Tritt schleichend auf

Diese unheilbare Erkrankung ist gleichzeitig die häufigste Todesursache bei Katzen

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Dass Katzen nicht unsterblich sind, ist eine traurige Wahrheit. Eine der größten Bedrohungen ist eine Krankheit, die oft unentdeckt bleibt. Wie Sie vorsorgen können.

Sich mit dem Tod der eigenen Katze zu beschäftigen – eine emotionale Herausforderung, die viele Besitzer am liebsten weit von sich weg schieben würden. Doch auch wenn man es nicht wahrhaben will: Die Lieblinge werden älter und eines Tages werden sie ihre Augen für immer schließen. Welche Todesursache in Deutschland am häufigsten dafür verantwortlich ist, darüber klärt Helvetia Versicherungen auf. Demnach seien Nierenerkrankungen, dicht gefolgt von Verkehrsunfällen, die beiden häufigsten Todesursachen von Katzen.

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Nierenerkrankungen erkennen und behandeln

Eine der häufigsten Nierenerkrankungen bei Katzen ist das chronische Nierenversagen. Die Krankheit kommt vor allem bei älteren Katzen häufig vor und endet unbehandelt meist tödlich. Doch früh erkannt und mit der richtigen Behandlung kann nicht nur die Lebensqualität des Tiers, sondern auch seine Lebenserwartung deutlich verbessert werden.

Im Alter können Katzen verschiedene Krankheiten entwickeln, beispielsweise eine chronische Niereninsuffizienz. (Symbolbild)

Bei der unheilbaren Krankheit funktionieren die Nieren der Katze nur noch eingeschränkt, sodass die Giftstoffe aus dem Blut nicht mehr ausreichend abgebaut werden. Wird die sogenannte chronische Niereninsuffizienz (cNI) nicht erkannt und folglich nicht behandelt, verstirbt die Katze an den Folgen. Mit entsprechenden Medikamenten büßen die Stubentiger hingegen kaum an Lebensqualität ein.

Symptome einer chronischen Niereninsuffizienz (cNI) bei der Katze

Das Heimtückische an dieser Erkrankung ist die Tatsache, dass sie zunächst oft unerkannt bleibt. Doch ist das Nierengewebe erst einmal geschädigt, gibt es keine Aussicht auf Heilung. Eine möglichst frühe Diagnose ist daher entscheidend. Regelmäßige Check-ups beim Tierarzt sowie Blutuntersuchungen bei Ihrer Katze ab einem Alter von etwa fünf Jahren sind wichtig, um eine beginnende Insuffizienz rechtzeitig zu erkennen. Auf welche Anzeichen sollten Sie bei Ihrer Katze außerdem achten?

  • Verminderter Appetit bis Appetitlosigkeit
  • Vermehrtes Trinken
  • Häufigeres Wasserlassen
  • Gewichtsverlust
  • Verminderte Aktivität/erhöhtes Schlafbedürfnis
  • Erbrechen und Durchfall
  • Mundgeruch
  • Blasse Schleimhäute
  • Blutarmut
  • Auffälliges Fell

Bemerken Sie eines oder mehrere der genannten Symptome bei Ihrer Katze, sollten Sie möglichst zeitnah einen Tierarzt aufsuchen.

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Ursachen einer chronischen Niereninsuffizienz bei Katzen

Die Anfälligkeit für eine chronische Niereninsuffizienz kann bei Katzen veranlagt sein. Doch es gibt auch manche Rassen, die besonders anfällig für die Nierenerkrankung sind. Dazu zählen die Maine Coon, die Perserkatze sowie die Siamkatze. Meist bleibt die genaue Ursache für die Krankheit unbekannt. Folgende Umstände können eine Niereninsuffizienz jedoch herbeiführen:

  • Altersbedingte Nierenerkrankungen
  • Infektionen
  • Tumore
  • Ungesunde, einseitige Ernährung
  • Bluthochdruck
  • Defekte des Immunsystems, beispielsweise durch Gifte
  • Traumata, die eine Durchblutungsstörung der Niere auslösen (renale Ischämie)

Zehn No-Gos von Katzen: auf dem Arm getragen werden, laute Geräusche & Co.

Eine schlafende Katze.
Auch wenn sie dabei besonders niedlich und hübsch aussehen, hassen es Katzen, beim Schlafen gestört zu werden. Sie benötigen täglich ausreichend Schlaf, um mit ihrer Energie zu haushalten sowie zur Kontrolle des Stoffwechsels. Genauso wenig schätzen die Stubentiger es im Übrigen, wenn man sie beim Fressen stört. © VWPics/Imago
Eine Katze – man sieht nur ihre Beine – sitzt vor zwei aufeinandergestapelten Mandarinen.
Katzen haben ein feines Näschen und können manche beißenden oder stechenden Gerüche nicht ausstehen. Dazu gehören ätherische Öle, der Geruch bestimmter Lebensmittel oder manche Küchendüfte. Zitrusaromen, Kaffeesatz, Bananenschalen, Zwiebeln, Knoblauch und Essig schlagen manche Katzen direkt in die Flucht. Auch einige Zimmerpflanzen, Blumen oder die ätherischen Düfte von Tannennadeln empfinden Katzen als extrem unangenehm. Der Vorteil: Die meisten der verhassten Pflanzen könnten bei Verzehr giftig sein. Menschengemachte Gerüche wie Haushaltsreiniger und Parfums sind für Katzen überwiegend zu stark und werden daher als störend empfunden. © Pond5 Images/Imago
Ein Babykätzchen versteckt sich.
Neben ihrem feinen Näschen besitzen Katzen auch ein extrem empfindliches Gehör. Damit reagieren sie auf Veränderungen in ihrer Umgebung. Wird es um sie herum plötzlich laut, können sie nicht zuordnen, weshalb das passiert. Aus diesem Grund ertragen sie keine lauten Geräusche – sogar Streit kann für sie zur Belastung werden. © Panthermedia/Imago
Eine Katze kuschelt sich an eine Frau, die gerade Yoga macht.
Streicheln, kuscheln, anfassen – für Katzen ist das nicht immer ein Genuss. Erfahrene Katzenbesitzer wissen, dass die Stubentiger hin und wieder empfindlich auf Berührungen reagieren können. Lassen Sie die Mieze ihre eigenen Regeln machen und warten Sie am besten darauf, dass sie zu Ihnen kommt. Streicht sie um Ihre Beine oder stupst Sie mit dem Näschen an, möchte sie gestreichelt werden. © Zoonar/Imago
Eine Katze sitzt vor einer geschlossenen Holztüre.
Katzen mögen keine Frustration. Dazu gehören nicht nur verschlossene Türen, sondern auch Spiele, bei denen sie nicht gewinnen können. Bleibt die Belohnung aus oder wird der Jagdtrieb nicht befriedigt, ist es mit der guten Laune vorbei. Verschlossene Türen hingegen widersprechen der neugierigen Natur von Katzen. Hören sie dann auch noch Geräusche dahinter, wie beispielsweise von ihren Besitzern, kann der Katzenjammer schnell groß werden. © Danita Delimont/Imago
Ein Katzenbaby und ein Entenbaby beschnuppern sich.
Die meisten Katzenbesitzer meinen es gut, wenn sie ihren Tieren tief in die Augen blicken. Was sie dabei nicht wissen, ist, dass Katzen das Angestarrt werden als Bedrohung wahrnehmen. Aus Sicht einer Katze ist es höflich, sie nur kurz anzuschauen. Geheimtipp: Möchten Sie Ihrem Liebling sagen, dass Sie ihn lieben, blinzeln Sie ihn langsam, aber kurz an. © Image Source/Imago
Zwei schwarze Katzen beäugen einen Saugroboter misstrauisch.
Katzen können Staubsauger nicht ausstehen. Sie empfinden ihn nicht nur als zu laut, sondern auch als unberechenbar. Kein Wunder: Er bewegt sich durch das ganze Haus und damit, ohne zu fragen, durch ihr Revier. Er reinigt ihre Lieblingsplätze, aus ihrer Sicht, ohne Grund. Nur wirklich gelassene Artgenossen ertragen den saugenden Mitbewohner. © Westend61/Imago
Eine Katze sitzt mit großen Augen auf einem Menschenarm.
Eine Sache, die fast alle Katzenbesitzer tun, die jedoch für die meisten Katzen ein Graus ist: Die geliebten Haustiere hochheben und sie auf dem Arm tragen. Die gelassenen Exemplare lassen die Tortur über sich ergehen, viele wehren sich jedoch vehement dagegen. Der Grund ist eigentlich offensichtlich. Oftmals werden Katzen in dieser Position dazu gezwungen, ihren empfindlichen Bauch zu präsentieren. Sie sind dann verletzlich und empfinden das Getragen werden als unangenehm. © blickwinkel/Imago
Einer Katze wird ein Duschkopf über ihren Kopf gehalten.
Es stimmt, dass viele Katzen wasserscheu sind. Baden ist für diese Tiere aber nicht nur eine reine Qual, sondern in den meisten Fällen auch unnötig. Genauso verhält es sich, wenn ein verärgerter Nachbar den Wasserschlauch auf die Stubentiger hält. Allerdings ist es möglich, junge Kätzchen frühzeitig an Wasser zu gewöhnen. Ob Baden dann notwendig ist, sollten sich Katzenhalter dennoch gut überlegen, denn für gewöhnlich halten sich die Tiere selbst am besten sauber. In Ausnahmefällen wie Verletzungen oder Alterserscheinungen kann ein Bad jedoch eine sinnvolle Ausnahme darstellen. © YAY Images/Imago
Eine Katze leckt ihre Pfoten mit der Zunge.
Katzen sind sehr reinlich und mögen es auch in ihrer Umgebung am liebsten sauber und gepflegt. Altes Futter oder ein schmutziges Katzenklo können die Samtpfoten daher gar nicht leiden. Taucht in der Katzentoilette also ein Häufchen auf, entfernen Sie es besser und stellen damit sicher, dass Ihre Katze auch beim nächsten Bedürfnis ihr Klo und keinen anderen Ort in der Wohnung wählt. © YAY Images/Imago

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Thema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Tierarztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern bei Ihrem Tier dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Wirestock/ Imago

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