VonJoana Lückschließen
Kaum andere Gewächse verbreiten derart Frühlingsstimmung wie Frühblüher. Tulpen, Narzissen und Krokusse können auch im Februar noch gesetzt werden.
Kaum ist die Winter- und Weihnachtsdeko verschwunden, kann man Haus und Garten so langsam auf den Frühling vorbereiten. An letzterem Ort zeigen sich ab März bereits die ersten Frühblüher, die auch im Januar und Februar noch gepflanzt werden können. Beachten Sie dabei folgendes.
Im Februar erwacht die Natur endlich aus dem Winterschlaf. Neben der Zaubernuss oder Christrosen sprießen im Garten nämlich endlich die ersten Frühblüher. Wer das Setzen von Blumenzwiebeln im Vorjahr verpasst hat, kann dies nachholen.
Beachten Sie dabei folgende Tipps:
- Suchen Sie sich einen Tag aus, an dem der Boden nicht gefroren ist. Der Boden muss locker sein.
- Achten Sie laut Gartentraeume.com darauf, dass Sie die Zwiebeln den Winter über richtig gelagert haben: kühl, trocken und luftig, um Schimmelbildung und Schädlingsbefall zu vermeiden. Sind die Zwiebeln beschädigt, kann man sie nicht mehr verwenden.
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- Setzen Sie auf vorgezogene Pflanzen. Normalerweise benötigen Blumen wie Krokusse einen Kältereiz, um zu blühen. Setzt man sie erst im Februar, kann dieser unter Umständen nicht mehr ausreichen. Wer vorgezogene Pflanzen im Gartencenter kauft, umgeht dieses Problem. Die vorgezogenen Pflanzen kann man ganz normal in den Garten umsetzen.
- Geben Sie die Zwiebeln nicht zu tief in die Erde. Je weiter an der Oberfläche Sie sie setzen, desto einfacher haben sie es. Bedenken Sie jedoch, dass Tiere so leichtere Beute haben. Bei einer Pflanztiefe von drei bis fünf Zentimetern sind Sie auf der sicheren Seite.
Auch Schneeglöckchen, Krokusse und Hyazinthen können Sie auf diese Art noch im Februar setzen. Wer im Frühjahr nach weiteren Aufgaben im Garten sucht, der kann zur Gartenschere greifen, um diesen Gewächsen noch einen Rückschnitt zu geben.
Rubriklistenbild: © Olga Ionina/Imago

