Lange Ranken

Efeu vermehren: Einfach aus Stecklingen oder Ablegern

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Eine prinzipiell endlose Versorgung mit Efeu verspricht das Vermehren über Stecklinge. Einfach geht es im Wasser oder in der Erde.

Efeu ist vor allem als Kletterpflanze bekannt, die Fassaden oder Pergolen schmückt. Doch auch als Topfpflanze hat das Gewächs Vorteile. Als Ampelpflanze kommt Efeu besonders gut zur Geltung, denn seine langen Ranken wachsen schnell und verleihen Ihren vier Wänden eine romantische Note. Das schnelle Wachstum können Sie sich auch bei der Vermehrung zunutze machen.

Efeu vermehren: So gehen Sie vor

Efeu wurzelt auch im Wasserglas.
  • Schneiden Sie die Stecklinge am besten im Herbst. Der Steckling sollte laut selbst.de mindestens zwei Blattpaare besitzen, noch keine ausgebildeten Haftwurzeln haben und etwa zehn Zentimeter lang sein.
  • Man kann sie sowohl über Anzuchterde als auch über Wasser vermehren, wie Utopia.de weiß.

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  • Die Methode in Wasser ist etwas einfacher und man kann noch dazu die Wurzeln beim Wachsen beobachten. Stellen Sie dafür den Steckling in ein ausreichend großes Wasserglas, das auch grün oder braun sein kann. Der Standort sollte nicht zu hell und ohne direkte Sonneneinstrahlung sein. Haben die Wurzeln eine Länge von etwa zwei Zentimetern erreicht, sind sie bereit zum Einpflanzen in die Erde.
  • Bei der Vermehrung in der Erde geben Sie Anzuchterde zusammen mit den Stecklingen nebeneinander in einen Topf. Damit sie gut anwurzeln, sollten sie möglichst tief in der Erde stecken. Optimal ist ein nicht zu heller Ort mit hoher Luftfeuchtigkeit. Nach etwa acht Wochen haben sich Wurzeln gebildet.

Kräuter von der Fensterbank: Zehn Sorten, die im Wasser wachsen

Bohnenkraut auf weißem Holz.
Bohnenkraut gehört zur Familie der Lippenblütengewächse.  © Liane Nothaft/Imago
Zitronenmelisse im Gartenbeet.
Nach drei bis vier Wochen bilden sich bei den abgeschnittenen Trieben der Melisse im Wasser neue Wurzeln. © Stock&people/Imago
Basilikumblätter in der Nahaufnahme.
Basilikum sollte vor der Blüte geschnitten und ins Wasser gestellt werden, damit er sich vermehrt.  © Michael Malorny/Imago
Thymian auf einem hellen Holzbrett.
Thymian gilt als Heilpflanze und wird bei Bronchitis verwendet. © Stock&people/Imago
Blühender Oregano.
Auch die Triebe des Oreganos kann man einfach ins Wasser geben und warten, bis sich Wurzeln bilden. © Hans Eder/Imago
Nahnaufnahme einer Steviapflanze.
Die Triebe der Steviapflanze sollten für die Vermehrung jung sein. © CSP_olivier26/Imago
Estragon, der auf dem Tisch zusammen mit einem Handtuch und Küchengarn liegt.
Der mit dem Wermut verwandte Estragon mag es ebenfalls warm und sonnig. © Rezeda Kostyleva/Imago
Frischer und getrockneter Salbei auf einer Holzplatte.
Salbei braucht einen hellen Ort zum Gedeihen. © Antonio/Imago
Minze in einem Wasserkrug.
Minze und Pfefferminze sorgen nicht nur für ein gutes Raumklima, die Pflanzen bilden sehr schnell Wurzeln.  © Borodin/Imago
Blühender Rosmarin in der Sonne.
Rosmarin breitet nach wenigen Wochen im Wasser die Wurzeln aus. © Frank Röder/Imago

Efeu über Ableger vermehren

Auch über Ableger lässt sich Efeu vermehren: Fixieren Sie dafür etwas Erde über der von Blättern befreiten Ranke der Mutterpflanze. Gießen Sie den Efeu gut. Sobald er Wurzeln gebildet hat, können Sie den Ableger von der Mutterpflanze entfernen. Er wird unter den Wurzelansätzen abgeschnitten.

Rubriklistenbild: © Pond5 Images/Imago

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