Zeckenschutz

Zecken vom Hund fernhalten – drei Hausmittel, die helfen sollen

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Zecken sind nicht nur lästig, sondern auch gefährlich. Doch wozu greift man besten, um sie abzuwehren? Hausmittel oder doch lieber Pharma-Produkte?

Hunde sind neugierige und entdeckungsfreudige Tiere und schnuppern gerne am Wegesrand oder streifen durch hohes Gras. Doch dort lauert, vor allem im Frühjahr und im Herbst, die Gefahr, dass sich der Vierbeiner eine Zecke einfängt. Ein Zeckenbiss sollte nicht unterschätzt werden, da es im schlimmsten Fall zu einer gefährlichen Krankheitsübertragung kommen kann.

Wenn ein solcher Plagegeist entdeckt wird, sollte er sofort entfernt und der Hund mit einem Zeckenschutzmittel behandelt werden. Da jedoch immer mehr Tierhalter auf chemische Schutzmittel verzichten möchten, greifen sie stattdessen zu natürlichen Hausmitteln. Doch helfen die wirklich?

Zecken vom Tier fernhalten – Drei Hausmittel, die angeblich helfen sollen

Eine Zecke sollte so schnell als möglich entfernt werden. (Symbolbild)

Es gibt eine Vielzahl von chemischen Mitteln, um den Hund oder die Katze vor Zecken zu schützen. Zur Auswahl stehen Spot-Ons (Tropfen), Sprays, Halsbänder oder Tabletten. Doch diese enthalten oftmals giftige Toxine. Klar, wie könnten sie sonst gezielt Parasiten abtöten? Doch manche Tiere reagieren mit Juckreiz, Erbrechen, Durchfall, gereizten Augen oder gereizter Haut darauf. Um ihr Tier vor möglichen Nebenwirkungen zu schützen, verwenden besorgte Besitzer deswegen gerne Hausmittel.

Dies ist der größte Vorteil von natürlichen Dingen. Doch trotzdem sollte man sich immer bewusst machen, dass natürliche Substanzen mitunter nur eine begrenzte Wirksamkeit haben, genauer gesagt keinen dauerhaften Schutz bieten können. Zudem können manche Hausmittel auch allergische Reaktionen hervorrufen.

Zecken vom Tier fernhalten – mit Kokosöl

Kokosöl ist ein Klassiker, denn es kann nicht nur zum Kochen, sondern auch als Parasitenschutz gegen Mücken und Zecken verwendet werden. Grund dafür ist die in Kokosöl enthaltene Laurinsäure. Sie soll Zecken abschrecken. Hierfür gibt man einfach einen Klecks Öl auf die Handfläche, verreibt es zwischen den Händen und streicht dann über das Fell des Hundes. Vor allem die Bereiche hinter den Ohren, an der Brust und im Nacken sollten eingerieben werden. Die Wirkdauer soll bis zu sechs Stunden anhalten. Doch manche Hunde, vorwiegend die mit langem Fell, sehen danach aus, als hätten sie einen „Ölwechsel“ hinter sich.

Zecken vom Tier fernhalten – mit Schwarzkümmelöl

Die im Schwarzkümmelöl enthaltene Linolsäure soll abschreckend auf Zecken wirken. Das Öl, das aus den Samen des Schwarzkümmels gewonnen wird, ist meistens relativ hoch konzentriert und wird einfach über das Futter oder in den Wassernapf gegeben. Es sollte jedoch nicht dem Tier pur gegeben werden, sondern immer mit Wasser verdünnt werden. Eine zu hohe Dosierung bei einer entsprechenden Konzentration kann die Leber schädigen.

Top Ten fürs große Portemonnaie: Die teuersten Hunderassen der Welt

Die stolzen und würdevollen Rhodesian Ridgebacks wurden ursprünglich für die Jagd auf Großwild gezüchtet.
10. Die stolzen und würdevollen Rhodesian Ridgebacks wurden ursprünglich für die Jagd auf Großwild gezüchtet. Ihr typisches Kennzeichen ist der markante Haarkamm auf dem Rücken. Für einen reinrassigen Welpen zahlt man zwischen 1.500 und 2.000 Euro. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Der Cavalier King Charles Spaniel war beim britischen Hochadel extrem beliebt.
9. Der Cavalier King Charles Spaniel war beim britischen Hochadel extrem beliebt. Er ist ein liebevoller Begleithund und kostet rund 1.500 Euro. Für einen besonderen Welpen aus einer Show-Linie kann man jedoch gut und gerne 3.000 Euro ausgeben. Jedoch sollte man auf einen guten Züchter wert legen, da die Rasse zu Erbkrankheiten neigt. (Symbolbild) © Wirestock/Imago
Das Löwchen oder auch Petit Chien Lion ist mittlerweile eine eher seltene Hunderasse aus Frankreich.
8. Das Löwchen oder auch Petit Chien Lion ist mittlerweile eine eher seltene Hunderasse aus Frankreich. Die Hunde sind äußerst liebenswürdig, aktiv und sehr freundlich und sind für rund 1.800 Euro zu haben. Für manche Zuchttiere müssen jedoch auch mehrere tausend Euro ausgegeben werden. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Der Akita ist eine alte Hunderasse aus Japan.
7. Der Akita ist eine alte Hunderasse aus Japan. Er gilt als sehr eigenständig und selbstbewusst. Als legendär gilt die Treue zu seinen Menschen. Der wohl berühmteste Akita ist „Hachiko“ aus dem gleichnamigen Film. Für einen Vertreter dieser Rasse muss man mit rund 2.500 Euro rechnen. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Der Chow Chow zählt zu den ältesten Hunderassen der Welt und gehört zur Gruppe der asiatischen Spitze.
6. Der Chow Chow zählt zu den ältesten Hunderassen der Welt und gehört zur Gruppe der asiatischen Spitze. Durch sein flauschiges Fell sieht er einem Löwen ein wenig ähnlich. Sein Merkmal ist auch die blaue Zunge. Er kostet rund um die 2.500 Euro. Show-Hunde und Hunde, die für die Zucht verwendet werden, kosten wesentlich mehr. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Die eleganten und edlen Windhunde sind relativ selten und können deswegen sehr teuer werden.
5. Die eleganten und edlen Windhunde sind relativ selten und können deswegen sehr teuer werden. Ein seriöser Züchter kann schon mal 2.500 Euro für einen Saluki verlangen. Hunde aus einer reinen, arabischen Zucht können um ein Vielfaches teurer sein. Rund 10.000 bis 12.000 Euro dürfen eingeplant werden. (Symbolbild) © João Almeida/Imago
Die selbstbewussten und eigenständigen Samojeden erinnern ein wenig an einen großen Spitz.
4. Die selbstbewussten und eigenständigen Samojeden erinnern ein wenig an einen großen Spitz. In Russland wurden sie als Schlitten-, Hüte-, und Wachhund eingesetzt. Doch auch als liebevoller Familienhund ist er gut geeignet. Für ihn muss man rund 5.000 Euro einplanen. Und je weißer das Fell, umso höher steigt der Preis. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
Der Kanadische Eskimohund ist nicht unbedingt ein Vierbeiner fürs Sofa.
3. Der Kanadische Eskimohund ist nicht unbedingt ein Vierbeiner fürs Sofa. Die Rasse ist auf eine Arbeit als Schlittenhund ausgelegt. Sie sind extrem robust. Kein Wunder. Schließlich müssen sie mit einem arktischen Klima klarkommen. Sie zählen mit zu den teuersten Hunden der Welt. Um die 5.000 Euro muss man für sie ausgeben. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Der aus Malta stammende Pharaonenhund überzeugt durch seine anmutige und edle Erscheinung und erinnert ein wenig an den ägyptischen Gott Anubis.
2. Der aus Malta stammende Pharaonenhund überzeugt durch seine anmutige und edle Erscheinung und erinnert ein wenig an den ägyptischen Gott Anubis. Er ist ein passionierter Jäger und benötigt viel Auslauf. Da er sehr selten vorkommt, muss man für ihn mit rund 6.000 Euro rechnen. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Als der teuerste Hund der Welt gilt der Tibet Mastiff, der auch als Do Khyi bezeichnet wird.
1. Als der teuerste Hund der Welt gilt der Tibet Mastiff, der auch als Do Khyi bezeichnet wird. Die Herdenschutzhunde stammen aus China und wirken durch ihre imposante Erscheinung äußerst majestätisch. Einige der Hunde werden in tibetischen Klöstern als Wachhunde eingesetzt, andere gelten als beliebtes Statussymbol. So wurde ein besonderer Rüde für rund 1,4 Millionen Euro ersteigert. (Symbolbild) © agefotostock/Imago

Zecken vom Tier fernhalten – mit Bernsteinketten

Manche Tierhalter greifen auch gerne zu einem Halsband oder vielmehr zu einer Kette aus Bernstein. Damit Bernstein gegen Zecken wirkt, sollte es sich jedoch um einen unbehandelten Stein handeln. Doch manche Tiere fühlen sich mit dem Tragen einer solchen Kette unwohl und versuchen, sie loszuwerden. Dabei können sie sich auch mitunter verletzen. Die Wirkung soll auf deren elektrostatischer Aufladung und dem harzigen Geruch bestehen. Bei großen Hunden, mit langem Fell, kann man mitunter die Aufladung beim Streicheln selbst verspüren. Ob das jedoch auch Zecken fernhält?

Fazit: Obwohl viele Tierhalter auf natürliche Hausmittel schwören, gibt es keine wissenschaftlichen Belege für ihre Wirksamkeit. Und auf der anderen Seite: Tierbesitzer, die ihren Hund oder ihre Katze mit Hausmitteln zur Zeckenabwehr behandelten, landeten später wegen vielfältiger Symptome, ausgelöst durch eine Anaplasmose oder Babesiose, beim Tierarzt. Sollten Sie und Ihr Tier in einem Zecken-Risikogebiet wohnen und Ihr Hund oder Ihre Katze regelmäßig, von Zecken befallen sein, ist es eine Überlegung wert, mit einem Tierarzt Ihres Vertrauens über einen ausreichenden Schutz zu sprechen.

Rubriklistenbild: © agefotostock/Imago

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