Andere Länder, andere Regeln

Vorsicht Urlauber: Diese alltäglichen Dinge sind in bestimmten Ländern verboten

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Was in Deutschland selbstverständlich ist, kann in anderen Ländern zu Bußgeldern oder Konflikten führen. Diese Regeln sollte man vor dem Urlaub unbedingt kennen.

Urlaub in fremden Ländern bedeutet nicht nur neue Eindrücke, sondern auch neue Spielregeln. Was zu Hause ganz selbstverständlich ist, kann andernorts schnell zum Problem werden. Denn viele Länder haben Gesetze und kulturelle Regeln, die deutlich von den gewohnten Standards abweichen.

Urlaubs-Tabus weltweit: Diese alltäglichen Fehler können teuer werden

Ob Kleidungsstil, Genussmittel oder alltägliche Gewohnheiten – wer andere Kulturen respektieren möchte, sollte sich vorab informieren. Ein Überblick über besonders häufige Tabus hilft, unangenehme Situationen zu vermeiden. Ein klassisches Beispiel ist der Umgang mit Toilettenpapier.

Während es in Deutschland üblich ist, benutztes Papier ins WC zu werfen, ist das in Ländern wie Griechenland, Spanien, Portugal, Thailand oder Mexiko nicht erlaubt, erklärt meineorte.com. Die dortigen Abwassersysteme sind nicht dafür ausgelegt und verstopfen schnell. Stattdessen wird das Papier in einem bereitgestellten Mülleimer entsorgt, alles andere gilt als unsauber und respektlos.

Alkohol, Rauchen, Kaugummi: Diese Genussmittel sind im Urlaub überraschend oft verboten

Auch der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit ist vielerorts nicht erlaubt. In den USA, Singapur oder Dubai drohen teils hohe Geldstrafen, wenn auf offener Straße getrunken wird. Selbst in Europa haben Städte wie Rom oder Barcelona in den Abendstunden Verbote verhängt, so holidaycheck.de. Während in Restaurants oder Hotels meist Ausnahmen gelten, ist der spontane Drink im Park vielerorts keine gute Idee.

Ähnlich streng wird das Rauchen gehandhabt. Frankreich hat 2023 das Rauchen an Stränden, in Parks und vor Schulen verboten. Ab Juli wird dieses Verbot auf weitere öffentliche Plätze ausgeweitet. In Spanien ist außerdem das Rauchen an vielen Stränden verboten. Auf Mallorca kostet eine achtlos weggeworfene Zigarette sogar bis zu 200 Euro, in Singapur sogar mehrere Hundert, erklärt Holidaycheck. In vielen asiatischen Ländern sind zudem ausgewiesene Raucherzonen Pflicht – wer sich nicht daran hält, zahlt schnell.

Wenig bekannt ist auch das Kaugummiverbot in Singapur. Dort ist laut meineorte.com seit 1992 das Kauen, Einführen und Verkaufen von Kaugummi nur unter medizinischen Voraussetzungen erlaubt. Der Grund: Umweltverschmutzung durch achtlos weggeworfene Kaugummis.

Vorsicht bei Urlaubsoutfits: Was in Spanien, Dubai oder Jamaika nicht erlaubt ist

Ein weiteres Thema ist die Kleidung. In südeuropäischen Ländern wie Italien, Spanien oder Kroatien ist es vielerorts untersagt, in Badekleidung durch die Stadt zu laufen, erklärt meineorte.com. In Dubai gelten dahin besonders strenge Vorschriften. Wer sich zu freizügig kleidet, muss mit Strafen rechnen.

Auch das Autofahren in Flipflops ist nicht überall erlaubt. In Spanien ist es verboten, in anderen Ländern wird es im Schadensfall als fahrlässig gewertet. In Ländern wie Jamaika, Ghana oder Barbados ist außerdem das Tragen von Tarnmustern untersagt. Darüber hinaus ist Camouflage dem Militär vorbehalten. Freizeitkleidung mit Tarn-Print kann beschlagnahmt werden, erklärt meineorte.com, in Einzelfällen drohen sogar Geldstrafen.

Reiseknigge Kleidung: Diese Kleidungsfehler kosten im Ausland bares Geld

FKK-Fans sollten ebenfalls vorsichtig sein. Während Freikörperkultur in Deutschland verbreitet ist, gilt sie in vielen Ländern als unangebracht oder gar anstößig, heißt es von meineorte.com weiter. In islamisch geprägten Ländern, aber auch in Spanien oder Italien, drohen Bußgelder für öffentliches Nacktbaden. Sicherer ist es, FKK nur an entsprechend ausgewiesenen Stränden zu praktizieren, etwa an den dafür vorgesehenen Küstenabschnitten in Spanien.

Beim Besuch religiöser Stätten gelten ebenso klare Regeln. In Tempeln und Moscheen, etwa in Thailand, Indien oder Marokko, müssen Schultern und Knie bedeckt sein. Frauen müssen oft zusätzlich ein Tuch über den Kopf legen, so meineorte.com. Darüber hinaus ist das Ausziehen der Schuhe fast überall Pflicht. Wer unangemessen gekleidet ist, wird nicht eingelassen.

Atemberaubende Aufnahmen? Nicht überall erlaubt – das gilt für Drohnen im Urlaub

Auch Drohnen erfreuen sich im Urlaub großer Beliebtheit, sind aber in vielen Ländern verboten, schreibt reisereporter.de. In Marokko, Ägypten oder Kuba dürfen sie weder eingeführt noch ohne Genehmigung genutzt werden. Auch in Europa sind beim Filmen mit Drohnen oft strenge Regeln zu beachten.

Rubriklistenbild: ©  IMAGO / Panthermedia/steuccio79

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