Günstige Produkte überzeugen

Die beste Butter: Welche Marken im Test überzeugen

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    Sandra Sporer
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Stiftung Warentest hat Butter mehrerer Hersteller getestet. Ergebnis des Tests ist unter anderem, dass auch einige günstige Marken überzeugen können.

München – Auf dem Brot darf sie für viele nicht fehlen: die Butter. Im Jahr 2022 lag der Pro-Kopf-Verbrauch von Milchfett- und Milchstreichfetterzeugnissen dem Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung zufolge bei 5,3 Kilogramm. Allerdings hat die Stiftung Warentest in einer Untersuchung Ende 2023 festgestellt, dass es erhebliche Qualitätsunterschiede zwischen den verschiedenen Herstellern gibt – einige überzeugten mehr als andere.

Butter-Test von Stiftung Warentest: Zwei Produkte teilen sich den ersten Platz

An sich ist das Ergebnis positiv. Die Stiftung Warentest schreibt: „In unserem Test läuft es für die Butter oft wie geschmiert – die meisten getesteten können wir empfehlen.“ Trotzdem gab es einige Produkte, die im Test nicht überzeugen konnten. Untersucht wurden mildgesäuerte Butter, Süßrahmbutter und Sauerrahmbutter. Dabei standen Geschmack, Streichfähigkeit, Keimbelastung sowie Schadstoffe und die Benutzerfreundlichkeit der Verpackung im Fokus.

Viele Butter-Produkte schnitten bei Stiftung Warentest überaus gut ab, eins verlor im Test deutlich.

Zwei Butter-Produkte konnten sich im Test besonders hervorheben. Die Butter aus frischem Berg- und Alpenrahm von Berchtesgadener Land erhielt eine Gesamtnote von 1,9. Ebenso gut schnitt die bekannte Butter von Weihenstephan ab, die neben der Qualität vor allem durch ihre benutzerfreundliche Verpackung punktete. Für beide Butter-Produkte müssen Verbraucher etwas mehr als 2,50 Euro ausgeben, also über zehn Euro pro Kilogramm.

Nicht nur teure Butter ist gut – aber in allen getesteten Produkten wurde Mineralöl nachgewiesen

Der Test zeigte jedoch auch, dass nicht nur teure Butter gut sein kann. Die preiswerten Eigenmarken von Penny, Aldi Süd, Kaufland, Norma und Rewe erhielten Noten zwischen 2,0 und 2,2. Andere günstige Alternativen schnitten bei der Stiftung Warentest allerdings weniger gut ab. Die Milbona Butter von Lidl und die Gutes Land Deutsche Markenbutter von Netto erhielten nur befriedigende Noten und landeten auf den vorletzten Plätzen.

Auszug aus dem Butter-Test von Stiftung Warentest: Den gesamten Test gibt es hier zu lesen.

ButterQualitätsurteil
Berchtesgadener Land Butter1,9
Weihenstephan Butter1,9
Goldsteig Deutsche Markenbutter2,0
Penny Deutsche Markenbutter2,0
Lidl Milbona Deutsche Markenbutter2,6
Netto Gutes Land Deutsche Markenbutter2,7
Dairygold Original Irische Butter4,3

Am schlechtesten bewertet wurde die beliebte Original Irische Butter von Dairygold. Mit einem Qualitätsurteil von 4,3 lag diese Butter deutlich hinter allen anderen getesteten Produkten. In jeder Butter wurden Mineralölkohlenwasserstoffe (Mosh) gefunden, in der von Dairygold überschritten diese sogar den Orientierungswert. Mosh können während der Produktion in Lebensmittel gelangen, beispielsweise durch Kontakt mit Schmierölen, so das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

Diese könnten unter anderem durch die Verpackung in die getestete Butter gelangt sein. Bei Menschen können sich durch die Aufnahme von Mineralölbestandteilen Ablagerungen in Leber oder Herzklappen bilden und dort Schäden verursachen. Auch die Anzahl an Hefen und Schimmelpilzen war in der Butter von Dairygold erhöht, was zu weiteren Punktabzügen führte. Zwei Orangensaft-Produkte bei Stiftung Warentest schnitten sogar mangelhaft ab. In einem anderen Test wurde die Hafermilch des Jahres 2023 gekürt. (sp)

Die Redakteurin oder der Redakteur hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. Hier erfahren Sie mehr über unsere KI-Prinzipien.

Rubriklistenbild: © Christin Klose/dpa-tmn

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