Tierrettung mit Herz

Frau adoptiert Hunde, die aussehen wie Pandas – außergewöhnliche Fellzeichnung fasziniert Menschen im Netz

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Carly D‘Eliseo liebt Pandas und findet per Zufall einen Hund, der den schwarz-weißen Bären ähnlich sieht. Sie adoptiert den Vierbeiner und immer mehr Hunde, die genau so aussehen, finden den Weg zu ihr.

Die Pandemie brachte nicht nur Herausforderungen, sondern auch Herzerwärmendes hervor. Carly D‘Eliseo aus Nordtexas entschied sich beispielsweise, nachdem sie gerade erst nach Nordtexas gezogen war und von zu Hause aus arbeiten musste, dazu, ihren Traum zu verwirklichen und einen Hund aus einem Tierheim zu adoptieren. Als sie auf ihrer Suche im Internet fündig wird, spürt sie sofort: Panda ist der für sie bestimmte Hund. Und wie der Name schon verrät, zeichnet den Vierbeiner etwas ganz Besonderes aus. Denn sein Fell sieht aus wie das eines Pandas.

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Füreinander bestimmt: Erster eigener Hund fällt mit schwarz-weißer Zeichnung auf

Carly, die in Südflorida aufgewachsen ist, hatte schon immer eine Leidenschaft für Hunde. „Ich war schon von klein auf eine Hundeliebhaberin“, erzählt sie gegenüber dem Magazin People. Nachdem sie mit ihrer Familie immer Hunde hatte, sollte es nun endlich der erste eigene Hund werden. Als sie Hund Panda, mit den schwarz umrandeten Augen fand, war es für sie Liebe auf den ersten Blick: „Ich wusste: Das ist mein Hund.“ Auch, weil sie schon immer eine Vorliebe für Pandabären pflegte.

Nach einer 90-minütigen Fahrt, um den Welpen persönlich kennenzulernen, erfüllte sich Carly ihren Traum: Hund Panda, der aussieht wie ihr Seelentier, soll bei ihr einziehen. Doch die Geschichte hört hier nicht auf. Carly tauchte tiefer in die Welt der Tierrettung ein und lernte bald darauf Hund Dallas kennen, der ebenfalls aussieht wie ein Panda.

Schicksal schlägt erneut zu: Der zweite Hund folgt schnell und sieht ebenfalls aus wie ein Panda

„Ich wurde immer häufiger bei Videos von Hunden mit pandaähnlichen Merkmalen verlinkt“, erinnert sich Carly. Ein örtliches Rettungsunternehmen, Cody‘s Friends Rescue, markierte sie in einem Video von Dallas. „Es gibt also noch einen Hund, der genauso aussieht wie Panda!“ Als sie zustimmte, Dallas in Pflege zu nehmen, fühlte es sich erneut wie Schicksal an.

„Panda ist der entspanntere und ruhigere der beiden, während Dallas voller Energie ist“, beschreibt Carly. „Aber sie sind tief verbunden. Dallas kennt eigentlich kein Leben ohne Panda.“ Der siebenjährige Panda und der zweijährige Dallas sind nicht nur unzertrennlich, sondern auch zu Social-Media-Stars geworden. Regelmäßig berichtet ihr Frauchen auf Instagram und TikTok über den Account @packofpandas aus ihrem Leben.

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„Man kann seinen Traumhund im Tierheim finden, wenn man ihm eine Chance gibt“

Carlys Engagement in der Rettungs- und Pflegetätigkeit hat nicht nur ihre Liebe zu den Hunden vertieft, sondern auch dazu beigetragen, dass sie sich in ihrem neuen Zuhause wohler fühlt. „Die Rettungs- und Pflegetätigkeit hat mir das Gefühl gegeben, dass ich genau dort sein sollte, wo ich bin – am richtigen Ort zur richtigen Zeit“, berichtet Carly. Mittlerweile nimmt sie immer wieder schwarz-weiße Hunde zur Pflege auf.

„Würstchenhunde“ & Co. – Tierarzt verrät, welche zehn Hunderassen er sich nicht anschaffen würde

Ein Chow-Chow liegt im Garten auf einer Mauer und sonnt sich.
Zum Chow-Chow sagt Ben, der Tierarzt: „Ich bin mir sicher, dass es ein paar Nette unter ihnen gibt. Aber ich finde einfach, dass sie oft kein sehr nettes Temperament haben. Sie können sehr distanziert sein und beim Tierarzt sind sie oft sehr aggressiv. Es ist ziemlich schwer, ihnen einen Maulkorb anzulegen und sie leiden ziemlich häufig an Augenproblemen. Die violetten Zungen sind außerdem ein bisschen nervtötend.“ © blickwinkel/Imago
Ein Cavalier King Charles Spaniel schnüffelt in einer Wiese.
„Sie sind die liebenswertesten Hunde und wenn ich mir eine Hunderasse aussuchen würde, würde ich mich für den Cavvy entscheiden, wenn er nicht so viele gesundheitliche Probleme hätte. So gut wie alle bekommen die gleiche Art von Herzkrankheit: die Mitralklappenerkrankung, was bedeutet, dass viele von ihnen ihre letzten Tage hustend und stotternd verbringen, nach Luft ringen und schließlich an Herzversagen sterben. Meiner Meinung nach ist es nicht fair, einen Hund zu züchten, bei dem die Wahrscheinlichkeit einer Krankheit so hoch ist“, sagt Tierarzt Ben über den Cavalier King Charles Spaniel. © Zoonar/Imago
Drahthaar-, Rauhhaar- und Langhaardackel auf dem Rasen stehend.
Auch für einen Dackel würde sich der Tierarzt nicht entscheiden: „Dackel sind auch wirklich liebenswerte Hunde und einige meiner Lieblingspatienten sind ‚Würstchenhunde‘, aber jeder vierte von ihnen entwickelt im Laufe seines Lebens Rückenprobleme, die von einfachen Schmerzen bis hin zu kompletten Lähmungen reichen können. Dies bedeutet häufig, dass sie an der Wirbelsäule operiert werden müssen, was natürlich ein gewaltiges Unterfangen ist und eine sehr lange Erholungszeit nach sich zieht. Sie sind ebenfalls fantastische Persönlichkeiten, aber bieten einfach zu viel Potenzial für Herzschmerz.“ © VWPics/Imago
Zwei Shar Pei-Welpen stehen neben Holzstoß.
Der Shar Pei gehört ebenfalls zu den Hunderassen, die sich Tierarzt Ben nicht zulegen würde: „Sie haben sogar eine Krankheit, die nach ihnen benannt ist, namens Shar-Pei-Fieber. Es gibt Leute, die weniger übertriebene Shar Peis züchten, aber die meisten von ihnen sind zu faltig. Sie sind so faltig, dass man ihnen die Augenlider festtackern muss, damit die Haare nicht auf ihren Augen reiben. Sie bekommen ständig Hautprobleme und sie haben winzige, enge Ohrkanäle. Beim Tierarzt versuchen sie oft, die Mitarbeiter zu beißen. Die meisten Shar Peis, die ich sehe, haben eine Menge gesundheitlicher Probleme.“ © imagebroker/Imago
Ein Mops blickt traurig nach unten.
Flachgesichtige oder brachycephale Hunderassen: „Hunderassen wie Französische Bulldoggen oder Bulldoggen oder Möpse: Die Gesellschaft hat die Tatsache normalisiert, dass diese Hunde schnauben, weil sie nicht gut atmen können. Es gibt Exemplare, die gesünder sind als andere. Aber sie sind so anfällig für so viele Probleme. Probleme mit der Wirbelsäule, Hautprobleme, Augenprobleme. Die Tatsache, dass mehr als die Hälfte von ihnen einen Kaiserschnitt vornehmen lassen muss, um zu gebären, ist ethisch bedenklich genug, sodass ich niemals einen haben möchte. Wenn Sie damit einverstanden sind, ist das in Ordnung, aber ich persönlich finde es nicht sehr fair.“ © Panthermedia/Imago
Porträt eines Dobermanns.
Einen Dobermann würde sich Ben privat niemals zulegen: „Ich habe schon viele wirklich Liebenswürdige getroffen, aber es ist schockierend, wie viele von ihnen eine Herzkrankheit namens ‚Dilatative Kardiomyopathie‘ bekommen. Über die Hälfte, also die Mehrheit der Dobermänner, bekommt diese Art von Herzerkrankung. Die Prognose ist in der Regel recht schlecht und ich habe schon einen Dobermann gesehen, der deshalb vor meinen Augen tot zusammengebrochen ist, noch bevor ich einschreiten konnte. Das war traumatisch genug, um niemals selbst einen besitzen zu wollen.“ © Panthermedia/Imago
Ein Border Collie apportiert am Strand einen Stock.
Für manche überraschend, gehört auch der Border Collie zu den Hunderassen, die Doc Ben sich nicht zulegen würde: „Sie sind zwar ziemlich gesund, sie neigen etwas zu Epilepsie, aber ich finde einfach, dass sie eine Hunderasse sind, die sich nicht gut an das Leben als Haustier anpassen kann. Ihr Gehirn braucht konstante Stimulation, sie wollen arbeiten und wenn sie nicht durchwegs beschäftigt werden, können sie schnell durchdrehen. Ich habe schon einige Kollegen gesehen, die sehr ängstlich waren oder zwanghaftes Verhalten entwickelt haben, wie etwa sich dauernd im Kreis zu drehen. Ich würde mir einen holen, wenn ich ein Hirte wäre, aber ich bin keiner und ich glaube nicht, dass mein Lebenswandel ihnen geben könnte, was sie brauchen.“ © Shotshop/Imago
Ein Boxer sitzt im Gras und blickt aufmerksam auf etwas.
Auch einen Boxer würde der Tierarzt als Welpe für sich nicht wählen: „Ich habe viele wirklich süße Artgenossen getroffen, aber die Liste von Problemen, für die sie genetisch bedingt anfällig sind, ist ganz schön schockierend.“ Laut einem Buch, das er in die Kamera hält, gibt 74 Erkrankungen, für die Boxer anfällig sind: Dazu gehören Aortenverengung, Gehirntumore, Hautkrebs oder Hornhautgeschwüre. „Ich habe zu viele Boxer mit all diesen Problemen gesehen und ich finde das einfach nicht fair.“ © YAY Images/Imago
Eine Deutsche Dogge steht auf der Wiese und blickt in die Ferne.
Genauso zählt Ben die Deutsche Dogge zu den Hunderassen, die er für problematisch hält: „Ich glaube, tief in meinem Herzen bin ich einfach kein Fan von großen Hunden. Mein Auto ist nicht groß genug, genauso wie mein Haus, die Tierarztrechnungen sind gigantisch, weil alle Medikamente nach Gewicht berechnet werden, was mehr Geld kostet. Oft werden sie auch nur etwa sieben Jahre alt und mir würde es schwerfallen, einen Hund zu lieben und ihn dann innerhalb so kurzer Zeit zu verlieren, aber jeder so wie er meint.“ © imagebroker/Imago
Fünf Flat Coated Retriever am Strand am Wasser.
Obwohl Veterinärmediziner Ben den Flat Coated Retriever für einen wunderbaren Familienhund hält, würde er ihn sich nicht privat zulegen: „Ich weiß einfach zu viel. Wenn man ein Veterinäronkologe ist (was ich nicht bin), bekommt man viele dieser Hunde zu sehen. Sie sind sehr anfällig für eine aggressive Krebsart namens Histiozytäres Sarkom. Sie sind das Vorzeigeobjekt dieser Erkrankung: Rund 50 Prozent aller Flat Coats sterben an Krebs. Natürlich müssen sie an irgendetwas sterben, aber ich persönlich würde diesen Liebeskummer vermeiden wollen.“ © imagebroker/Imago

Die Botschaft, die Carly teilen möchte, ist klar: „Man kann seinen Traumhund in einem Tierheim finden, wenn man ihm nur eine Chance gibt.“ Ihre Hunde sind nicht nur Quellen bedingungsloser Liebe, sondern auch lebende Beweise dafür, dass Tierheimtiere ein Zuhause finden können. Carly ermutigt alle, die Möglichkeit der Adoption zu prüfen: „Ich möchte, dass jeder in der Lage ist, die Art von Liebe zu spüren, die man von einem Rettungshund erhalten kann – es gibt wirklich nichts Vergleichbares!“

Die Redakteurin hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. Hier erfahren Sie mehr über unsere KI-Prinzipien.

Rubriklistenbild: © @packofpandas (Instagram)

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