Sparen durch Timing

Schwankende Spritpreise: Um welche Uhrzeit Sie am günstigsten tanken

  • schließen

Wenn kurz nach dem Tanken der Spritpreis sinkt, ärgern sich die meisten Autofahrer. Wer zu einer bestimmten Uhrzeit tankt, fährt meist besonders günstig.

Autofahren ist alles andere als ein billiges Vergnügen, nicht nur wegen der Spritpreise. Schon der Kauf eines Wagens ist für viele eine große finanzielle Hürde – deshalb sollte man beim Kauf von Neuwagen auf einige Dinge achten. Und wer mit einem Gebrauchten sparen will, sollte vorsichtig sein: laut einer Umfrage schummelt jeder Vierte beim privaten Verkauf. Auch Unterhalt, Wartung und Reparaturen eines Autos gehen ordentlich ins Geld. Sparen können Autofahrer unter anderem an der Tankstelle – wenn man weiß, zu welcher Uhrzeit man die Zapfsäule ansteuern sollte.

Günstig tanken: Spritpreis-Apps helfen beim Sparen

Seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs geht es beim Spritpreis äußerst turbulent zu. Insgesamt sind die Preise im Vergleich zu den Höchstständen wieder leicht gesunken – und Diesel ist inzwischen wieder deutlich billiger als Benzin. Beim Sparen kann unter anderem Technik helfen – wie zum Beispiel der Einsatz von Spritpreis-Apps. Und wer einige Spritspar-Tipps beachtet, wie beispielsweise das Gewicht im Auto zu minimieren und auf den korrekten Reifendruck zu achten, fährt ebenfalls günstiger.

Wer günstig tanken möchte, sollte unbedingt auf die Uhrzeit schauen. (Symbolbild)

Tanken in der Früh: Gegen 7 Uhr ist der Sprit am teuersten

Die Spritpreise unterliegen im Tagesverlauf starken Schwankungen. Der ADAC hat nun sämtliche Preisbewegungen an den rund 14.000 Tankstellen in Deutschland im Mai 2023 untersucht. Der Analyse zufolge schwanken die Spritpreise am Tag um bis zu neun Cent pro Liter. Morgens ist Kraftstoff am teuersten, um kurz nach sieben Uhr erreicht er seinen Höhepunkt. Danach fällt er wieder, doch es gibt weiter Preisspitzen gegen 10 Uhr, 13 Uhr, 16 Uhr, 18 Uhr, 20 Uhr und 23 Uhr.

Spritschleudern der Autogeschichte: 43,5 Liter auf 100 Kilometer

Ein Chevrolet Camaro.
Mit dem Camaro reagierte Chevrolet Ende 1966 auf den beleibten Ford Mustang. Das Muscle Car aus Detroit erwies sich mit dem V8-Motor und 7 Litern Hubraum jedoch als sehr durstig: Bis zu 43,5 Liter auf 100 Kilometern waren keine Seltenheit. © Chevrolet
Ein roter Lamborghini Countach.
Im Heck des ersten Lamborghini Countach verrichtete ein V12-Motor mit 5 Litern Hubraum seinen Dienst. Mit bis zu 33,5 Litern auf 100 Kilometern war der Sportwagen jedoch alles andere als sparsam. Die Neuauflage dürfte dank Hybrid-Antrieb deutlich weniger verbrauchen. © Thomas Zimmermann/Imago
Rolls Royce Corniche Cabrio Baujahr 1984
Der Rolls-Royce Corniche ist mit rund drei Tonnen wahrlich kein Leichtgewicht. Kein Wunder also, dass sich auch der V8-Motor mit 7 Litern Hubraum als Schluckspecht erwies. Bis zu 29 Liter gönnte sich der edle Brite auf 100 Kilometer. © Sebastian Geisler/Imago
Ein Dodge Charger.
Auch der Dodge Charger ist ein Klassiker der amerikanischen Automobil-Geschichte. Getreu dem Motto „Höher, schneller, weiter“ fällt auch sein Spritverbrauch üppig aus. Bei frühen Modellen waren bis zu 27 Liter auf 100 Kilometer möglich. © Panthermedia/Imago
Aston Martin Lagonda
Optisch kann man vom Aston Martin Lagonda halten, was man möchte. In Sachen Spritverbrauch zählt der Brite, mit bis zu 26,1 Liter auf 100 Kilometern, aber zu den durstigsten Autos, die jemals gebaut wurden.  © Tim Graham/Imago
Hummer H1
Der Hummer H1 wurde ursprünglich vom US-amerikanischen Militär-Herstellers AM General gebaut. Dieser verkaufte die Markenrechte schließlich an General Motors. So wuchtig wie der Geländewagen aussieht, war auch sein Verbrauch, der bei bis zu 24,5 Liter auf 100 Kilometer lag. Die Neuauflage des Klassikers ist im übrigen rein elektrisch unterwegs. © Sebastian Geisler/Imago
Bentley Arnage
Bis 2010 baute Bentley den 2,6 Tonnen schweren Arnage, auf dem auch die State Limousine der verstorbenen Königin Elisabeth II basierte. Mit dem größten Motor war ein Verbrauch von 24,2 Liter auf 100 Kilometer möglich.  © Sebastian Geisler/Imago
Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport L Edition Type 35
Der Bugatti Veyron war eines der ersten Autos mit Straßenzulassung, das mehr als 1000 PS unter der Haube hatte. Der Motor des „Super Sport“ leistete sogar 1.200 PS. Die Folge: ein Verbrauch von durchschnittlich 24,1 Litern auf 100 Kilometer. Innerorts sind sogar bis zu 37,2 Liter möglich. © Sebastian Geisler/Imago
Dodge Challenger RT
Neben dem Charger eroberte Dodge auch mit dem Challenger den US-Muscle-Car-Markt. Letztere zeigte sich mit einem Verbrauch von 23,5 Litern auf 100 Kilometer etwas „sparsamer“. © Andre Poling/Imago
Dodge Viper RT10
Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Das gilt auch für Dodge, denn auch die Viper erweist sich als besonders durstig: bis zu 21,1 Liter auf 100 Kilometer waren möglich. Gebaut wurde der Sportwagen von 1992 bis 2017. © Eibner/Imago

Noch mehr spannende Auto-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Tanken am Abend: Zwischen 21 und 22 Uhr ist Kraftstoff am günstigsten

Wer günstig tanken will, sollte laut ADAC zwischen 21 und 22 Uhr die Zapfsäule ansteuern, dann ist der Sprit laut der Auswertung durchschnittlich am billigsten. Auch zwischen 18 und 19 Uhr ist dem Automobilklub ein relativ preiswerter Zeitraum.

Auch an den Wochentagen gibt es Spritpreisunterschiede – verhältnismäßig günstig ist es zumeist am Mittwoch

Rubriklistenbild: © Wolfgang Maria Weber/Imago

Kommentare