Fast 5.000 Euro

Tesla Model 3 wird günstiger: Elektroauto billiger als Durchschnitts-US-Neuwagen

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Tesla hat zum Jahresbeginn die Preise seiner Elektroautos deutlich gesenkt. Das Model 3 ist nun sogar günstiger als der Durchschnitt aller US-Neuwagen.

Dass Elektroautos oft deutlich teurer sind als ein vergleichbarer Verbrenner, ist wohl einer der Gründe, warum viele Autofahrer mit einem Umstieg hadern. Statt günstiger wurden die meisten Stromer zuletzt jedoch teuer, was auch an steigenden Kosten für die Batterien lag. Zum Jahresbeginn korrigierte Tesla seine Preise jedoch nach unten, und zwar so deutlich, dass das Model 3 nun billiger ist als der durchschnittliche US-Neuwagen.

In der kleinsten Ausführung kostet das Elektroauto aus Texas nach der Preissenkung 42.990 US-Dollar. Zum Vergleich: Im ersten vollen Produktionsjahr lag das Model 3 noch bei knapp 60.000 US-Dollar, wie Bloomberg berichtet. Seitdem sank der Preis mit Ausnahmen in 2021 und 2022 beständig.

Tesla Model 3 wird günstiger: Elektroauto billiger als Durchschnitts-US-Neuwagen

Damit ist das Model 3 deutlich günstiger als viele Konkurrenten. Entsprechend zog Ford bereits nach. Volkswagen kündigte bereits an, nicht auf die Preissenkungen zu reagieren, auch Renault hält sich noch zurück. Verglichen mit dem Durchschnitt aller US-Neuwagen kostet das Elektroauto von Tesla inzwischen 4.930 Euro weniger.

Das Tesla Model 3 profitiert in den USA aktuell von einer Steuer-Gutschrift von 7.500 US-Dollar.

Zumindest nach Liste. Denn ähnlich wie in Deutschland gibt es auch in den USA satte Rabatte auf die Stromer. Die Förderung erfolgt seit Jahresbeginn durch eine Steuer-Gutschrift von 7.500 US-Dollar. Diese gilt auch für die meisten Tesla-Modelle, inklusive aller Ausführungen des Model 3. Damit ist es sogar 12.430 Euro günstiger.

Tesla Model 3 wird günstiger: Elektroauto beim Leasing auf einem Niveau mit Toyota Camry

Der Preis für die Einsteigerversion sinkt auf nur noch 35.490 US-Dollar. Allerdings gilt die Förderung nur für Lieferungen bis März, danach könnte sie sinken. Doch damit nicht genug, auch wer sich fürs Leasing entscheidet, zahlt ähnliche Preise wie für einen Verbrenner.

Elektroautos: Die zehn beliebtesten Modelle in Deutschland

BMW i3
Platz 10: BMW i3. Schon seit 2013 auf dem Markt, und immer noch recht beliebt: 12.178 BMW i3 wurden 2021 neu zugelassen. Trotzdem läuft die Produktion des City-Stromers mit knapp 300 Kilometern Reichweite nach insgesamt 250.000 Einheiten dieses Jahr ohne Nachfolger aus. Preis: ab 39.000 Euro. © BMW
Fiat 500
Platz 9: Fiat 500. Das aktuelle Modell des Kleinstwagens, auch als Fiat 500e oder Fiat 500 Elektro bezeichnet, wird ausschließlich als E-Auto angeboten. 2021 fand er 12.516 Kunden. Je nach Akku-Größe schafft der kleine, aber charakterstarke Cityflitzer aus dem Stellantis-Konzern 190 bis über 300 Kilometer. Preis: ab 26.790 Euro. © Fiat/Stellantis
VW ID.5
Platz 8: VW ID.4. Die Crossover-Variante des braven Grundmodells ID.3 mit größerem Innenraum und etwas Off-Road-Fähigkeit wurde im vergangenen Jahr 12.734 mal zugelassen. Die Reichweite der Top-Version gibt VW reichlich optimistisch mit 518 Kilometern an. Preis: Ab 46.515 Euro. © Ingo Barenschee/VW
Skoda Enyaq iV
Platz 7: Škoda Enyaq iV. Der technische Ableger des VW ID.3 und ID.4 auf der MEB-Plattform ist mit 4,65 Metern etwas länger, und erfüllt somit das übliche Marken-Image als Alternative für die Familie. 13.026 Käufer und Leasingnehmer überzeugte das E-SUV mit offiziell bis zu 500 Kilometern Reichweite. Preis: ab 46.515 Euro. © Skoda Auto a.s.
Hyundai Kona Elektro
Platz 6: Hyundai Kona Elektro. Im Gegensatz zum neuen Ioniq 5 bietet Hyundai den seit Kona mit verschiedenen Antriebsversionen an, das seit 2018 verkaufte Elektroauto brachte es auf 17.240 Neuzulassungen. Die Motoren leisten 136 oder 204 PS, die Reichweite beträgt maximal 484 Kilometer. Preis: ab 35.650 Euro.  © Hyundai
Smart EQ fortwo Edition Bluedawn smart EQ fortwo edition bluedawn: stylish and electrifying eye-catcher
Platz 5: Smart EQ Fortwo. Wie beim BMW i3 ist auch das Ende des Elektrozwergs besiegelt. Künftig kommen die Elektroautos aus China und als größere SUV daher. Das Original fand trotz seiner mickerigen Reichweite von offiziell 153 Kilometer noch 17.413 Abnehmer. Preis: ab 21.940 Euro. © Mercedes-Benz AG
Renault Zoe
Platz 4: Renault Zoe. Beim Crashtest versagte die aktuelle Version des französischen City-Stromers (null Sterne!), aber mit 24.736 Neuzulassungen war er hierzulande durchaus beliebt. Dank bis zu 395 Kilometern maximaler Reichweite eignet er sich auch für längere Trips. Preis: ab 33.140 Euro. © Renault
VW ID.3
Platz 3: VW ID.3. Das Grundmodell des „Modularen E-Antriebs-Baukastens“ des VW-Konzerns gilt längst als elektrischer VW Golf, auch wenn sich manch Stromer-Fan einen etwas aufregenderen Auftritt gewünscht hätte. Europaweit brachte es der ID.3 mit seinen offiziell bis zu 553 Kilometern Reichweite schon auf über 100.000 Verkäufe, auf Deutschland entfielen 26.693 Zulassungen. Preis: ab 36.960 Euro. © VW
VW e-Up
Platz 2: VW e-Up. Seine große Beliebtheit führt zu seinem größten Nachteil: Immer wieder ist der kleine, 30.797 mal zugelassene Stromer ausverkauft, was letztendlich auch zu einer kräftigen Preissteigerung führte. Bis zu 260 Kilometer Reichweite gehen für diese Größe ok. Preis: ab 26.895 Euro. © VW
Tesla Model 3
Platz 1: Tesla Model 3. Das Einstiegsmodell des Elektroauto-Pioniers sicherte sich mit 35.262 Neuzulassungen klar die Pole-Position, und schaffe es wochenweise sogar an die Spitze der Gesamt-Charts aller Pkw. Die Reichweite beträgt laut Werksangabe bis zu 547 Kilometer. Preis: ab 52.965 Euro. © Tesla

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Das Model 3 kostet 349 US-Dollar pro Monat über einer Dauer von drei Jahren bei 5544 US-Dollar Sonderzahlung und einer jährlichen Fahrleistung von 10.000 Meilen (ca. 16.093 km). Bei gleichen Konditionen kostet der Toyota Camry laut Bloomberg grade einmal vier Dollar mehr.

Rubriklistenbild: © Tesla

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