsche AG
Audi e-tron GT quattro
Audi e-tron GT quattro: 237 Kilometer. Der viertürige, Elektrosportler mit Allradantrieb basiert auf dem Porsche Taycan und verfügt daher ebenfalls über schnelle 800-Volt-Technik und einen 93,4-kWh-Akku, ist aber etwas größer und geräumiger. Preis: ab 104.000 Euro. © Audi
BMW i4 eDrive40
BMW i4: 235 Kilometer. Die Elektroversion der konventionell angetriebenen 4er-Reihe ist das sportlichste Modell der Mittelklasse-Wertung. Als eDrive40 kostet er ab 59.200 Euro und verfügt über einen Akku mit 83.9 kWh Kapazität. © BMW
Tesla Model 3
Tesla Model 3: 221 Kilometer. Der Elektroauto-Pionier legt seit jeher mehr Wert auf Reichweite als auf schnelles Laden, was bei der Akku-Auslegung ein Zielkonflikt ist. Der Test der Long-Range-Version mit 82,1-kWh-Akku erfolgte an markeneigenen Superchargern. Basispreis des Model 3: 52.965 Euro. © Tesla
Polestar 2
Polestar 2: 218 Kilometer. Die noch junge Marke gehört zum chinesischen Geely-Konzern, die Autos werden von dessen Tochter Volvo entwickelt und in China produziert. Den Polestar gibt es ab 46.495 Euro, gemessen wurde die heckgetriebene Long-Range-Version mit 78-kWh-Akku. © Polestar
BMW iX3
BMW iX3: 201 Kilometer. Ein weiterer BMW nach dem bewährten Muster, ein Verbrennermodell zum Stromer umzurüsten. Das Mittelklasse-SUV kostet ab 67.300 Euro und verfügt über einen Akku mit 80 kWh Kapazität. © BMW

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Tesla-„Autopilot“ auf Schnee: Fahrer muss immer wieder korrigierend eingreifen

In dem Video, auf den schneebedeckten Straßen von Edmonton (Kanada) ist deutlich zu sehen, wie das FSD-System mit den Bedingungen zu kämpfen hat. Unter anderem zieht das Fahrzeug nach rechts, der Fahrer muss eingreifen, damit der Wagen nicht gegen den Bordstein knallt. Teils fährt das Model 3 auf der schneebedeckten Straße zwischen den Fahrspuren. „Ich mag FSD im Winter nicht“, hört man den Fahrer sagen. Bei einem Abbiegeversuch zeigen wilde Lenkradbewegungen die Verwirrung des Systems – und wirken alles andere als vertrauenerweckend. Mehrmals muss der Fahrer den „Autopilot“ im Test manuell übersteuern.

Keine Frage: Die Bedingungen auf Schnee sind schwierig. Weder die Straßenmarkierungen, noch der Bordstein ist teilweise zu sehen. Wenig überraschend tut sich auch der „Autopilot“ im Video sehr hart. Die große Frage ist jedoch, wieso sich das System überhaupt bei solchen Wetterverhältnissen aktivieren lässt, wenn es das ganz offenbar nicht im Griff hat.

Rubriklistenbild: © MiS/Imago

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