Herzergreifende Tierbabys

Fundkatze zieht ein und macht einen stürmischen Golden-Retriever-Welpen zum sanften Engel

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Ein Paar aus Kalifornien findet ein Katzenbaby und nimmt es bei sich auf. Ihre größte Sorge: der wilde Welpe Harlow. Doch ihre Besorgnis ist völlig unbegründet.

Wenn im Haushalt bereits Tiere leben und ein neuer tierischer Mitbewohner einziehen soll, besteht oft der sehnlichste Wunsch darin, dass sich die Vierbeiner gut verstehen. Vor allem, wenn Hund und Katze miteinander vergesellschaftet werden sollen. Tipps für die erste Begegnung gibt es viele. Doch wie so oft überraschen uns die Vierbeiner gerne mal. Genau wie die junge Hündin Harlow, die zunächst die größte Sorge ihrer Besitzer war, als diese eine Fundkatze bei sich aufnehmen.

Babykatze ist im Motorraum gefangen und wird gerettet

@harlowgoldengirl

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♬ original sound - Harlow 💛

Es ist ein gewöhnlicher Spaziergang, der dem Leben von Payton Wink aus San Diego eine kleine Veränderung beschert. Und zwar klein im wahrsten Sinne. Denn plötzlich hört sie eine Babykatze, die in der Motorhaube eines Lkws festsitzt. Sie befreit den Mini-Vierbeiner und stellt fest, dass die Katze Verbrennungen an Vorderpfote und Bauch hat. Um ihr zu helfen, nimmt sie die Samtpfote bei sich auf. Doch zu Hause wartet die sechs Monate junge Golden Retriever Hündin Harlow, die ihr bei dem Gedanken, dass das Kätzchen einziehen soll, etwas Bauchschmerzen bereitet.

„Harlow hat viel Energie und wir waren besorgt, dass sie zu grob zu dem Kätzchen sein könnte“, erklärt Wink im Nachhinein gegenüber Newsweek. Die Kennenlernphase von Hund und Katze nehmen sie und ihr Freund auf und stellen das Video anschließend auf TikTok. Dort lässt der Clip sofort reihenweise Herzen schmelzen. Vor allem, weil sich zeigt, dass Harlow auch alles andere als grob sein kann.

Hündin lernt Fundkatze kennen und zeigt ihr Talent als Babysitter

„Als wir sie schließlich zu dem Kätzchen ließen, waren wir schockiert, wie sich ihr Temperament sofort änderte“, zeigt sich Wink erleichtert. „Sie wurde von diesem verrückten, wilden Welpen zu einem total sanften im Umgang mit dem Kätzchen.“ Andersherum scheint es, als hätte das Kätzchen die Hündin direkt als Mutter akzeptiert: „Denn es schnurrte ständig um sie herum, kuschelte mit ihr und versuchte sogar, bei ihr zu saugen“, berichtet Wink. Ans Herz geht auch diese Freundschaft zwischen Hund und Katze.

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Mittlerweile hat der zuckersüße Clip mehr als 1,6 Millionen Likes bekommen und wurde über 7,9 Millionen Mal angesehen. Für die Pflegeeltern hat die Aufmerksamkeit aber noch etwas viel Wichtigeres mit sich gebracht: ein neues Für-Immer-Zuhause für die kleine Katze. Denn sie zu behalten, wäre aufgrund der Katzenhaarallergie von Payton Wink unmöglich gewesen.

TikTok-User lieben es, wie die zwei goldfarbenen Tiere zusammenpassen

Halter müssen starke Nerven haben: Sieben Hunderassen, bei denen die Erziehung eine Herausforderung ist

Dalmatiner wird Gassi geführt
Dalmatiner zählen zu den schlauen Hunderassen. Das ist an sich eine gute Sache, doch bei den gepunkteten Vierbeinern mischt sich Intelligenz mit einer gehörigen Portion Starrsinn. Die gutmütigen Vierbeiner verstehen entsprechend Befehle – befolgen sie aber eher ungern. Eine klare Führung und intensives Training sind bei der Erziehung von Dalmatinern enorm wichtig, weil sie sonst Frustration aufbauen und es infolge zu ungewünschten Verhaltensweisen wie Beißen und Knurren kommen kann.  © Roman Märzinger/Imago
Zwei Chow-Chows stehen auf einem Stein im Wasser.
Der Chow-Chow sieht aus wie ein überdimensionaler Teddybär. Doch die chinesische Hunderasse ist kein Tier, das sich von jedem gerne knuddeln lässt. Die Rasse gilt als eigensinnig und eignet sich eher weniger als Familienhund, weil er Kindern gegenüber eher skeptisch und verhalten ist. Auch Fremden gegenüber verhält er sich oft abweisend. Gerne fixiert er sich auf eine Bezugsperson. Typisch für sein Wesen ist auch ein ausgeprägtes territoriales Verhalten, was ihn zum guten Wachhund macht.  © Imago/Panthermedia
Schmetterling sitzt auf der Nase eines Basset Hounds
Der Basset Hound ist eine gutmütige, ruhige und ausgeglichene Hunderasse, die sich ihrer Familie gegenüber anhänglich und sanftmütig zeigt und auch mit Fremden in der Regel kein Problem hat. Allerdings gilt der Basset aufgrund seiner sturen Art als eher schwer erziehbar. Bedingungsloser Gehorsam ist nicht sein Ding. Sie suchen einen neugierigen Begleiter, der viel Freude am Lernen neuer Tricks und Befehle ist? Dann sollte Ihre Wahl nicht auf den charakterstarken Basset Hound fallen. © Imago/Panthermedia
Rauhhaardackel sitzt im Laub
Sie sind ein großer Dackel-Fan? Damit sind Sie nicht allein. Der Dackel, auch Dachshund genannt, hat Kultstatus. „Schon Kaiser Wilhelm mit seiner Leidenschaft für den Dackel war ein wichtiger Impulsgeber. Damit war der Dackel wohl der erste Modehund Deutschlands“, zitiert die Welt Udo Kopernik, Sprecher des Verbands für das Deutsche Hundewesen (VDH). Dabei ist der Dackel kein einfacher Hund. Gezüchtet für die Jagd, als sogenannter Erdhund für die Baujagd auf Fuchs und Dachs, ist sein Jagdtrieb in der Regel stark ausgeprägt. Viele Besitzer beschreiben ihren Liebling auch als unabhängig und eigenwillig. Wer einen leicht erziehbaren Hund möchte, sollte daher besser die Finger vom Dackel lassen.  © D. Maehrmann/Imago
Paar geht im Park spazieren, Mann will mit Hund spielen
Ein Beagle sieht niedlich aus, ist aber nicht für Anfänger geeignet. Der Grund: Er wurde in England für die Jagd auf Hasen und anderes Wild gezüchtet. Entsprechend ist sein Jagdtrieb extrem gut ausgeprägt. Ohne Leine ist er daher schon mal schnell einer Fährte verfallen und vergisst dabei alles um sich herum. Der Trieb ist oftmals so stark, dass auch konsequentes Training nicht den gewünschten Effekt hat.  © Imago
Welsh Terrier und ein Boston Terrier spielen im Laub
Auch der Welsh Terrier (hier links im Bild) ist eine Züchtung, die auf die Jagd spezialisiert war. Der arbeitsfreudige Hund wurde und wird teilweise immer noch eingesetzt, um Otter, Dachs und Fuchs aus ihrem Bau zu locken. Der tief verankerte Jagdtrieb, das beschäftigungs- und bewegungsintensive Wesen des Welsh Terriers und auch eine gewisse Rauflust machen die Hunderasse zum perfekten Begleiter eines aktiven und erfahrenen Hundehalters.  © Ardea/Imago
Husky schnuppert neugierig an der Kamera
Der Siberian Husky ist eine Schlittenhundrasse aus den USA. Er zählt zu den Rassen, die häufig aufgrund ihres Aussehens als Ersthund ausgewählt werden – was schwerwiegende Folgen haben kann. So kommt es nicht selten vor, dass überforderte Hundebesitzer ihren Vierbeiner recht bald im Tierheim abgeben, weil sie den Bedürfnissen des Huskys nicht gerecht werden können. Infolge können die Hunde aggressives Verhalten an den Tag legen. Was den geselligen und sportlichen Hund zum anspruchsvollen Zeitgenossen für Fortgeschrittene macht: Huskys benötigen viel Auslauf, wobei ihnen einfaches Gassigehen in der Regel nicht ausreicht. Außerdem sind sie ungern alleine, haben einen ausgeprägten Jagdtrieb und können eigenwillig, laut und stur sein.  © Dmitry Akhmadullin/Imago

Die TikTok-User sind von dem Clip, der über den Account „harlowgoldengirl“ gepostet wurde, entzückt. Wie sehr, das verraten nicht nur die hohen Klickzahlen, sondern auch die über 3.600 Kommentare. Hier eine kleine Auswahl.

  • „Oh, wie süß. 🥰🥰🥰“
  • „Katzen, die von Hunden aufgezogen werden, sind die besten Katzen.“
  • „Gute Arbeit, Harlow. 🥰🥰“
  • „Ich liebe es!!!🥰“
  • „Zwillinge, die bei der Geburt getrennt und wieder zusammengeführt wurden. 🥰🥰😂“
  • „Harlow wird der BESTE Babysitter sein!“
  • „Sie haben die gleiche Farbe. 😭“
  • „Ich liebe es, wie sie zusammenpassen.“

Rubriklistenbild: © harlowgoldengirl (TikTok)

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