Neue VR-Brille kommt

Facebook, WhatsApp, Instagram: Diese KI-Änderungen plant Mark Zuckerberg

  • schließen

Mit ChatGPT wurde ein Wettrüsten bei künstlicher Intelligenz gestartet. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg kündigte jetzt eine neue KI-Software an.

Kassel – ChatGPT ist ein Chatbot, der künstliche Intelligenz nutzt, um mit Nutzern auf nahezu menschlicher Ebene zu kommunizieren. Nutzer können mit dem Bot in einen Dialog treten, sich umfangreiche Aufsätze ausspucken oder fremdsprachige Texte übersetzen lassen. Auch der Facebook-Konzern Meta will Chatbots und andere Funktionen mit künstlicher Intelligenz in seine Apps einbauen.

Meta AI: Facebook-Konzern findet Antwort auf ChatGPT

Am Mittwoch stellte Meta-Boss Mark Zuckerberg eine Software vor, die Bilder generieren kann. Nutzer müssen dem Programm unter anderem lediglich eine Text-Vorgabe stellen, das Programm zeigt nach kurzer Zeit das entsprechende Bild an. Verwenden können Nutzer das Bild dann beispielsweise in Beiträgen, die auf Facebook gepostet werden. Meta-Produktionschef Chris Cox sagte dazu, dass „den Nutzern die Möglichkeit gegeben werden soll, auf interaktive Weise ihren Interessen nachzugehen.“

Das Unternehmen Meta will einen Chatbot herausbringen, der ähnlich wie ChatGPT funktionieren soll.

Mark Zuckerberg gab zu den Erneuerungen bei Meta bekannt, dass künstliche Intelligenz verändern werde, wie Menschen die meisten Produkte von Meta nutzen. Neben Facebook werden die Änderungen auch für Instagram und Whatsapp verfügbar sein. Zunächst nutzbar ist die neue Software nur in den USA, wie schnell sie nach Europa und Deutschland kommt, hängt auch davon ab, wie fehlerfrei diese agiert. Meta erwägt aufgrund einer EU-Richtlinie aktuell kostenpflichtige Abos für Facebook und Instagram.

KI-Pläne von Facebook und Co.: Meta will vor allem Apple stärker Konkurrenz machen

Der Konzern Meta versucht schon lange, die Vorherrschaft in virtuellen Welten zu übernehmen. Der Konzern Facebook wurde vor einigen Jahre sogar in „Meta“ umbenannt, um den Bezug auf das „Metaverse“ zu unterstreichen. Auch eine neue VR-Brille soll dabei helfen, indem sie die reale Umgebung und digitale Inhalte enger miteinander verknüpft. Eine Kamera kann dabei eine Kopie eines Raumes erstellen, in den digitale Objekte eingefügt werden können.

Mit ihrer neuen VR-Brille „Quest 3“ will Meta vor allem Apple Konkurrenz machen. Apple kündigte ebenfalls an, eine VR-Brille namens „Vision Pro“ herauszubringen, die satte 3500 US-Dollar kosten soll. Meta will ihre eigene Brille hingegen für rund 499 US-Dollar anbieten. Meta-Produktchef Chris Cox plant, dass KI-Anwendungen zu einem festen Bestandteil für Menschen werden: „Sie sind definitiv interessant, aber wir haben noch nichts gesehen, was tagtäglich nützlich ist, wie etwa Whatsapp oder die Kamera“, sagte er. Für einige Nutzer mit älteren Smartphones könnte es bald kein Whatsapp mehr geben. (rd mit dpa)

Rubriklistenbild: © NurPhoto/Imago (Symbolbild)

Kommentare