Kein TÜV – das sind die Bundesländer mit den meisten KFZ-Mängeln
VonJoana Lück
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Die Hauptuntersuchung (HU) ist alle zwei Jahre notwendig. Die Durchfallquote ist nicht in jedem Bundesland gleich.
Die Hauptuntersuchung (HU) ist für die Teilnahme im Straßenverkehr unerlässlich. Fahren Sie mit abgelaufenem TÜV und werden dabei erwischt, droht übrigens ein Bußgeld von bis zu 60 Euro. Bei dem alle zwei Jahre anstehenden Termin wird das Auto auf Verkehrstauglichkeit geprüft. Diese umfasst etwa Bremsen, Elektrik, Licht, Fahrgestell und Achsen. Auch der Verbandskasten muss sowohl vorhanden als auch nicht abgelaufen sein, obwohl ein Verstoß hier nur als geringer Mangel angesehen wird.
Diese Bundesländer haben die Autos mit den meisten Mängeln
Laut Kraftfahrt-Bundesamt steigt das Durchschnittsalter eines KFZ-Autos stetig an, was vor allem an den nach wie vor hohen Kosten von Gebrauchtwagen liegen kann. Folglich ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Autos auch Schwierigkeiten haben, den TÜV zu bestehen. Dabei gibt es aber auch deutliche Unterschiede nach Bundesländern. Demzufolge fallen in Schleswig-Holstein mit 26,1 Prozent am meisten PKWs durch den TÜV, während es in Sachsen am wenigsten sind. Bremen liegt in puncto Durchfallquote auf Platz 2 (25,5 Prozent), gefolgt von Hamburg (25,2 Prozent), dem Saarland (22,9 Prozent) und Niedersachsen (22,3 Prozent). Auch Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Brandenburg liegen über dem bundesweiten Durchschnitt von 20,7 Prozent.
Beachten Sie neben den gängigen Kriterien wie Motor, Reifenprofil und Beleuchtung auch folgende Punkte, damit Sie bei der Hauptuntersuchung keine böse Überraschung erleben:
Befinden sich Verbandskasten, Warndreieck und Warnweste an Bord?
Eine Autowäsche ist zudem sinnvoll, da sie auch die Sichtbarkeit des Kennzeichens verbessert. Die meisten Autohäuser führen diese am Fahrzeug ohnehin durch, bevor der TÜV ins Haus kommt.
Auch Scheibenwischer sowie Waschanlage sollten in gutem Zustand sein.
Testen Sie auch die Hupe, da diese funktionieren sollte.
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