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Hundealter berechnen: Zehn Hunderassen werden besonders alt

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Es fällt schwer, vom geliebten Hund Abschied zu nehmen. Doch manche hat man zum Glück lang an seiner Seite. Das sind die langlebigsten Hunderassen.

Wie alt ein Hund wird, hängt von vielen Faktoren ab. Da wäre die genetische Komponente, aber auch Rasse, richtige Pflege sowie eine artgerechte Haltung spielen mit hinein. Ist das Tier eher kleiner oder ist es größer? Schließlich ist bekannt, dass kleine Hunde in der Regel viel länger leben als ihre großen Artgenossen.

Hundealter: Zehn Hunderassen werden besonders alt 

Wie gesund waren seine Eltern? Ist ein Hund zudem körperlich sehr fit und wird viel bewegt, kann ihn das zudem vor Alterskrankheiten schützen, sein Herz trainieren und ihn länger leben lassen. Wer zudem darauf achtet, dass sein Hund die richtige Fütterung erhält und diese an sein Bewegungslevel, Größe und Alter anpasst, sorgt dafür, dass es seinem Vierbeiner lange gut geht.

Jack Russell Terrier können bis zu 14 Jahre alt werden.

Je nachdem, für welche der über 360 anerkannten Hunderassen man sich entscheidet, gibt es bereits einige Anzeichen dafür, wie lange der Vierbeiner durchschnittlich leben wird. Viele können sogar bis zu zwölf Jahre und mehr werden. Folgende zehn Hunderassen können besonders alt werden:

Jack Russell Terrier14 Jahre
Dackel14 Jahre
Yorkshire Terrier13 Jahre
Labrador und Golden Retriever12 Jahre
Australian Shepherd12 Jahre
Mops11 Jahre
Deutscher Schäferhund10 Jahre
Weimaraner10 Jahre
Französische Bulldogge9 Jahre
Irischer Wolfshund7 Jahre

Hundealter: Bei Mischlingen von Gewicht abhängig

Mischlinge gelten oftmals als genetisch und körperlich robuster und sind bei guter Pflege sehr langlebig. Im Gegensatz zu Rassehunden ist es daher nicht so einfach, die durchschnittliche Lebenserwartung zu berechnen. Meist geht man vom Gewicht aus, weiß das Tier-Portal Ein Herz für Tiere. Gewicht und Alter stehen dabei in folgendem Verhältnis:

bis 15 kg13 Jahre
15 bis 40 kg11 Jahre
über 40 kg8 Jahre

Das Gewicht eines Hundes ist übrigens auch der Maßstab, um zu errechnen, wie alt eine Fellnase in Menschenjahren wäre. Früher hieß die goldene Faustregel, dass ein Menschenjahr sieben Hundejahren entsprechen solle. Doch das gilt als längst überholt. Der älteste Hund der Welt ist aktuell „Pepples“. Die Toy Fox Terrier-Hündin ist 22 Jahre und lebt mit ihrer Besitzerin im US-Bundesstaat South Carolina. Seit diesem Jahr steht die Hundeoma im Guinnessbuch der Rekorde.

Hunderassen für Allergiker: Welche Rassen besonders geeignet sind

Der Pudel ist der vermutlich bekannteste Allergiker-Hund. Er verliert nur sehr selten Haare und ist nicht vom Fellwechsel betroffen, der normalerweise zweimal im Jahr stattfindet. Der Pudel hat ein sehr lockiges Fell, das allerdings auch sehr pflegebedürftig ist. (Symbolbild)
Der Pudel ist der vermutlich bekannteste Allergiker-Hund. Er verliert nur sehr selten Haare und ist nicht vom Fellwechsel betroffen, der normalerweise zweimal im Jahr stattfindet. Der Pudel hat ein sehr lockiges Fell, das allerdings auch sehr pflegebedürftig ist. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Bei vielen Hunderassen steht im Herbst oder Frühjahr ein Fellwechsel an – beim Yorkshire Terrier hingegen nicht. Nur in seltensten Fällen kommt es bei dieser Hunderasse zu Haarausfall. (Symbolbild)
Bei vielen Hunderassen steht im Herbst oder Frühjahr ein Fellwechsel an – beim Yorkshire Terrier hingegen nicht. Nur in seltensten Fällen kommt es bei dieser Hunderasse zu Haarausfall. (Symbolbild)  © agefotostock/Imago
Hunde der Rasse Bichon Frisé haben ein weiches, gelocktes Fell, das allen Staub und alle Hautschuppen auffängt. Das macht ihn zum idealen Begleiter für Menschen mit Allergien. Außerdem haart die Rasse nicht. (Symbolbild)
Hunde der Rasse Bichon Frisé haben ein weiches, gelocktes Fell, das allen Staub und alle Hautschuppen auffängt. Das macht ihn zum idealen Begleiter für Menschen mit Allergien. Außerdem haart die Rasse nicht. (Symbolbild) © Nature Picture Library/Imago
Der Portugiesische Wasserhund haart kaum. Die losen Haare bleiben bei ihm in den Locken hängen. Aufgrund dieser Fellbeschaffenheit wird er besonders oft als Allergiker-Hund empfohlen. Jedoch ist es anzuraten, vor der Anschaffung zu prüfen, ob auf diese Hunderasse allergisch reagiert wird. (Symbolbild)
Der Portugiesische Wasserhund haart kaum. Die losen Haare bleiben bei ihm in den Locken hängen. Aufgrund dieser Fellbeschaffenheit wird er besonders oft als Allergiker-Hund empfohlen. Jedoch ist es anzuraten, vor der Anschaffung zu prüfen, ob auf diese Hunderasse allergisch reagiert wird. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Der Basenji ähnelt einer Katze: Er ist sehr rein, und putzt sich täglich selbst. Das kurze Fell dieser Hunderasse verliert kaum Haare, weswegen sie hervorragende Allergiker-Hunde sind. (Symbolbild)
Der Basenji ähnelt einer Katze: Er ist sehr rein, und putzt sich täglich selbst. Das kurze Fell dieser Hunderasse verliert kaum Haare, weswegen sie hervorragende Allergiker-Hunde sind. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Langes, üppiges Fell ist das Markenzeichen der Afghanischen Windhunde. Doch trotz des üppigen Fells neigt diese Hunderasse nicht zu Haarausfall. Voraussetzung ist jedoch die ordentliche Pflege. (Symbolbild)
Langes, üppiges Fell ist das Markenzeichen der Afghanischen Windhunde. Doch trotz des üppigen Fells neigt diese Hunderasse nicht zu Haarausfall. Voraussetzung ist jedoch die ordentliche Pflege. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Ein Labradoodle steht auf einer Blumenwiese.
Der Labradoodle gehört zu den Hybridhunden und ist eine Kreuzung aus Labrador und Pudel. Ziel dieser Zucht war es, einen Familienhund zu züchten, der für Allergiker geeignet ist. Das Fell ist daher sehr pflegeleicht und die Hunde haaren kaum. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Weil der Schnauzer bei richtiger Pflege kaum haart, ist er ebenfalls besonders gut für Allergiker geeignet. Das Fell dieser Hunde besteht aus dichtem und hartem Deckhaar und weicher Unterwolle. Die Unterwolle sollte regelmäßig gebürstet werden, damit die abgestorbenen Haare entfernt werden. (Symbolbild)
Weil der Schnauzer bei richtiger Pflege kaum haart, ist er ebenfalls besonders gut für Allergiker geeignet. Das Fell dieser Hunde besteht aus dichtem und hartem Deckhaar und weicher Unterwolle. Die Unterwolle sollte regelmäßig gebürstet werden, damit die abgestorbenen Haare entfernt werden. (Symbolbild) © Frank Sorge/Imago
Der Havaneser ist ein äußerst fröhlicher, familienfreundlicher und zutraulicher Hund. Die kleine Hunderasse hat kein Unterfell und kommt daher auch nicht in den Fellwechsel. Deswegen ist er für Allergiker geeignet. Die Fellpflege ist allerdings aufwendig, da das Fell regelmäßig gebürstet und getrimmt werden muss. (Symbolbild)
Der Havaneser ist ein äußerst fröhlicher, familienfreundlicher und zutraulicher Hund. Die kleine Hunderasse hat kein Unterfell und kommt daher auch nicht in den Fellwechsel. Deswegen ist er für Allergiker geeignet. Die Fellpflege ist allerdings aufwendig, da das Fell regelmäßig gebürstet und getrimmt werden muss. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Der Malteser ist vor allem dem Havaneser sehr ähnlich. Auch er kommt wegen fehlender Unterwolle nicht in den Fellwechsel. Die Hunderasse ist sehr freundlich, ruhig und verschmust. (Symbolbild)
Der Malteser ist dem Havaneser sehr ähnlich. Auch er kommt wegen fehlender Unterwolle nicht in den Fellwechsel. Die Hunderasse ist sehr freundlich, ruhig und verschmust. (Symbolbild) © Ardea/Imago

Den Rekord hält allerdings ein Australian Cattle Dog namens „Bluey“, der 1910 geboren und im Alter von 29 Jahren und 160 Tagen verstorben ist. Das ist insofern erstaunlich, als dass Australian Cattle Dogs eine durchschnittliche Lebenserwartung von 14 Jahren haben und er diese verdoppelt hat.

Rubriklistenbild: © Katharina Mikhrin/Imago

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