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Nährstoffmangel erkennen: 10 Anzeichen von brüchigen Nägeln bis hin zu Haarausfall

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Der Körper sendet Signale, wenn ihm Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente fehlen. Fingernägel, Haare, Haut oder Wohlbefinden können leiden.

Körperliche und psychische Beschwerden können verschiedene Ursachen haben, darunter Krankheiten, genetische Veranlagung und Stress. Mangelerscheinungen sind aber häufig auch Folge einer einseitigen Ernährung. Nährstoffmangel äußert sich zum Beispiel durch Symptome wie Müdigkeit, Vergesslichkeit und Haarausfall. Um diese zu vermeiden, sollte man eine ausgewogene Ernährung sicherzustellen.

Vitamin D, Kalium bis hin zu Selen: Ob und was Ihnen fehlt, kann ein Bluttest beim Arzt zeigen. Doch auch der eigene Körper erweist sich als informativ, wenn er unter einem Mangel leidet.

10 Mangelerscheinungen und deren mögliche Ursachen

Trockene Haare? Vielleicht nehmen Sie zu wenig Omega-3-Fettsäuren zu sich.

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  • Gewichtsprobleme: Sie nehmen trotz Diät nicht ab? Eine Insulinresistenz kann die Ursache sein. Reagiert der Körper sensibel auf Insulin, kurbelt das den Fettabbau an. Magnesium kann hilfreich sein, um die Insulinproduktion zu regulieren. Auch ein Mangel an Selen kann den Fettabbau beeinträchtigen. Doch Vorsicht: Selen darf nicht überdosiert werden. Ihr behandelnder Arzt gibt Ihnen Empfehlungen.
  • Schlafstörungen: Studien zeigen, dass Vitamin-D-Präparate die Schlafqualität verbessern können.
  • Muskelkrämpfe: Muskelkrämpfe sind oft auf Magnesiummangel sowie einen Mangel an Natrium, Calcium oder Kalium zurückzuführen.
  • Trockene Haut und Haare: Ein Mangel an Biotin oder Omega-3-Fettsäuren kann dafür verantwortlich sein.
  • Stimmungsschwankungen: Fehlende Folsäure und Omega-3-Fettsäuren sind Faktoren, die sich oftmals negativ auf die Gemütslage auswirken, zusätzlich zu anderen Stressfaktoren.
  • Eingerissene Mundwinkel: Ein Eisenmangel kann diese Symptome verursachen.
  • Haarausfall: Haarausfall kann auf einen Zink- oder Eisenmangel zurückzuführen sein.
  • Brüchige Nägel: Bei brüchigen und welligen Nägeln sollte an Eisen- oder Biotin-Mangel gedacht werden.
  • Vergesslichkeit: Eisen-, Vitamin-B12- und Folsäuremangel sind mögliche Ursachen.
  • Chronische Müdigkeit: Ein Eisenmangel kann zu anhaltender Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten führen, da Eisen für die Blutbildung und Sauerstoffversorgung des Körpers wichtig ist.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.

Entzündungen im Körper ausbremsen: Zehn Lebensmittel, die helfen

Ein Regal mit Gemüsesorten wie Stielmus, Weißkohl, Blumenkohl, Wirsing und Rotkohl
Gemüse wie Kohl liefert viel Vitamin C und zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe wie beispielsweise Glucosinolate, die antientzündlich wirken. © Gottfried Czepluch/Imago
Mann sammelt Himbeeren.
In allen Beeren finden sich Flavonoide, die ebenfalls zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen. Sie bremsen die Bildung von Botenstoffen, die im Körper Entzündungen verstärken. © Mint Images/Imago
Rote Zwiebelringe
Von Porree bis Knoblauch: Alle Zwiebelgewächse enthalten Sulfide, entzündungshemmende Schwefelverbindungen. © Addictive Stock/Imago
Salbei, Thymian, Petersilie und Rosmarin im Glas.
In Kräuter stecken großen Mengen an sekundären Pflanzenstoffen und ätherischen Ölen. So enthält beispielsweise Thymian Thymol und Minze Menthol, die antientzündlich wirken, indem sie in den Botenstoffwechsel des Immunsystems eingreifen.  © Panthermedia/Imago
Kamillentee
Die antientzündliche Wirkung von Wildkräutern wie der Echten Kamille ist in vielen Studien nachgewiesen. Als Tee lindert sie Beschwerden im Mund und im Magen-Darm-Trakt. Dabei hemmt sie Prostaglandine, Botenstoffe, die im Körper Entzündungsprozesse fördern. © Shotshop/Imago
Indische Gewürze in Schälchen
Gewürze, vor allem die der indischen und asiatischen Küche, sind nicht nur reich an sekundären Pflanzenstoffen. Sie regen auch die Durchblutung an. So wird zum Beispiel bei Arthrose die Gelenkschleimhaut gestärkt und der Entzündungsherd verkleinert. © imagebroker/Imago
Teller mit Algen und einer Dorade.
Gutes aus dem Meer: Sowohl Algen als auch Seefisch enthalten Omega-3-Fettsäuren, die Bausteine für Interleukine liefern. Diese Botenstoffe verringern chronische Abwehrreaktionen. © Panthermedia/Imago
Frau öffnet Walnüsse mit Hammer
Jeden Tag eine Handvoll Nüsse: Eine Studie zeigt, dass ihr Verzehr entzündliche Biomarker im Körper verringert. Vor allem Walnüsse. © agefotostock/Imago
Flaschen mit Pflanzenölen wie Leinsamen- oder Olivenöl
Hochwertige pflanzliche Öle aus Oliven, Hanf oder Leinsamen haben beispielsweise bei rheumatischen Erkrankungen einen positiven Effekt gezeigt.  © agefotostock/Imago
Fermentiertes Gemüse
Fermentiertes Gemüse liefert Ballaststoffe und Probiotika. Letztere sind Futter für Bakterien im Dickdarm, die entzündungshemmende Fettsäuren herstellen. © Westend61/Imago

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Juliane Gutmann sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Lars Zahner/Imago

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