VonJuliane Gutmannschließen
Der Körper sendet Signale, wenn ihm Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente fehlen. Fingernägel, Haare, Haut oder Wohlbefinden können leiden.
Körperliche und psychische Beschwerden können verschiedene Ursachen haben, darunter Krankheiten, genetische Veranlagung und Stress. Mangelerscheinungen sind aber häufig auch Folge einer einseitigen Ernährung. Nährstoffmangel äußert sich zum Beispiel durch Symptome wie Müdigkeit, Vergesslichkeit und Haarausfall. Um diese zu vermeiden, sollte man eine ausgewogene Ernährung sicherzustellen.
Vitamin D, Kalium bis hin zu Selen: Ob und was Ihnen fehlt, kann ein Bluttest beim Arzt zeigen. Doch auch der eigene Körper erweist sich als informativ, wenn er unter einem Mangel leidet.
10 Mangelerscheinungen und deren mögliche Ursachen
- Gewichtsprobleme: Sie nehmen trotz Diät nicht ab? Eine Insulinresistenz kann die Ursache sein. Reagiert der Körper sensibel auf Insulin, kurbelt das den Fettabbau an. Magnesium kann hilfreich sein, um die Insulinproduktion zu regulieren. Auch ein Mangel an Selen kann den Fettabbau beeinträchtigen. Doch Vorsicht: Selen darf nicht überdosiert werden. Ihr behandelnder Arzt gibt Ihnen Empfehlungen.
- Schlafstörungen: Studien zeigen, dass Vitamin-D-Präparate die Schlafqualität verbessern können.
- Muskelkrämpfe: Muskelkrämpfe sind oft auf Magnesiummangel sowie einen Mangel an Natrium, Calcium oder Kalium zurückzuführen.
- Trockene Haut und Haare: Ein Mangel an Biotin oder Omega-3-Fettsäuren kann dafür verantwortlich sein.
- Stimmungsschwankungen: Fehlende Folsäure und Omega-3-Fettsäuren sind Faktoren, die sich oftmals negativ auf die Gemütslage auswirken, zusätzlich zu anderen Stressfaktoren.
- Eingerissene Mundwinkel: Ein Eisenmangel kann diese Symptome verursachen.
- Haarausfall: Haarausfall kann auf einen Zink- oder Eisenmangel zurückzuführen sein.
- Brüchige Nägel: Bei brüchigen und welligen Nägeln sollte an Eisen- oder Biotin-Mangel gedacht werden.
- Vergesslichkeit: Eisen-, Vitamin-B12- und Folsäuremangel sind mögliche Ursachen.
- Chronische Müdigkeit: Ein Eisenmangel kann zu anhaltender Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten führen, da Eisen für die Blutbildung und Sauerstoffversorgung des Körpers wichtig ist.
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.
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Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Juliane Gutmann sorgfältig überprüft.
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