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Tesla: Supercharger in Hilden bekommt Pool

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Tesla eröffnet an seinem Supercharger-Standort in Hilden einen Pool. Bis Ende August kann dort während des Ladevorgangs gebadet werden.

Anders als beim Verbrenner dauert es beim Elektroauto etwas länger, bis die Akkus wieder aufgeladen sind. Zwar soll der Ladevorgang künftig schneller vonstattengehen, dennoch sollen die Kunden an den Ladesäulen mehr geboten bekommen. So erinnert Audis Charging Hub eher an eine Vielflieger-Lounge als eine Strom-Tanke. In Hilden erweitert Tesla seinen Supercharger-Standort sogar um einen Pool.

Auch ohne den Pool lädt der Standort am Autobahnkreuz Hilden in der Nähe von Düsseldorf zum Verweilen ein. Immerhin befindet er sich im Ladepark Seed&Greet, wo Reisende neben den 40 Superchargern von Tesla auch 12 Fastned-Ladepunkten und 44 langsameren Ladesäulen vorfinden. Der Strom stammt von Photovoltaik-Carports und einer Batterie am Rande des Geländes.

In Hilden können Elektroautofahrer während des Ladevorgangs im Pool planschen – dank Tesla

Tesla: Supercharger in Hilden bekommt Pool

Zudem gibt es ein Cafe-Bistro mit einem breiten Essensangebot sowie einen schön gestalteten Außenbereich samt Teich. Der Ladepark wurde kürzlich zudem mit Ladeport Award in der Kategorie „Schönster Ladeplatz“ ausgezeichnet. Dieser Preis wurde erstmals bundesweit ausgelobt. Künftig kommt also noch ein Pool von Tesla hinzu, dabei ist eigentlich der Eigentümer und Bäckerei-Unternehmer Roland Schüren für die einladende und ökologische Gestaltung verantwortlich. Für die neuste Aufwertung ist jedoch der US-Elektroautobauer verantwortlich. Schüren hat lediglich die Vorbereitungen getroffen, dass Tesla den Container anliefern kann, erklärte er dem Teslamag.

Bei dem Pool handelt es sich um einen Container, der während des Ladevorgangs an dem Supercharger in Hilden zum Baden genutzt werden kann. Allerdings dürfen zeitgleich immer nur vier Personen darin schwimmen und das auch nur für zehn Minuten, wie ein Schild verrät.

Tesla: Supercharger-Nutzung Voraussetzung für Pool-Nutzung

„Packt Bikini und Badehose in das Handgepäck! Die Handtücher hält Tesla bereit“, schrieb Schüren am Dienstag auf Twitter. Die Handtücher werden täglich von einer lokalen Wäscherei abgeholt, erklärte der Bäcker auf Anfrage von Teslamag. Die Badesaison startete am 4. August um 14 Uhr, endet allerdings auch schon am 28. August wieder. Der Pool kann dann von donnerstags bis sonntags zwischen 14 und 19 Uhr genutzt werden.

Elektroautos: Die zehn beliebtesten Modelle in Deutschland

BMW i3
Platz 10: BMW i3. Schon seit 2013 auf dem Markt, und immer noch recht beliebt: 12.178 BMW i3 wurden 2021 neu zugelassen. Trotzdem läuft die Produktion des City-Stromers mit knapp 300 Kilometern Reichweite nach insgesamt 250.000 Einheiten dieses Jahr ohne Nachfolger aus. Preis: ab 39.000 Euro. © BMW
Fiat 500
Platz 9: Fiat 500. Das aktuelle Modell des Kleinstwagens, auch als Fiat 500e oder Fiat 500 Elektro bezeichnet, wird ausschließlich als E-Auto angeboten. 2021 fand er 12.516 Kunden. Je nach Akku-Größe schafft der kleine, aber charakterstarke Cityflitzer aus dem Stellantis-Konzern 190 bis über 300 Kilometer. Preis: ab 26.790 Euro. © Fiat/Stellantis
VW ID.5
Platz 8: VW ID.4. Die Crossover-Variante des braven Grundmodells ID.3 mit größerem Innenraum und etwas Off-Road-Fähigkeit wurde im vergangenen Jahr 12.734 mal zugelassen. Die Reichweite der Top-Version gibt VW reichlich optimistisch mit 518 Kilometern an. Preis: Ab 46.515 Euro. © Ingo Barenschee/VW
Skoda Enyaq iV
Platz 7: Škoda Enyaq iV. Der technische Ableger des VW ID.3 und ID.4 auf der MEB-Plattform ist mit 4,65 Metern etwas länger, und erfüllt somit das übliche Marken-Image als Alternative für die Familie. 13.026 Käufer und Leasingnehmer überzeugte das E-SUV mit offiziell bis zu 500 Kilometern Reichweite. Preis: ab 46.515 Euro. © Skoda Auto a.s.
Hyundai Kona Elektro
Platz 6: Hyundai Kona Elektro. Im Gegensatz zum neuen Ioniq 5 bietet Hyundai den seit Kona mit verschiedenen Antriebsversionen an, das seit 2018 verkaufte Elektroauto brachte es auf 17.240 Neuzulassungen. Die Motoren leisten 136 oder 204 PS, die Reichweite beträgt maximal 484 Kilometer. Preis: ab 35.650 Euro.  © Hyundai
Smart EQ fortwo Edition Bluedawn smart EQ fortwo edition bluedawn: stylish and electrifying eye-catcher
Platz 5: Smart EQ Fortwo. Wie beim BMW i3 ist auch das Ende des Elektrozwergs besiegelt. Künftig kommen die Elektroautos aus China und als größere SUV daher. Das Original fand trotz seiner mickerigen Reichweite von offiziell 153 Kilometer noch 17.413 Abnehmer. Preis: ab 21.940 Euro. © Mercedes-Benz AG
Renault Zoe
Platz 4: Renault Zoe. Beim Crashtest versagte die aktuelle Version des französischen City-Stromers (null Sterne!), aber mit 24.736 Neuzulassungen war er hierzulande durchaus beliebt. Dank bis zu 395 Kilometern maximaler Reichweite eignet er sich auch für längere Trips. Preis: ab 33.140 Euro. © Renault
VW ID.3
Platz 3: VW ID.3. Das Grundmodell des „Modularen E-Antriebs-Baukastens“ des VW-Konzerns gilt längst als elektrischer VW Golf, auch wenn sich manch Stromer-Fan einen etwas aufregenderen Auftritt gewünscht hätte. Europaweit brachte es der ID.3 mit seinen offiziell bis zu 553 Kilometern Reichweite schon auf über 100.000 Verkäufe, auf Deutschland entfielen 26.693 Zulassungen. Preis: ab 36.960 Euro. © VW
VW e-Up
Platz 2: VW e-Up. Seine große Beliebtheit führt zu seinem größten Nachteil: Immer wieder ist der kleine, 30.797 mal zugelassene Stromer ausverkauft, was letztendlich auch zu einer kräftigen Preissteigerung führte. Bis zu 260 Kilometer Reichweite gehen für diese Größe ok. Preis: ab 26.895 Euro. © VW
Tesla Model 3
Platz 1: Tesla Model 3. Das Einstiegsmodell des Elektroauto-Pioniers sicherte sich mit 35.262 Neuzulassungen klar die Pole-Position, und schaffe es wochenweise sogar an die Spitze der Gesamt-Charts aller Pkw. Die Reichweite beträgt laut Werksangabe bis zu 547 Kilometer. Preis: ab 52.965 Euro. © Tesla

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In dieser Zeit behält Tesla-Personal den Pool im Blick. Kinder unter 12 müssen dennoch von einem Erwachsenen begleitet werden. Wer den Pool nutzen möchte, muss zudem nachweisen, dass er sein Auto an einem der Supercharger lädt. Ob der Ansturm zu einem ähnlichen Stau wie an einem Tesla Supercharger in Kroatien kommt, dürfte eher unwahrscheinlich sein,

Rubriklistenbild: © Seed&Greet

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