Verhalten bei Katzen

Katze legt Ohren an und fühlt sich bedroht: „Das ist nur ein Stift“

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Ein TikTok-Video zeigt eine Katze, die beim Anblick eines Stiftes ihre Ohren ganz eng nach hinten anlegt. Fühlt sie sich bedroht?

Katzen kommunizieren über eine sehr subtile Körpersprache. Um herauszufinden, in welcher Stimmung sie sich gerade befinden, kann ihre Ohrenstellung sehr aufschlussreich sein. Denn oft nutzen die Stubentiger ihre Ohren, um ihren Gemütszustand auszudrücken. Die Art und Weise, wie sie ihre Ohren hält, kann viel über ihr momentanes Empfinden und ihre Stimmung verraten.

Ohrenanlegen bei Katzen: Ursachen und Bedeutung

Wenn eine Katze die Ohren anlegt, kann dies unterschiedliche Bedeutungen haben. (Symbolbild)

Wenn eine Katze ihre Ohren seitlich an den Kopf legt, kann dies auf eine Reihe von Emotionen hinweisen. Oft signalisiert dieses Verhalten, dass sie sich bedroht fühlt oder gestresst ist. Wenn beispielsweise eine neue Person oder ein anderes Tier in ihrer gewohnten Umgebung auftaucht, kann es sein, dass die Katze ihre Ohren anlegt, um den Stress zu reduzieren. In einigen Fällen kann auch Schmerz oder Unwohlsein der Grund dafür sein, dass die Samtpfote ihre Ohren anlegt, insbesondere wenn sie an einer Ohreninfektion oder anderen gesundheitlichen Problemen leidet.

Flach anliegende Ohren: Anzeichen von Aggression oder Angst

Wenn eine Katze ihre Ohren jedoch ganz flach nach hinten legt, ist Vorsicht geboten, da dies oft auf eine gesteigerte Aggressivität oder Furcht hindeutet. Dieses Verhalten kann auftreten, wenn sie sich bedroht fühlt und sich verteidigen will und kurz vor einem Angriff steht. Dies zeigt beispielsweise ein Video, das ein TikTok-User unter @calliopecalicocat geteilt hat. Hier fühlt sich eine Katze von einem alltäglichen Stift bedroht.

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Wie man reagieren und was vermieden werden sollte

Wenn man bemerkt, dass die Katze ihre Ohren anlegt oder flach nach hinten legt, ist es wichtig, behutsam zu handeln und die Situation nicht zu verschlimmern. Hier sind einige Schritte, die Sie als Halter unternehmen können:

  • Vorsicht bei der Annäherung: Wenn eine Katze ihre Ohren flach nach hinten legt, sollte man vorsichtig sein, sie nicht zu provozieren oder zu reizen.
  • Beruhigende Umgebung schaffen: Eine ruhige und sichere Umgebung kann dazu beitragen, dass sich die Katze entspannt. Vermeiden Sie laute Geräusche oder andere Reize, die sie weiter beunruhigen könnten.
  • Beobachtung und Geduld: Es ist wichtig, das Verhalten zu beobachten und Geduld zu zeigen. Die Ohrenhaltung kann sich je nach Situation und Umgebung ändern, daher ist es wichtig, auf die Körpersprache zu achten, um ihre Bedürfnisse besser zu verstehen.
  • Tierarzt konsultieren: Wenn das Ohrenanlegen von anderen Symptomen begleitet wird, wie beispielsweise Appetitlosigkeit oder Veränderungen im Verhalten, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden, um gesundheitliche Probleme auszuschließen.

Zehn No-Gos von Katzen: auf dem Arm getragen werden, laute Geräusche & Co.

Eine schlafende Katze.
Auch wenn sie dabei besonders niedlich und hübsch aussehen, hassen es Katzen, beim Schlafen gestört zu werden. Sie benötigen täglich ausreichend Schlaf, um mit ihrer Energie zu haushalten sowie zur Kontrolle des Stoffwechsels. Genauso wenig schätzen die Stubentiger es im Übrigen, wenn man sie beim Fressen stört. © VWPics/Imago
Eine Katze – man sieht nur ihre Beine – sitzt vor zwei aufeinandergestapelten Mandarinen.
Katzen haben ein feines Näschen und können manche beißenden oder stechenden Gerüche nicht ausstehen. Dazu gehören ätherische Öle, der Geruch bestimmter Lebensmittel oder manche Küchendüfte. Zitrusaromen, Kaffeesatz, Bananenschalen, Zwiebeln, Knoblauch und Essig schlagen manche Katzen direkt in die Flucht. Auch einige Zimmerpflanzen, Blumen oder die ätherischen Düfte von Tannennadeln empfinden Katzen als extrem unangenehm. Der Vorteil: Die meisten der verhassten Pflanzen könnten bei Verzehr giftig sein. Menschengemachte Gerüche wie Haushaltsreiniger und Parfums sind für Katzen überwiegend zu stark und werden daher als störend empfunden. © Pond5 Images/Imago
Ein Babykätzchen versteckt sich.
Neben ihrem feinen Näschen besitzen Katzen auch ein extrem empfindliches Gehör. Damit reagieren sie auf Veränderungen in ihrer Umgebung. Wird es um sie herum plötzlich laut, können sie nicht zuordnen, weshalb das passiert. Aus diesem Grund ertragen sie keine lauten Geräusche – sogar Streit kann für sie zur Belastung werden. © Panthermedia/Imago
Eine Katze kuschelt sich an eine Frau, die gerade Yoga macht.
Streicheln, kuscheln, anfassen – für Katzen ist das nicht immer ein Genuss. Erfahrene Katzenbesitzer wissen, dass die Stubentiger hin und wieder empfindlich auf Berührungen reagieren können. Lassen Sie die Mieze ihre eigenen Regeln machen und warten Sie am besten darauf, dass sie zu Ihnen kommt. Streicht sie um Ihre Beine oder stupst Sie mit dem Näschen an, möchte sie gestreichelt werden. © Zoonar/Imago
Eine Katze sitzt vor einer geschlossenen Holztüre.
Katzen mögen keine Frustration. Dazu gehören nicht nur verschlossene Türen, sondern auch Spiele, bei denen sie nicht gewinnen können. Bleibt die Belohnung aus oder wird der Jagdtrieb nicht befriedigt, ist es mit der guten Laune vorbei. Verschlossene Türen hingegen widersprechen der neugierigen Natur von Katzen. Hören sie dann auch noch Geräusche dahinter, wie beispielsweise von ihren Besitzern, kann der Katzenjammer schnell groß werden. © Danita Delimont/Imago
Ein Katzenbaby und ein Entenbaby beschnuppern sich.
Die meisten Katzenbesitzer meinen es gut, wenn sie ihren Tieren tief in die Augen blicken. Was sie dabei nicht wissen, ist, dass Katzen das Angestarrt werden als Bedrohung wahrnehmen. Aus Sicht einer Katze ist es höflich, sie nur kurz anzuschauen. Geheimtipp: Möchten Sie Ihrem Liebling sagen, dass Sie ihn lieben, blinzeln Sie ihn langsam, aber kurz an. © Image Source/Imago
Zwei schwarze Katzen beäugen einen Saugroboter misstrauisch.
Katzen können Staubsauger nicht ausstehen. Sie empfinden ihn nicht nur als zu laut, sondern auch als unberechenbar. Kein Wunder: Er bewegt sich durch das ganze Haus und damit, ohne zu fragen, durch ihr Revier. Er reinigt ihre Lieblingsplätze, aus ihrer Sicht, ohne Grund. Nur wirklich gelassene Artgenossen ertragen den saugenden Mitbewohner. © Westend61/Imago
Eine Katze sitzt mit großen Augen auf einem Menschenarm.
Eine Sache, die fast alle Katzenbesitzer tun, die jedoch für die meisten Katzen ein Graus ist: Die geliebten Haustiere hochheben und sie auf dem Arm tragen. Die gelassenen Exemplare lassen die Tortur über sich ergehen, viele wehren sich jedoch vehement dagegen. Der Grund ist eigentlich offensichtlich. Oftmals werden Katzen in dieser Position dazu gezwungen, ihren empfindlichen Bauch zu präsentieren. Sie sind dann verletzlich und empfinden das Getragen werden als unangenehm. © blickwinkel/Imago
Einer Katze wird ein Duschkopf über ihren Kopf gehalten.
Es stimmt, dass viele Katzen wasserscheu sind. Baden ist für diese Tiere aber nicht nur eine reine Qual, sondern in den meisten Fällen auch unnötig. Genauso verhält es sich, wenn ein verärgerter Nachbar den Wasserschlauch auf die Stubentiger hält. Allerdings ist es möglich, junge Kätzchen frühzeitig an Wasser zu gewöhnen. Ob Baden dann notwendig ist, sollten sich Katzenhalter dennoch gut überlegen, denn für gewöhnlich halten sich die Tiere selbst am besten sauber. In Ausnahmefällen wie Verletzungen oder Alterserscheinungen kann ein Bad jedoch eine sinnvolle Ausnahme darstellen. © YAY Images/Imago
Eine Katze leckt ihre Pfoten mit der Zunge.
Katzen sind sehr reinlich und mögen es auch in ihrer Umgebung am liebsten sauber und gepflegt. Altes Futter oder ein schmutziges Katzenklo können die Samtpfoten daher gar nicht leiden. Taucht in der Katzentoilette also ein Häufchen auf, entfernen Sie es besser und stellen damit sicher, dass Ihre Katze auch beim nächsten Bedürfnis ihr Klo und keinen anderen Ort in der Wohnung wählt. © YAY Images/Imago

TikTok-User kommentieren: „Wenn meine Katze das macht, lasse ich die Finger von ihr“

  • „Wenn ich das sehen, weiß ich, dass ich meine Knöchel schützen muss. 😂“
  • „Meine Katze hat mit allem Streit. Selbst mit meinen Schuhen.“
  • „Böser Stift. 😡“
  • „Wenn ich diese Ohrenhaltung sehe, dann verschwinde ich schleunigst aus der Dusche. 😂“

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Rubriklistenbild: © blickwinkel/Imago

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