Soziale Vernetzung

Studie zeigt: Hunde brauchen ein soziales Umfeld, um gesund und glücklich zu sein

Ein Leben ohne Freunde – für die meisten Menschen undenkbar. Auch Hunde teilen diese Eigenschaft. Dass das Sozialleben sogar auf ihre Gesundheit Einfluss nimmt, zeigt eine Studie.

Der Mensch ist ein soziales Wesen, heißt es immer. Bei ihren vierbeinigen Freunden ist das nicht anders. So zeigten jüngste Forschungsergebnisse der Initiative Dog Aging Project, dass ein starkes soziales Netzwerk einer der wichtigsten Umweltfaktoren für eine bessere Gesundheit und die Langlebigkeit Ihres Hundes darstellt.

Das laufende Projekt soll über einen Gesamtzeitraum von zehn Jahren die Gesundheit beteiligter Hunde durch umfangreiche Fragebögen, tierärztliche Unterlagen und medizinische Testproben verfolgen. Dafür arbeiten Wissenschaftler mehrerer Universitäten und Forschungseinrichtungen mit zahlreichen Hundebesitzern und ihren Vierbeinern zusammen.

Fünf soziale Faktoren, die Hunde gesund und glücklich machen

Studie zeigt: Auch Hunde brauchen soziale Gefährten in ihrem Leben, nicht nur für das mentale, sondern auch für ihr gesundheitliches Wohlbefinden. (Symbolbild)

Die Forscher erarbeiteten, unter Berücksichtigung von Variablen wie Alter und Größe der Hunde, folgende fünf Faktoren, die den größten Einfluss auf die Gesundheit der Tiere zu haben scheinen.

  • Stabilität der Nachbarschaft
  • Das Gesamteinkommen des Haushalts
  • Das Alter des Besitzers
  • Die mit Kindern verbrachte Zeit
  • Die Zeit, die mit anderen Tieren (i. d. R. anderen Hunden, aber auch Katzen und anderen Haustieren) verbracht wird

Studie zeigt, wie gesund Freunde sind – auch für Hunde

Obwohl also mehrere Faktoren auf den Gesundheitszustand Ihres Hundes Einfluss nehmen, spielt besonders das soziale Umfeld des Tieres, laut Studie, eine elementare Rolle. So habe die soziale Unterstützung schätzungsweise eine fünfmal stärkere Auswirkung auf die Gesundheit der beteiligten Tiere, als beispielsweise finanzielle Faktoren.

Auch die gemeinsam verbrachte Zeit mit Kindern habe eine – wenn auch negative – Auswirkung auf die Gesundheit der Hunde. Dabei gehen die Autoren jedoch davon aus, dass dieser Zusammenhang nicht direkt auf die Kinder zurückzuführen sei. Vielmehr vermuten sie, dass die Besitzer weniger Zeit für ihre Hunde zur Verfügung haben, sobald sie sich um ihre Kinder kümmern.

Diese Ergebnisse beruhen allerdings auf den subjektiven Erfahrungen der Hundebesitzer, was eine wichtige Einschränkung darstellt.

Von Pudel bis Golden Retriever: Sieben Hunderassen, die sich ideal für Anfänger eignen

Süßer Havaneser
Der Havaneser macht Anfängern bestimmt viel Freude: Er gilt als sanftmütig, verspielt und fröhlich. Er lässt sich in der Regel leicht erziehen und man kann ihn überall hin mitnehmen. © agefotostock/Imago
Süßer Welpe: Ein junger Malteser i
Malteser sind, wie die Havaneser, gern in Gesellschaft. Sie gelten als besonders sanft, verspielt und unkompliziert. Nicht nur mit einem Welpen werden Anfänger es vergleichsweise leicht haben. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
Papillon im Gras
Geeignet ist für Anfänger auch ein Papillon. Er gilt als fröhlich, temperamentvoll und intelligent – sowie auch als besonders kinderlieb. Sie können ihn in der Regel problemlos überall hin mitnehmen. (Symbolbild) © Kisa Markiza/agefotostock/imago
Hund spielt mit Ball
Pudel sind liebe Spielgefährten. Sie sind neugierig und intelligent, weshalb sie auch für Anfänger leicht zu erziehen sind.  © alimdi/Arterra/imageBROKER/Imago
Golden Retriever an der Leine
Der Golden Retriever ist ein absoluter Familienhund. Ihm wird ein freundliches Wesen nachgesagt. Golden Retriever gelten als leicht erziehbar, und zudem als besonders charakterfest. Das sollte es Anfängern bei der Erziehung des Hundes leichter machen. (Symbolbild)  © Colour Panthermedia/Imago
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Labradore gehen nicht nur gern ins Wasser, sondern mögen auch gern Suchspiele. Sie eignen sich ähnlich wie der Golden Retriever auch bestens als Familienhund mit Kindern. Anfänger wie auch erfahrene Hundehalter können mit dem Hund, der geliebt und gleichzeitig gefordert sein will, viel anfangen. (Symbolbild) © YAY Images/Imago
Berner Sennenhund
Diesen Hund bringt nichts so schnell aus der Fassung: Berner Sennenhunde sind gut erziehbar und gelten als besonders unkompliziert, auch im Umgang mit Kindern. Die treuen Vierbeiner eignen sich auch bestens für Anfänger sowie gerade auch für Familien. (Symbolbild)  © agefotostock/Imago

Sozial vernetzt – was Sie tun können

Auch wenn ein vierbeiniger Freund eine positive Auswirkung auf das gesundheitliche Wohlbefinden Ihres Hundes haben dürfte, hat nicht jeder die Ressourcen, wie Zeit, Geld und Platz im Haus, für einen weiteren Hund. Das muss aber natürlich nicht heißen, dass Ihr Hund ganz auf soziale Kontakte verzichten muss. Unter anderem sind Sie selbst schließlich ein wichtiger Begleiter im Leben Ihres Hundes, wie auch andersherum. Wenn Sie ihn also regelmäßig kuscheln, bespielen und mit ihm rausgehen, schaffen Sie schonmal eine wunderbare Grundlage.

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Neue Freunde – Wo und wie Hunde, Hunde kennenlernen können:

Außerdem gibt es viele Möglichkeiten für Ihren Hund, andere Hunde kennenzulernen. Gehen Sie mit ihm zum Beispiel in den Hundepark, um andere Vierbeiner zu beschnuppern. Die fast überall angebotene Hundetagesbetreuung, ist auch eine gute Gelegenheit für Ihren Hund, neue Freunde zu finden. Und eine willkommene Abwechslung zum „Alleine-Zuhause-sitzen“, während Sie in der Arbeit sind. Auf einigen Seiten der sozialen Medien und in extra für diesen Zweck angelegten Apps können Sie sich zudem mit anderen Hundebesitzern und deren Vierbeinern auf ein gemeinsames Gassigehen oder „Play-Date“ verabreden.

Rubriklistenbild: © agefotostock/Imago

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